Filmhandlung und Hintergrund

Vier Frauen unterhalten sich über das "Thema No. 1" - die Männer. Mit DV gedrehte Ensemble-Komödie.

Bei Vino, Joint oder Tee diskutieren vier Freundinnen das Thema Nr. 1, Männer, durch: Paulas Gedanken kreisen permanent um ihren One-Night-Stand Hannes. Reisekauffrau Gabi hängt wie eine Klette an ihrem griechischen Freund. Erfolgs-Designerin Jutta hält sich einen jungen Lover, während Arzthelferin Franziska endlich ihren Chef und Kindesvater heiraten will.

Vier Freundinnen, vier gegensätzliche Charaktere, ein Thema: Männer! Bei Wein, Joints und Kräutertee wird über das starke Geschlecht diskutiert, bis die Köpfe rauchen. Während die trendige Lektorin Paula an nichts anderes als an ihren One-Night-Stand Hannes denken kann, hängt die emotionale Reisekauffrau Gabi immer noch wie eine Klette an ihrem griechischen Freund. Die taffe Erfolgsdesignerin Jutta hält sich dagegen einen viel zu jungen Lover, und Arzthelferin Franziska träumt den Traum von einer weißen Hochzeit mit ihrem Chef.

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Kritikerrezensionen

  • Thema Nr. 1: Vier Frauen unterhalten sich über das "Thema No. 1" - die Männer. Mit DV gedrehte Ensemble-Komödie.

    Was Frauen wollen, verklickerte erfolgreich an der Kinokasse Mel Gibson. Was Frauen wirklich wollen hat Regiedebütantin Maria Bachmann unter die Lupe genommen und lässt vier den Beziehungstango tanzende Weiber aus dem Nähkästchen plaudern. Natürlich geht es um „Thema Nr. 1“, warum frau wie besessen zum Telefon rast, wenn es klingelt, warum sie einen One-Night-Stand als Zeichen untrüglicher Liebe deutet oder einem jungen Liebhaber zum Geburtstag eine schicke Designercouch schenkt. Fazit: Nicht nur Männer, auch Frauen wollen nur das Eine.

    Liebe macht blind, wäre auch ein guter Titel für diese lockere deutsche Mischung aus Drama und Komödie, bei der sich vier Freundinnen Beziehungen zum starken Geschlecht vorgaukeln und diese untereinander durchhecheln. Die Herrenwelt sieht man zwar nicht, um sie dreht sich aber alles in den endlosen Gesprächen bei Vino, Joint oder Tee. Und heißt es mal kategorisch „heute abend wird nicht über Männer geredet“, drehen die Grazien garantiert schweigend die Spaghettis um die Gabel. Das fidele Trüppchen schaut zurück auf seine Amouren – Paula, deren Gedanken permanent um ihren One-Night-Stand Hannes kreisen und die von dessen Hintern schwärmt wie von einer durchgebratenen Hammelkeule, die Reisekauffrau Gabi, die an ihrem griechischen Freund klebt wie die Hummel am Honig, die nicht mehr ganz taufrische Erfolgs-Designerin Jutta, die sich einen jungen Vielflieger mit Schwäche fürs Airline-Bodenpersonal als Lover hält, die Arzthelferin Franziska, die ihren langweiligen Chef und Kindesvater endlich heiraten will, damit Ordnung herrscht. Keine ist so richtig glücklich, sie lügen sich gegenseitig in die Tasche, reden sich das größte Liebesdesaster schön und kommen zu der tiefgründigen Einsicht „Männer sind was tolles“ oder philosophieren ernsthaft darüber, dass bei einer Trennung jedes Beziehungsjahr einem Leidensjahr entspricht. Paula fühlt sich nach der Penetration „endlich wieder wie eine Frau“, nur Franziska ärgert sich über „so ein Geschiss um den männlichen Penis“, aber sie gilt sowieso als Klemmi-Tante, weil sie sich weder vögeln noch ficken zu sagen traut und es hinnimmt, dass ihr zukünftiger Gatte seine Nächte in der Praxis auf dem OP-Tisch verbringt statt in ihren Armen. Das sympathische Quartett lässt’s verbal so richtig krachen, liegt sich heftig in den Haaren und versöhnt sich wieder. In schwarz-weiß Sequenzen kommentieren die Plappermäuler das Verhalten der anderen spitzzüngig und gnadenlos. Maria Bachmann zeichnet offen-ironisch eine von Emanzipationsbestrebungen unbeleckte Spezies von Frau, die sich „Fit for Fun“ und taff fühlt, dennoch hemmungslos eifersüchtelt, Ärger wie Tränen meistens runterschluckt und glaubt, durch Taktiererei den tollen Typen kriegen oder gar halten zu können. Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Mädels zur Paarungszeit gibt Rätsel auf, könnte aber bei einem jungen weiblichen Publikum, dass sich in ähnlichen Beziehungsnöten befindet, Lacher hervorrufen und auf positive Resonanz stoßen. mk.

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