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The Walk

   Kinostart: 22.10.2015
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Filmhandlung und Hintergrund

Drama über den Hochseilartist Philippe Petit, der in seiner berühmtesten Aktion 1974 zwischen den Twin Towers balancierte.

Was für andere Leute ein todesmutiges Hirngespinst ist, ist für Philippe Petit (Joseph-Gordon Levitt) die Erfüllung seines Traums. Der französische Hochseilartist will nämlich nichts geringeres, als auf einem Drahtseil zwischen den Twin Towers des World Trade Centers in New York zu spazieren. Neben der Tatsache, dass diese Aktion ihn das Leben kosten könnte, bringt sie ihn im besten Fall auch noch ins Gefängnis. Denn eine Erlaubnis für seine wagemutige Tat hat Petit nicht, weswegen er mit einer Verhaftung rechnen muss, sollte er sicher auf den anderen Turm gelangen. Viel wichtiger für ihn ist aber, dass ihn dieses Hindernis erheblich in seiner Vorbereitung stört. Um sein Kunststück dennoch umzusetzen, versammelt Petit ein Team von Spezialisten, das ihn in seinem Unterfangen unterstützen soll. Zusammen mit seinem Mentor Papa Rudy (Ben Kingsley) beginnen die Vorbereitungen, die sich über Jahre erstrecken. Nach einer ganzen Reihe von Komplikationen, Streitereien und Beinahe-Abbrüchen tritt Petit am 07. August 1974 zum ersten Mal auf das dünne Drahtseil, das ihm sicher über einen mehr als 400 Meter tiefen Abgrund helfen soll. „The Walk“ beruht auf wahren Begebenheiten, denn den verfilmten Balanceakt von Philippe Petit zwischen den Türmen des World Trade Centers hat es tatsächlich gegeben. Petit ist der einzige Mensch, dem dieses Kunststück je gelang. Nach ungefähr 45 Minuten, gelang es der Polizei Petit in Gewahrsam zu nehmen. Aufgrund der Popularität seiner Aktion wurden jedoch im nachfolgenden Prozess sämtliche Anklagepunkte fallen gelassen. Die Regie übernahm Robert Zemeckis, der „The Walk“ im IMAX-Format und mit 3D-Kameras aufnahm, um die Tat von Petit möglichst eindrucksvoll einzufangen.

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Kritiken und Bewertungen

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22 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

    1. The Walk: Drama über den Hochseilartist Philippe Petit, der in seiner berühmtesten Aktion 1974 zwischen den Twin Towers balancierte.

      Robert Zemeckis verfilmt mit Joseph Gordon-Levitt in der Hauptrolle die wahre Geschichte eines Artisten, der über ein zwischen den Twin Towers gespanntes Seil geht.
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      1. Robert Zemeckis „The Walk“ ist einer jener Filme, die uns mit einer einzigen Glanztat alle Schwächen verzeihen lassen. Und Schwächen hat dieser Film einige. Die erste Hälfte ist eine langweilige und mit überkandidelten CGI-Effekten aufgeblasene Aneinanderreihung von Banalitäten, die man sich aufgrund ihrer Substanzlosigkeit komplett hätte sparen können. Doch mit dem Beginn seines fulminanten Finales macht „The Walk“ wieder reinen Tisch. Aus der öden Biopic-Puppe schlüpft ein wunderschöner Schmetterling, der in schwindelerregenden Höhen ein filmisches Hochspannungs-Feuerwerk abrennt, das man einfach gesehen haben muss. Hier wird „The Walk“ zu einem jener selten gewordenen Gründe, ins (3D) Kino zu gehen. Hier wird er ein Film, der uns nie zuvor gesehene Bilder zeigt.
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        1. Ich liebe Robert Zemeckis, dafür, dass er so ein kraftvoller, grossartiger Regisseur ist! Die Geschichte von The Walk aber ist ein Disaster. Das ist umso bedauerlicher, da Zemeckis selbst in seinen schlechteren Filmen noch Sequenzen bietet, die atemberaubend wirken! The Walk, dass ist Phillippe Petits Balance-Akt zwischen den New Yorker Twin Towers 1974. Die letzte halbe Stunde im Film weckt pure Emotionen, weil jedes kleinste Detail dieser Kraftanstrengung im Film spürbar wird. Petit (Joseph Gordon-Levitt) liegt sogar auf dem Kabel, dass zwischen den Türmen gespannt wurde. Zemeckis ist einer der ganz wenigen Regisseure, die es verstehen, den Zuschauer mit einer simplen Geschichte verschmelzen zu lassen. Er führt uns nicht nur klar vor Augen, welche Beweggründe Petit hat, sondern er lässt uns die Anspannung des Akrobaten spüren. Genauso werden wir involviert in Petits Ängste und Zweifel. Hätte Zemeckis doch nur mehr Vertrauen in diese filmschaffende Kraft! Leider aber fehlt etwas in The Walk: Vor dem Finale werden wir belangt mit dem Leben des Künstlers, das wie ein endloses Geplapper aufbereitet wird. Während er trainiert (hinter ihm die Freiheits-Statue), redet und redet und redet und redet Petit. Nicht mit uns, nur zu uns gewandt. "You're doing too much!", warnt ihn sein Mentor (Ben Kingsley) schon früh - eine Warnung, die unbeherzigt bleibt. Der Film will uns zwingen, Petit zu bewundern. Die ewigen Erklärungen Petits sind wohl das Nervigste, was ich je in einem grossen Film ertragen musste. In einem guten Film gibt es Phasen, in denen erklärt wird und Phasen, in denen etwas gezeigt wird. In The Walk ist das anders. The Walk lohnt sich dehalb nur für seine letzten 30 Minuten und einige schöne Aufnahmen des World Trade Centers. Der Rest ist frustrierend, insbesondere, weil der Film sämtliche Anlagen eines modernen Klassikers bietet. Er müsste sich weder erklären, noch einen künstlichen Hype aufbauen. Er müsste einfach nur SEIN! mehr auf cinegeek.de
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