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The Sixth Man

Filmhandlung und Hintergrund

Basketball scheint gegenwärtig die bevorzugte Disziplin für Sportkomödien zu sein. Da wundert es kaum, daß nach Damon Wayans in „Celtic Pride“ nun auch sein jüngerer Bruder Marlon (insgesamt umfaßt der Wayans-Clan zehn Geschwister) auf den Spuren von Michael Jordan & Co. wandert. In der zwischen unverblümter Sentimentalität und teils krudem Humor schwankenden Komödie von Regisseur Randall Miller („Houseguest“...

Seit ihrer Jugend sind die Brüder Kenny und Antoine sowohl auf der Straße als auch auf dem Basketballfeld ein optimal aufeinander eingestimmtes Team mit klarer Aufgabenverteilung: Der zurückhaltende Kenny bereitet vor, der impulsive Antoine vollstreckt. Auf diese Weise bringen es die Brüder bis in die nationale Collegeliga, wo jedoch Antoines tragischer Herztod der Doppelkarriere ein abruptes Ende bereitet. Besser gesagt, fast bereitet. Denn Antoine kehrt als Geist zurück, um mit allerlei Tricks seinem Team zum Finalerfolg zu verhelfen.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Basketball scheint gegenwärtig die bevorzugte Disziplin für Sportkomödien zu sein. Da wundert es kaum, daß nach Damon Wayans in „Celtic Pride“ nun auch sein jüngerer Bruder Marlon (insgesamt umfaßt der Wayans-Clan zehn Geschwister) auf den Spuren von Michael Jordan & Co. wandert. In der zwischen unverblümter Sentimentalität und teils krudem Humor schwankenden Komödie von Regisseur Randall Miller („Houseguest“) will ein von den Toten auferstandener Mannschaftskapitän seinem miserablen Team zur Meisterschaft verhelfen.

    Die Prämisse kennt man: Schon in „Der Himmel soll warten“ mit Warren Beatty war ein zu früh verstorbener Footballspieler im Körper eines anderen zur Erde zurückgekehrt. Kadeem Hardison feiert als Antoine Tyler in seiner eigenen Hülle (wenn auch Schwarzlicht-umrandet) sein irdisches Comeback, nachdem ihn sein schwaches Herz nach einem Slam Dunk ins Jenseits befördert hat. Sein kleiner Bruder Kenny (Wayans), der stets in seinem Schatten stand, ist am Boden zerstört. Bis zu diesem Punkt, inklusive der Skizzierung der ballbegeisterten Kindheit der beiden, zeigt sich der Film von einer ernsthafteren Seite, die keineswegs aufgetragen wirkt: Gerade Wayans verfügt über genügend emotionale Ressourcen, um die Verletzlichkeit und den anrührenden Charme seines Charakters zu transportieren. Sobald der reanimierte „Ghost“ Antoine wieder auf dem Court steht, werden die leiseren Töne zugunsten von körbeweise physischer Komödie und etlichen Kraftausdrücken beiseite geschoben. Denn Antoine ist nur für Kenny sichtbar, so daß eine handgreifliche Auseinandersetzung zwischen den beiden aussieht wie Jim Carrey in „Der Dummschwätzer“, wenn er sich selbst vermöbelt. Es folgt eine schier endlose Reihe von NCAA-Spielen, bei denen Antoine zugunsten seines Teams interveniert, indem er beim Ballwurf nachhilft, Gegner foult oder sich schlichtweg auf deren Korb setzt. Der übernatürliche Helfer wird bald immer eingebildeter und egoistischer, so daß er sogar bei Kennys aufkeimender Romanze mit der bildhübschen Sportjournalin R.C. dazwischenfunkt. Auch bei den restlichen Teamkollegen, die sich Antoines Anwesenheit gewahr sind, macht sich bald erheblicher Unwillen breit …

    Im Vergleich zu „Space Jam“ wirken die Special Effects hoffnungslos veraltet, und der Rap-Score kann auch nicht mit dem Hit-Soundtrack mithalten. Dennoch hält das Skript von Christopher Reed und Cynthia Carle mit der Beleuchtung der zu gleichen Teilen aus Unterdrückung und Unterwürfigkeit bestehenden Bruderbeziehung einige interessante Momente parat. ara.
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