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Themroc: Ein Klassiker des anarchistischen Films. Claude Faraldo inszenierte diesen so eigenartigen wie faszinierenden Cineasten-Kultfilm 1972 mit Charakter-As Michel Piccoli („Mado“) in der Hauptrolle als satirischen Abgesang auf die Zivilisation und provokativen Anschlag auf gutbürgerliche Werte und staatliche Autoritäten. Obwohl den Film der nostalgische Hauch des 68er-Happenings umweht, kann sich das Ergebnis jederzeit mit...

Handlung und Hintergrund

Der Arbeiter Themroc hat eines Tages genug vom monotonen, fremdbestimmten Alltag und beschließt, sein Leben grundlegend zu ändern. Er kündigt, macht die Schwester zu seiner Geliebten, mauert seine Wohnungstür zu, bricht die Wand zur Straße auf und mutiert zum Höhlenmenschen, der auf höfliche Umgangsformen ebenso verzichtet wie auf eine erkennbare Sprache. Die Nachbarn sind zuerst geschockt, dann neugierig und schließlich begeistert. Der anrückenden Staatsmacht wird mit einer Mischung aus Gleichgültigkeit und Belustigung begegnet, und in der Nacht zieht Themroc aus, um Polizisten für das Frühstück zu jagen. Überall in der Stadt folgen Menschen seinem Beispiel.

Anarchisch-fröhlicher Kultfilm mit Grunzdialogen um einen Arbeiter, der beim Ausbruch aus dem Alltag keine halben Sachen macht: Außer seines Jobs entledigt er sich auch anderer zivilisatorischer Einrichtungen wie z.B. seiner Wohnungseinrichtung, einer Hauswand und eines Polizisten (durch Aufessen).

Besetzung und Crew

Regisseur
  • Claude Faraldo
Produzent
  • Helene Vager,
  • François De Lannurien
Darsteller
  • Michel Piccoli,
  • Béatrice Romand,
  • Marilù Tolo,
  • Francesca Romana Coluzzi,
  • Jeanne Herviale,
  • Romain Bouteille,
  • Patrick Dewaere,
  • Miou-Miou,
  • Michel Colucci
Drehbuch
  • Claude Faraldo
Musik
  • Harald Maury
Kamera
  • Jean-Marc Ripert

Bilder

Kritikerrezensionen

  • Ein Klassiker des anarchistischen Films. Claude Faraldo inszenierte diesen so eigenartigen wie faszinierenden Cineasten-Kultfilm 1972 mit Charakter-As Michel Piccoli („Mado“) in der Hauptrolle als satirischen Abgesang auf die Zivilisation und provokativen Anschlag auf gutbürgerliche Werte und staatliche Autoritäten. Obwohl den Film der nostalgische Hauch des 68er-Happenings umweht, kann sich das Ergebnis jederzeit mit den geschmacklosesten Highlights der Monty-Python-Truppe messen und wird allein dank seiner witzigen Aufmachung die Zielgruppe nicht verfehlen. Anspruchsvolleren Kunden aller Coleur ist das kleine Kunstwerk bedenkenlos zu empfehlen und sollte angesichts des maßvollen Preises jedes wohlsortierte Programm zieren.
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