Filmhandlung und Hintergrund

Mit Ed Skrein als Nachfolger von Jason Statham erzählt die jüngste Actionmission aus Luc Bessons Hitfranchise vom Kampf gegen brutale russische Mädchenhändler.

Frank Martin (Ed Skrein) ist im französischen Untergrund als „Transporter“ bekannt – als exzellenter und diskreter Söldner und Fahrer. Bei seinem Job hält er sich stets an drei einfache Grundsätze: Es werden keine Fragen gestellt, es werden keine Namen genannt, und es wird niemals das Paket geöffnet. Trotz des neuen Casts finden sich also die gleichen Werte wieder, die bereits Jason Stathams Version des Frank Martin ausgezeichnet haben. Dass einen der vorauseilende Ruf allerdings auch in Schwierigkeiten bringen kann, erfährt Frank, als ihn die Femme Fatale Anna (Loan Chabanol) aufsucht und um Hilfe bittet. Ihr scheint für die Dienste des Söldners alles recht zu sein, und so entführt sie Frank Martin Sr. (Ray Stevenson), um ihren neuen Mitverschwörer auch ja genug Anreiz zu geben, den Auftrag erfolgreich abzuschießen. Vater und Sohn Martin und Anna bilden in der Folge ein Dreigespann, um es mit einer russischen Organisation aufzunehmen, die sich auf Menschenhandel spezialisiert hat. Frank muss seine große Stärke – das schnelle Fahren schneller Autos – abrufen, um Annas Plan auszuführen – den größten Bankraub des Jahrhunderts. Regie beim ersten Teil der neuen Trilogie führt Luc Besson, der 2014 mit „Lucy“ einen der Überraschungserfolge des Kinojahres auf die Kinoleinwand brachte. Erstmals muss die Filmreihe ohne Jason Statham auskommen, der es ablehnte, zum vierten Mal Frank Martin zu porträtieren. Als Ersatz wurde schließlich Ed Skrein verpflichtet, der für die drei geplanten Transporter-Filme seine Rolle als Dario Naharis in der weltweit erfolgreichen HBO-Serie „Game of Thrones“ aufgab. Im Sinne einer besseren globalen Vermarktung entsteht die neue Transporter-Trilogie unter Co-Produktion des chinesischen Filmstudios Fundamental Films. Außerdem soll einer der drei Filme in China spielen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Rasanter Reboot der Transporter-Reihe. Ed Skrein ist ein würdiger Ersatz für Jason Statham.
    2. The Transporter Refueled: Mit Ed Skrein als Nachfolger von Jason Statham erzählt die jüngste Actionmission aus Luc Bessons Hitfranchise vom Kampf gegen brutale russische Mädchenhändler.

      Mit einem neuen schlagkräftigen Problemlöser startet Luc Bessons erfolgreiches Franchise zu einer weiteren Action-Mission.

      Nachdem er sich der Drachenkönigin in „Game of Thrones“ als loyaler Krieger unentbehrlich gemacht hat, übernimmt Ed Skrein nun selbst das Steuer und ersetzt Chauffeur und Kampfmaschine Jason Statham mit vergleichbarer physischer Präsenz und obligatorischer Coolness. Den ruppigen Charme seines Vorgängers vermag der Brite jedoch noch nicht zu reproduzieren in dieser vom Autorenduo Adam Cooper und Bill Collage („Exodus – Götter und Könige“) entworfenen Geschichte.

      Diese kreist, nicht zum ersten Mal im Besson-Universum, um Mädchenhandel, setzt der dramatischen Note dieses Themas aber eine heiter-verspielte Vater-Sohn-Dynamik auf den Spuren von Indiana Jones entgegen. Im 1995 spielenden Prolog werden mit drei russischen Gangstern die künftigen Gegenspieler des Titelhelden eingeführt, die das Prostitutionsgeschäft an der französischen Riviera brutal an sich reißen und hilflose, aus Osteuropa angelockte oder verschleppte Mädchen rücksichtslos ausbeuten. Viele Jahre später werden Anna (Loan Chabanol) und drei weitere dieser Sexsklavinnen einen komplexen Rachefeldzug gegen die Mafiosi starten, in dem der angeworbene Transporter Frank Martin als Fahrer und sein von den Girls als Druckmittel entführter Vater (Ray Stevenson) Schlüsselrollen spielen.

      Mit langbeinigen Model-Gazellen als clever-manipulative Amazonen und Sympathieträger entpuppt sich „The Transporter: Refueled“ als klassische Action-Fantasie Bessons, der diesem Typus als Regisseur und Produzent schon häufig seine Verehrung gezollt hat, darunter mit „Lucy“ oder „Nikita“. Regisseur Camille Delamarre, als Cutter und Regisseur („Brick Mansions„) ein routinierter Profi aus der Hitfabrik Bessons, inszeniert ohne große Pausen intensive Nahkämpfe und Auto-Verfolgungsjagden, die nach Kollisionen und Überschlägen meist nur Material-, aber kaum Personenschäden zeigen. Der Speed-Schnitt sabotiert mitunter den Verblüffungsfaktor einiger Stunts und auch Riviera-Reize, doch die Besson-Beauties und die komische Interaktion zwischen dem Transporter und seinem solidarisch lässigen Vater bieten dem Genrefan genügend Attraktionen neben denen, für die dieses Franchise steht. kob.

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