Filmhandlung und Hintergrund

Animationsfilm im Stil eines Action geladenen Science-Fiction-Films à la "Star Wars".

Im Jahr 3028 wird die Erde von den Drej, einer Alien-Killer-Rasse, zerstört. Die wenigen überlebenden Menschen leben fortan als Geduldete im Weltraum. Unter ihnen ist Cale, der fünfjährige Sohn eines bei der Katastrophe gestorbenen Wissenschaftlers. 15 Jahre danach wird der zornige junge Mann in ein Abenteuer verwickelt, das über die Zukunft der Menschheit entscheiden wird.

Im Jahr 3028 zerstört die Flotte der Alienkiller Drej den Planeten Erde und verdammt die Überlebenden dazu, heimatlos durchs All zu irren. So auch Cale, Sohn von Offizier Tucker, der allein in den Orbit flüchtete, um das geheime „Titan-Projekt“ in Sicherheit zu bringen. Verbittert durch dessen Verschwinden wächst Cale zu einem zynischen jungen Mann heran. Als Kapitän Korso auftaucht, um ihm mitzuteilen, dass die Zukunft der Menschheit in seinen Händen liege, folgt Cale ihm nur widerstrebend - doch die Drej sind ihm bereits auf den Fersen.

Im Jahr 3028 wird die Erde von der Flotte der Alienkiller Drej zerstört. Die wenigen Überlebenden sind dazu verdammt heimatlos im Weltall herum zu irren. Cale, Sohn eines verschollenen Wissenschaftlers, ist dazu auserkoren die Menschheit zu retten. An „Krieg der Sterne“ angelehntes Zeichentrick-Sci-Fi-Epos.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Titan A.E.: Animationsfilm im Stil eines Action geladenen Science-Fiction-Films à la "Star Wars".

    Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer für den Zeichentrickfilm: Nachdem Don Bluth und Gary Goldman die Fox Animation Studios 1997 mit dem technisch versierten, inhaltlich jedoch altbackenen „Anastasia“ neben Dreamworks als schärfsten Konkurrenten Disneys im hart umkämpften Zeichentrickmarkt etablierten, melden sich die Animationspioniere mit ihrem bislang größten Wurf zurück - einem verblüffenden, bisweilen Atem beraubend realisierten Science-Fiction-Epos über den letzten Funken Hoffnung der Menschheit nach der Zerstörung der Erde. Im Bemühen, ihr Abenteuer weniger auf das von Disney monopolisierte Familienpublikum als auf junge „Star Wars“-Fans zuzuschneidern, schicken sie „Titan A.E.“ mutig in Welten, die noch nie zuvor ein amerikanischer Zeichentrickfilm betreten hat.

    „A.E.“ steht für „After Earth“ - und deutet an, dass sich Bluth‘ und Goldmans erster Film im neuen Jahrtausend nicht mit Kleinigkeiten aufhält: Jeder Film, der die Erde schon in den ersten fünf Minuten in Einzelteile zerspringen und umher fliegende Brocken fliehende Raumschiffe und sogar den Mond pulverisieren lässt, will Großes. Aber nicht nur inhaltlich will die beeindruckende Sequenz auf Kommendes einstimmen. Ohne Umschweife wird auch verdeutlicht, dass nicht die vorangegangenen Arbeiten von Bluth und Goldman als Referenzpunkte dienten, sondern Liveaction-Klassiker wie „Krieg der Sterne“ oder die „Star Trek“-Filme. So sieht sich „Titan A.E.“ denn auch primär als Science-Fiction-Film, der nur in zweiter Linie in einer sehr gelungenen Fusion von klassischer Folienanimation und modernen CGI-Effekten entstanden ist.

    Keine Gelegenheit wurde ausgelassen, diese Space-Oper in den Augen der peinlichst genau angepeilten Zielgruppe so cool wie möglich erscheinen zu lassen: Im Mittelpunkt steht mit Cale ein zorniger junger Rebell nach Luke-Skywalker-Zuschnitt, der von seinem Vater kurz vor dem Untergang der Erde einen geheimen Lageplan erhielt, der den Weg zu dem Sagen umwobenen Titan-Projekt und damit der Zukunft der Menschen weist. Ihm zur Seite kämpft mit der patenten Raumschiffpilotin Akima eine Art Riot-Grrl-Variante von Prinzessin Leia. Als Sprecher der jugendlichen Hauptfiguren konnten im Original Matt Damon und Drew Barrymore gewonnen werden. Die begleitenden (und wenig überzeugenden) Rocksongs wurden von Alanis-Morisette-Entdecker Glen Ballard ausgewählt und von mehr oder minder angesagten Rockacts interpretiert. Und die Dialoge und Figurenkonstellationen ließ man von „Buffy - Im Bann der Dämonen“-Macher Joss Whedon Teenager gerecht auf Vordermann bringen.

    Ihre insgesamt nicht allzu überzeugenden Beiträge sind allerdings nicht der Grund, warum „Titan A.E.“ als Filmentertainment Respekt abnötigt und obendrein viel Spaß macht. Das geht ausschließlich auf die Kappe der beteiligten Animatoren. Beginnend mit der erwähnten Eröffnungssequenz gelingt es ihnen immer wieder, neuartige Welten zu schaffen und Szenen zu kreieren, die gleichzeitig spannend und faszinierend sind: Ein Kampf der Helden mit den herrlich sinister geratenen Bösewichtern, den Drej (sprich: Dredsch) auf einem surrealen Planeten voller explodierender Wasserstoffbäume nimmt es mit dem Spacepod-Rennen in „Episode I“ auf. Ein Flug durch kathedralenartige Wolkenkaskaden hat Theme-Park-Ride-Qualitäten. Und die Höhepunkte - eine herrlich bizarre Verfolgungsjagd durch einen Spiegelsaal von kreischenden, aneinander zerschellenden Eiskristallen und die Schaffung einer neuen Erde - bleiben in Erinnerung. Und auch wenn die Handlung etwas mehr dramatische Stringenz vertragen hätte, ist gerade die Beziehung zwischen Cale und seinem Mentor Korso, dem Kapitän des Rebellenschiffs Walküre, überzeugend, manchmal gar anrührend. Dass „Titan A.E.“ mit gerade einmal neun Mio. Dollar Einspiel in den USA eher enttäuschend anlief, unterstreicht, dass es Fox in Amerika nicht gelungen ist, die Vorbehalte gegen Zeichentrickfilm als Action-Entertainment zu beseitigen. Am Film hat es nicht gelegen - der bietet Popcorn-Unterhaltung der besseren Art. ts.

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