Filmhandlung und Hintergrund

Jackie-Chan-Action-Komödie über einen Chauffeur, der sich ungewollt durch den mit Spezialfunktionen ausgestatteten Smoking eines Geheimagenten in eine Kampfmaschine verwandelt.

Limousinenlenker Jimmy (Jackie Chan) staunt nicht schlecht, als sich die noble Abendgarderobe seines neuen Chefs bei der ersten Anprobe als Superheldengewand mit allerhand eingebauten Gimmicks entpuppt. Die Entdeckung kommt gerade recht, müssen sich doch Boss und Chauffeur eines geheimnisvollen Superverbrechers erwehren, der es auf das weltweite Trinkwassermonopol abgesehen hat. Unterstützung findet der frischgebackene Menschheitsretter in Gestalt einer wohlgeformten Enthüllungsjournalistin (Scream-Queen Jennifer Love Hewitt).

Seinem auch nicht mehr ganz taufrischen Alter entsprechend erhält Gummimensch und Welt-Stuntmeister Jackie Chan in seinem neusten Actionkomödien-Abenteuer Unterstützung von Hollywoods versammelter Special-Effects-Elite.

Zufällig gerät Jimmy Tong als Chauffeur eines obskuren, für den Geheimdienst arbeitenden Millionärs an dessen mit neuester Computertechnik ausgestatteten Wundersmoking. Als sich Jimmy diesen Hightech-Spionage-Tuxedo als Gesellschaftsanzug überstreift, entwickelt er sich zur Ein-Mann-Kampfarmee, die nichts und niemand mehr stoppen kann.

Der schüchterne New Yorker Taxifahrer Jimmy Tong wird wegen seiner Fahrkünste von Superagent Clark Devlin als Chauffeur engagiert. Der ist einem fiesen Schurken auf der Spur, der das Trinkwasser manipuliert und nach Weltherrschaft strebt. Als Devlin jedoch bei einem Bombenanschlag außer Gefecht gesetzt wird, schlüpft Tong in dessen Multifunktions-Smoking. Augenblicklich verwandelt er sich zu einer schier unschlagbaren Kampfmaschine, deren Reflexe nur die Reize der Jungagentin Del Blaine außer Kraft setzen können.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • The Tuxedo - Gefahr im Anzug: Jackie-Chan-Action-Komödie über einen Chauffeur, der sich ungewollt durch den mit Spezialfunktionen ausgestatteten Smoking eines Geheimagenten in eine Kampfmaschine verwandelt.

    Der Anzug macht den Mann. Dieser bekannte Ausspruch ist in der neuen Jackie-Chan-Actionkomödie Leitmotiv. Der Hongkong-Superstar, der mit den „Rush Hour“-Filmen weltweit groß punkten konnte, mimt einen schüchternen Chauffeur, der mittels eines High-Tech-Smokings in einen gelackten Superagenten verwandelt wird. Dabei treten die originellen Martial-Arts-Einlagen des Buster Keaton des Kung Fu zugunsten eher gewöhnlicher Spezialeffekte im „Flubber“-Format in den Hintergrund, was selbst einem Dynamo wie Chan ein wenig an Fahrt raubt.

    Statt Owen Wilson („Shang-High Noon“) oder Chris Tucker („Rush Hour“) gesellt sich hier mit Jennifer Love Hewitt ein weiblicher Sidekick an Chans gelenkige Seite. Hewitt, die bislang in Teenfilmen wie „Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast“ auftrat und mit „Heartbreakers“ einen Hit landete, verkörpert in erprobter Bond-Manier eine Wissenschaftlerin und Nachwuchsagentin, wobei wie bei Denise Richards in „Der Morgen stirbt nie, die Betonung mehr auf Körperbau denn auf Kompetenz liegt. So wurde gar ein Running Gag über ihre unübersehbaren Brüste eingebaut, deren Karriere laut Hewitt „besser läuft als meine eigene“. Überhaupt grub man einige angestaubte Gags aus der Sexklamottenkiste aus, die die verhältnismäßig spärlichen Stuntszenen kompensieren sollen. So vergehen etwa 40 Minuten, bis Chan ans Eingemachte geht, als er erstmals in den Schwerkraft überwindenden Supersmoking schlüpft. Zuvor wird er als der New Yorker Taxifahrer Jimmy Tong eingeführt, der dank seiner rasanten Fahrkünste als Chauffeur für den Überagenten Clark Devlin (Jason Isaacs) engagiert wird. Devlin ist dem machtgierigen Flaschenwasser-Hersteller Banning (Ritchie Coster) und dessen schmutzigen Machenschaften (er will mittels eines tödllichen Virus das globale Wassermonopol erlangen) auf der Spur. Als sein neuer Boss bei einem Bombenanschlag schwer verletzt wird, übernimmt Jimmy den Fall, indem er in „Inspektor Gadget“-Manier in Devlins geheimnisvollen Smoking schlüpft. Dadurch wird er in einen regelrechten Supermann verwandelt, der nicht nur alle Angreifer blitzschnell platt machen kann, sondern auch über übermenschliche Schnelligkeit und „Spider-Man“-gleiche Kletterreflexe verfügt. Tong zur Hilfe eilt die eifrige Jungagentin Del Blaine (Hewitt), die ihn zunächst für Devlin hält. Obwohl sich hier zahlreiche Möglichkeiten für eine pfiffige Verwechslungskomödie ergeben würden, setzt Debütregisseur Kevin Donovan, der bislang Werbespots inszenierte, von diesem Zeitpunkt eher auf Tempo und Action, wobei die komische Chemie zwischen Chan und Hewitt beträchtlich ist: Dass der Funke nicht so ganz überspringen will, liegt aber am doch etwas dünnen Material. Mit zunehmenden Alter wird Chan sich unweigerlich bei seinen gewohnt atemberaubenden Kampfsporteinlagen zurücknehmen müssen, doch da es seine größte Stärke ist, sein eigener bester Spezialeffekt zu sein, benötigt er besser auf ihn zugeschnittenes Humor-Material als „The Tuxedo - Gefahr im Anzug“. Der tut es einstweilen als Chan-Snack für zwischendurch, bis Jackie mit Owen Wilson als „Shanghai Knight“ über die Leinwand fegt. ara.

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