Time Share

Kinostart: 23.11.2000

Filmhandlung und Hintergrund

Ausgelassene Beziehungs- und Familienkomödie von der Regisseurin von "Workaholic".

Julia will wieder eine richtige Familie: Beim gemeinsamen Urlaub in einem idyllischen Strandhaus sollen ihre Kinder ihren Verlobten besser kennenlernen. Statt dessen muss sie schließlich mit ihren zwei Söhnen alleine vorfahren und sich das doppelt vermietete Haus auch noch mit dem chaotischen Koch Matt und seinen Kids teilen.

Julia Weiland, penible Wissenschaftlerin und alleinerziehende Mutter, möchte den Urlaub in einem hübschen Strandhaus dazu nutzen, ihre beiden Teenager-Jungs an den spießigen Verlobten Russell zu gewöhnen. Doch daraus wird zunächst nichts. Denn Russell, Julias Boss, verschiebt seine Anreise. Dafür erlebt die Weiland-Sippe, auf der Zielinsel angekommen, eine böse Überraschung: Das Ferienhaus wurde doppelt vermietet - und der zweite Mieter, der lebenslustige Chefkoch Matt, denkt nicht daran, mit seinen zwei Kindern das Feld zu räumen…

Julia plant einen geruhsamen Urlaub mit ihren Kindern, doch daraus wird nichts: Da das Ferienhaus doppelt vermietet ist, muss Julia das Domizil mit dem chaotischen Koch Matt teilen. Ausgelassene Beziehungs- und Familienkomödie.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Wie aufregend: eine deutsche Regisseurin macht einen Film made in USA. Sharon von Wietersheim, die mit "Workaholic" einen unverständlicherweise kommerziellen Hit, aber künstlerischen Totalflop landete, durfte diese romantische Komödie vor der Strandküste Floridas in Szene setzen. Die Produzenten hofften wahrscheinlich, dass dadurch etwas europäisches Flair mit einwandern würde, was den Film von vergleichbaren Produkten hätte abheben können.

      Klappt leider nicht. Außer einer kurzen Szene in Deutschland am Anfang ist der Film stur amerikanisch, aber seltsamerweise immer noch besser als manch eine der deutschen Beziehungskomödien der letzten Jahre.

      "Time Share" ist eine einizige Klischeekiste, in der man jedes Detail vorhersagen kann. Von Anfang an ist doch klar, dass es zwischen Matt und Julia funken wird, dass der dröge Lover Russell ausgestochen wird - kein Wunder, so negativ wie er dargestellt wird - und dass der Film seinen Höhepunkt in einer kleinen Katastrophe finden wird, die hier recht früh durch einen Sturm kommt, in dem zwei der Kinder gefangen auf einem kleinen Segelboot festsitzen.

      Insgesamt also langweilig und ohne Ideen und einfach nur durchschnittlich. Nette Familienunterhaltung ist es trotzdem. Zum Glück wertet Ex-Bond Timothy Dalton den Film stark auf. Denn zwischen ihm und Nastassia Kinski springt nicht nur der Funke über, Dalton zeigt auch endlich wieder schauspielerisches Talent, schließlich liefert er sämtliche Gags des Films ab. Hätte man ihm
      noch etwas mehr Raum gelassen, wäre der Film die perfekte One-Man-Show für ihn - und dadurch wahrscheinlich wesentlich unterhaltsamer.

      Für Fans von Dalton ist der Film daher Pflicht, alle anderen können sich was anderes aus dem Kinoprogramm rauspicken, denn auch wenn man sich nur etwas familiengerechtes ansehen will, gibt es immer noch bessere Filme.

      Fazit: Ein familiengerechter und unterhaltsamer, jedoch auch bis ins Detail vorhersagbarer Film
    2. Time Share: Ausgelassene Beziehungs- und Familienkomödie von der Regisseurin von "Workaholic".

      Fünf Jahre nach der Yuppiekomödie „Workaholic“ präsentiert Sharon von Wietersheim eine Familienkomödie. Als alleinerziehende Elternteile sind sich Nastassja Kinski und Timothy Dalton erst gar nicht grün, müssen sie doch samt Kids gezwungenermaßen ein Ferienhaus teilen. Es kommt, wie es kommen muss: Erst gibt’s Zoff, dann Zärtlichkeit.

      Am Anfang ein paar Münchenimpressionen - der FFF Bayern förderte das Projekt. Damit ist der deutsche Teil abgehakt, auf geht’s für die Wissenschaftlerin Julia nach Amerika in die verdienten Ferien. Entspannung mit ihren zwei Söhnen auf dem idyllischen Balboa-Island ist angesagt. Und ganz nebenbei sollen die Kinder ihren Papa in spe näher kennenlernen. Der muss aber noch etwas am genetisch manipulierten Grünzeug forschen und verspricht, später zu kommen. Zur gleichen Zeit packt auch Chefkoch und Lebemann Matt Farragher mit seinen zwei Kids in Kalifornien seine Koffer mit Ziel Balboa. Zur ersten Begegnung zwischen der Dame und dem Herrn kommt es bei der Anlegestelle, den Drängler überholt sie forsch im feschen Jeep und schnappt ihm den letzten Platz auf der Fähre weg. Begeistert nimmt die Minifamilie das Luxusdomizil in Beschlag, doch wer steht plötzlich mit Sack und Pack vor der Tür? Der unhöfliche Typ! Das Ferienhaus ist doppelt vermietet, die Insel ausgebucht. Statt Ruhe gibt’s Randale, einen Rosenkrieg im Miniformat. Die Weilands und Farraghers müssen unter einem Dach wohnen. Auftakt zur turbulenten Familienkomödie. Sharon von Wietersheim drehte erstmals in den USA und musste unter Zeitdruck - nur 23 Drehtage - Kompromisse machen, auf einige Szenen verzichten. Vielleicht fehlt deshalb bisweilen der Pfiff. Schon durch das Gegenschneiden der Aufbruchszenen zu Beginn weiss man, wohin der Hase läuft. Es gibt keine Überraschungen mehr, nach den üblichen Kabbeleien finden sich die beiden Herzen, auch wenn zur Verlängerung des Procederes Julias Verlobter auftaucht. Diese Vorhersehbarkeit mindert das Vergnügen, das dramatische Aufpeppen durch eine Rettungsaktion für zwei der in Seenot geratenen Söhne hilft da nur bedingt. Ein guter Griff gelang mit der Besetzung: Zwischen Nastassja Kinski als überängstlicher Mutter und Bonddarsteller Timothy Dalton als frechem Charmbolzen stimmt die Chemie, auch die jugendlichen Schauspieler wirken professionell. Wer einfache und lockere Unterhaltung mag, ist hier gut aufgehoben. mk.

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      Kino.de Redaktion  

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