The Wailing - Die Besessenen (2016)

Originaltitel: Goksung
The Wailing - Die Besessenen: Vielfach prämiertes koreanisches Horrordrama um einen Provinzort, der von einer mysteriösen Mordserie heimgesucht wird.
Kinostart: 12.10.2017
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Filmhandlung und Hintergrund

The Wailing - Die Besessenen: Vielfach prämiertes koreanisches Horrordrama um einen Provinzort, der von einer mysteriösen Mordserie heimgesucht wird.

Der südkoreanische Polizist Jong-gu (Do-won Kwak) wird damit beauftragt, eine Reihe mysteriöser Todesfälle aufzuklären. Es wird zunächst vermutet, dass diese durch Pilzvergiftungen hervorgerufen wurden. Dann macht aber das Gerücht die Runde, dass ein Fremder (Jun Kunimura), der vor kurzem in dem kleinen Dorf auftauchte, seine Hände im Spiel hat. Als schließlich auch bei Jong-gus Tochter die Symptome der Toten auftauchen, wendet sich der Polizist an einen Schamanen Il-gwang (Hwang Jeong-min) um Hilfe. Gemeinsam kommen seinem bösen Dämon auf die Spur.

“The Wailing – Die Besessenen” – Hintergründe

Untter dem Originaltitel “Goksung” hat der südkoreanische Regisseur Na Hong-jin (“The Yellow Sea“) eine echte Genreperle veröffentlicht, die übernatürliche Mysterie mit beinhartem Horror mischt. Intensiv, überraschend und innovativ erzählt “The Wailing” von einer Seuche, die sich als Dämonenwerk entpuppt. Das Horror-Meisterwerkt wurde bei den Filmfestspielen von Cannes 2016 uraufgeführt. Der Film lief dort außer Konkurrenz.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Na Hong-jin war bereits mit “The Chaser” und “The Yellow Sea” in Cannes vertreten. Jetzt zeigte der südkoreanische Regisseur erneut sein unglaubliches Talent für Erzählfluss und Visuals in einem wilden, düsteren, absurden Mystery-Thriller-Horror-Mix außer Konkurrenz.

    Ein älterer Fremder erscheint in dem abgelegenen südkoreanischen Dorf Goksung (so der Originaltitel). Von allen nur “der Japaner” genannt, errichtet er seine Hütte tief im Wald und hält sich fern von den Dorfbewohnern, die ihm mit Misstrauen begegnen. Kurz nach seiner Ankunft beginnt eine schreckliche Krankheit zu grassieren, die die Betroffenen mit Ausschlag und Geschwüren überzieht und unkontrollierbare Aggressionsschübe auslöst. Immer mehr Dorfbewohner schlachten sich aus unerklärlichen Gründen gegenseitig ab, der Fremde gerät in Verdacht, hinter den mysteriösen Todesfällen zu stehen. Dorfpolizist Jong-gu ermittelt zunächst eher beiläufig, tappt von einem Fettnäpfchen ins nächste und macht sich lächerlich. Doch als auch seine geliebte kleine Tochter Hyo-jin die Krankheitssymptome aufweist und von einem unerklärlichen Bösen besessen scheint, setzt er alles daran, die Verbrechen zu lösen.

    Hochspannung und harten Thrill zeigte Na schon in seinen früheren Filmen. Sein dritter ist ein meisterlich erzählter Genre-Mix ums Böse, der wenig auf Logik, aber umso mehr auf spektakuläre Atmosphäre setzt. Zwischen Schrecken und Absurdität bewegt sich der wendungsreiche Plot, bis zum Exzess. Ein Priester, eine anonyme Frau – Engel oder Dämon? – ein Schamane, der einen exakt choreografierten Exorzismus vollführt, ein Zombie-Fight, in den man mittels Handkamera direkt hineingerät: Es ist ein 156-minütiger blutrünstiger Okkult-Kracher mit Horror-Momenten, bei dem sich Na der Mythologie seines Landes, seiner Religion und Tradition bedient – und nie den Humor verliert. Kamera (grandiose Naturaufnahmen) und Production-Design sind exzellent, Kinderdarstellerin Kim Hwan-hee als kleines Biest sensationell. Jede Einstellung zeigt die Sorgfalt der Koproduktion von Fox International und Side Mirror, die am 11. Mai in ihrer Heimat startete und bereits in der ersten Woche 2,85 Mio. Besucher in ihren Bann zog. boe.

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