Filmhandlung und Hintergrund

Kriminaldrama um einen Unfallfahrer und dessen Familie, die von den Bewohnern ihres Dorfes isoliert werden.

Ein Unglück spaltet ein Dorf: Bei einem Autounfall tötet Ralf Kossak ein vierjähriges Mädchen. Obgleich er den Unfall nicht hätte verhindern können, wird er als Mörder beschimpft und bedroht. Seine Familie wird von den Dorfbewohnern geschnitten. Als Kossak ermordet wird, sind seine Angehörigen plötzlich genauso verdächtig, wie die Eltern des Kindes.

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Kritikerrezensionen

  • Tod an der Ostsee: Kriminaldrama um einen Unfallfahrer und dessen Familie, die von den Bewohnern ihres Dorfes isoliert werden.

    Krimi-Drama mit Maria Simon und Ina Weisse über Selbstjustiz und das Weiterleben nach dem Tod eines geliebten Menschen.

    Ein Unglück spaltet ein Dorf: Bei einem Autounfall tötet Ralf Kossack (Matthias Koeberlin) ein vierjähriges Mädchen. Sie war für die Eltern (Ina Weisse und Justus von Dohnányi) die „Sonne in der Nacht“, ein Wunschkind, nachdem die Ehe lange kinderlos geblieben war. Schnell stellt sich heraus, dass Ralf Kossack den Unfall nicht hätte verhindern können, denn er hatte durch eine Erkrankung die Kontrolle über sein Bein verloren. Dennoch wird er sogar von seinen Nachbarn als Mörder beschimpft und bedroht. Seine Familie wird von den Dorfbewohnern geschnitten, seine Frau (Maria Simon) verliert ihre Arbeit in einer Bäckerei. Besonders leidet auch sein halbwüchsiger Sohn Jan (Jonas Nay) unter der Hetzjagd. Als Kossack tot aufgefunden wird, muss die ortsansässige Polizistin Sonja Paulsen (Bernadette Heerwagen) unter Freunden und Bekannten ermitteln. War es ein Unfall oder Selbstjustiz?

    Martin Enlen („Das Geheimnis in Siebenbürgen“) gilt als Experte für differenzierte Fernsehspiele zu komplexen Themen. Mit „Tod an der Ostsee“ verfilmt er nach „Masserberg“ erneut ein Drehbuch von Jürgen Werner. In dem packenden Krimi-Drama macht der Regisseur die Verzweiflung aller Beteiligten – einschließlich des Todesfahrers – greifbar. Er lässt Hilflosigkeit und Rachegelüste deutlich werden, aber auch das Ringen um das Weiterleben nach dem Verlust. Seine Hauptdarsteller spielen ebenso nuancenreich. Besonders Maria Simon und Ina Weisse liefern als zerrissen-trauernde Ehefrauen und Mütter Glanzleistungen ab. Einprägsam sind auch die Bilder, die Martin Enlen gemeinsam mit seinem Kameramann Philipp Timme findet. Die titelgebende Ostsee spielt dabei jedoch nur rudimentär eine Rolle. fra.

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