Timetrip - Der Fluch der Wikinger-Hexe

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   2009
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Filmhandlung und Hintergrund

Timetrip - Der Fluch der Wikinger-Hexe: Fantasy-Abenteuer über einen Jungen, der in die Vergangenheit reist und dort gegen den Fluch einer Wikinger-Hexe kämpft.

Die Kinder Valdemar und Sille haben vier Tage lang sturmfrei. Gleich zu Beginn fährt Valdemar auch schon das Auto seiner Eltern zu Schrott. Des Ärgers nicht genug begegnet er am Folgetag dem Physiker Benedict, der unbedingt seine erfundene Zeitmaschine testen will und ihm Geld für die Autoreparatur anbietet, wenn er im Gegenzug an dem Experiment teilnimmt. Der verzweifelte Junge willigt ein und findet sich kurze darauf im Jahr 963 in Dänemark wieder – zur Zeit der Wikinger. Valdemar erfährt, dass Benedict einst von einer Hexe zur Unsterblichkeit verdammt wurde und will dem Physiker nun helfen.

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Kritikerrezensionen

  • Vergnügliches Fantasy-Abenteuer für ein junges Publikum, das unterhaltsam ein wenig dänische Geschichte vermittelt, aber darüber nicht Spaß und Action vergisst.

    Vier Tage lang sturmfrei, davon träumen Jugendliche. Für Valdemar und dessen kleine Schwester Sille geht der Wunsch in Erfüllung – und beginnt mit einem ordentlichen Knall als Valdemar Papas Luxusschlitten zu Schrott fährt. Woher das Geld für die Reparatur nehmen? Durch Zufall begegnet der Schüler am nächsten Tag dem Physiker Benedict, der eine Zeitmaschine erfunden hat und gegen Bezahlung jemanden sucht, der für ihn in die Vergangenheit reist. Nur dort kann der Wissenschaftler vom Fluch der Unsterblichkeit befreit werden, mit dem ihn vor einem Jahrtausend eine Wikingerhexe belegt hatte.

    Romantischer Entdeckergeist war für den Protagonisten von H. G. Wells‘ 1895 erschienenem Science-Fiction-Literaturklassiker „Die Zeitmaschine“ Triebfeder die Vergangenheit zu erkunden. Georg Pal adaptierte diesen Stoff 1960 noch werkgetreu, während bei der (aufwändigeren) Zweitverfilmung von Simon Wells 2002 der Tod der Verlobten den Helden in die Historie treibt. Auch bei „Timetrip: Der Fluch der Wikingerhexe“ ist es im Prinzip eine Liebesgeschichte, die anno 963 die Dinge in Gang setzt, weil die Titelheldin nicht verwinden kann, dass Jotan, für den ihr Herz schlägt, zum Christentum übergetreten ist.

    Womit sich die Parallelen erschöpfen, weil Debüt-Regisseur Mogens Hagedorn Christiansens Sinn nach einem Kinderfilm in bester skandinavischer Tradition steht. So richtet er sein Augenmerk auf das Geschwisterpaar, das im Handlungsverlauf entdeckt, was es aneinander hat. Hin und her springt er in der Zeit, behandelt im Schnelldurchlauf 1000 Jahre dänische Geschichte und erzählt von der Christianisierung des Landes. Nie erhebt er dazu schulmeisterlich den Finger, sondern setzt auf zielgruppengemäßen Spaß, berichtet wie aus Jotan im Lauf der Zeit Benedict wird, wie Könige sich zanken und man im Mittelalter so gelebt hat.

    Sorgfältig ist das unterhaltsame Fantasy-Abenteuer ausgestattet, ruhig das Erzähltempo, Budget-bedingt einfach sind die (dennoch durchaus ansehnlichen) Zeitreiseffekte. Für die Großen gibt es eine Love Story zwischen Benedict und Valdemars Physiklehrerin, den Kleinen werden Werte wie Freundschaft oder Hilfsbereitschaft näher gebracht und auch an Action mangelt es nicht. Zum Beispiel wenn am Königshof gekämpft und ein Ritter mittels Brathähnchenspieß, auf dem noch das geröstete Federvieh steckt, niedergestreckt wird. Zwischen den liebevoll gestalteten Bildern kommen die großen Themen Liebe, Glaube und Tod zur Sprache, wobei deutlich wird, dass der Traum vom ewigen Leben trügerisch ist und Unsterblichkeit eher böser Fluch als nützliche Errungenschaft wäre. geh.

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