The Sentinel - Wem kannst du trauen?

  1. Ø 4
   2006
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Filmhandlung und Hintergrund

The Sentinel - Wem kannst du trauen?: Hochspannungsthriller über einen in Ungnade gefallenen Special Agent, der als einziger ein Komplott gegen den Präsidenten verhindern könnte.

Seit er vor einem Vierteljahrhundert heldenhaft seinen Körper zwischen den Präsidenten und die Kugel eines Attentäters brachte, ist Geheimdienstmann Garrison (Michael Douglas) die Karriereleiter empor geklettert bis zum ersten Leibwächter und heimlichen Liebhaber der First Lady (Kim Basinger). Als Garrison plötzlich deswegen erpresst wird und ein Kollege tot die Vortreppe ziert, interessieren sich auch Garrisons einstiger Musterschüler Breckinridge (Kiefer Sutherland) und dessen Assistentin Jill Marin (Eva Longoria) für den Fall.

Clark Johnson

Als ein Agent im Umfeld des Weißen Hauses ermordet wird, übernehmen David Breckinridge und seine Kollegin die Ermittlungen, ein Anschlag auf den Präsidenten scheint geplant zu sein. Alles deutet auf den Sicherheits-Mann der First Lady, Pete Garrison, hin. Der steht noch zusätzlich unter Druck, weil er wegen seiner Affäre mit der First Lady erpresst wird.

Pete Garrison, der sich vor inzwischen gut 20 Jahren in die Schusslinie eines Attentäters warf, ist eine Legende beim Secret Service, hat Karriere gemacht und darf nun die First Lady rund um die Uhr beschützen. Da wird sein bester Freund ermordet. Der Geheimdienst nimmt die Ermittlungen auf und kommt einer groß angelegten Verschwörung auf die Spur. Die Untersuchung leitet Garrisons ehemaliger Schützling David Breckinridge. Der hält sich streng an Fakten und Indizien – und die führen ausgerechnet zu Garrison.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „The Sentinel“ ist ein hochkarätig besetzter, solider Mainstream-Thriller. Michael Douglas als Pete Garrison und seinen Kollegen in guten Anzügen stehen die schwarzen Sonnenbrillen und die Headsets, über die ständig knappe Funksprüche ausgetauscht werden. Kim Basinger als feminine First Lady, Kiefer Sutherland als Garrisons Kollege und Rivale David Breckinridge, und schließlich „Desperate Housewives“-Star Eva Longoria als Secret-Service-Neuling machen ihren Job zum visuellen Vergnügen.

    Der Secret Service, sozusagen die präsidentielle Leibgarde, ist ein hochprofessioneller Agentenstab im Herzen der Paranoia. Die Crew plant aufs äußerste angespannt jeden Schritt des Präsidentenpaares bis zur Wagenkolonne voraus und erlaubt das Aussteigen erst wieder, als auch der letzte Verdächtige in der Menschenmenge überprüft worden ist. Amerika hat seine Erfahrungen. Das Büro von Ermittler Breckinridge ist gespickt mit üblen Drohbriefen. Und die Schritte der Agenten selbst werden von Regisseur Clark Johnson durch schwarz-weiße Videoaufnahmen ihrer Schritte unterbrochen. So ist von Anfang an klar, dass die Überwachung ihre Akteure einschließt.

    Damit nimmt eine spannende Geschichte ihren Lauf, die die Neugier auf das Geheimnis hinter den Bildern schürt. Dass der präsidentielle Hubschrauber im Flug von einer Rakete getroffen wird, erinnert daran, wie nahe der 11. September den Feind an das Oberhaupt der Vereinigten Staaten brachte. Offenbar zieht dieser Schock noch Kreise. Hier wird der Präsident sogar nur durch eine Münzwurf-Entscheidung vor dem fatalen Flug bewahrt. Ein bisschen könnte man sich um die Kompetenz der Top-Agenten sorgen.

    Pete Garrison aber hat das drauf, was die Idole des Genres kennzeichnet: seinen eigenen Leuten zu entkommen und im Hemd davonzulaufen, um vor ihnen am Ort des Verbrechens aufzukreuzen. Netter Einfall, dass er sich in einem ländlichen Tante-Emma-Laden an einen Computer mit Internetzugang setzt, um sich beim Secret Service einzuloggen. Die typischen Kameraeinstellungen, ein bis zwei Personen leinwandfüllend bis maximal Brusthöhe nahe zu bringen, vermitteln eine Glaubwürdigkeit, die Fragen erübrigt.

    Es gibt also keinen Makel an diesem Film. Nur ist das Genre abgegrast wie kein zweites. Wer einen neuen Agenten- oder Polizeithriller ins Kino bringt, sollte diesen Schritt mit ein paar Extras begründen. Da war zum Beispiel mal der „No Way Out“-Wettlauf von Kevin Costner im Pentagon gegen den Aufbau seines eigenen Bildes am Fahndungscomputer. Etwas Vergleichbares wird hier nicht geboten.

    Fazit: Solider Mainstream-Thriller mit Michael Douglas als gejagtem Beschützer des Präsidenten.
  • Stargespickter Anti-Terror-Thriller aus den Fluren des weißen Hauses, die Hollywood-Legende Michael Douglas als alter Fuchs hütet, bis der Verdacht auf ihn fällt.

    Produzent und Hauptdarsteller Michael Douglas hat für seinen der Spannung verpflichteten Film die stets aufregende Welt des Secret Service gewählt. Seit er vor 20 Jahren „In the Line of Fire“ stand und dem Präsidenten das Leben rettete, genießt Pete Garrison (Douglas) nicht die wohlverdiente Pension, sondern ist die Karriereleiter hochgefallen bis zur Leitung aller Angelegenheiten der First Lady (Kim Basinger). Mit ihr teilt er nicht nur den Terminplan, sondern auch das Bett, was es natürlich zu verheimlichen gilt, der Gatte ist schließlich der mächtigste Mann der USA. Aber im Umfeld professioneller Agenten ist es kein Wunder, dass Garrison bald mit Fotos erpresst wird. Ausgerechnet jetzt, da sein bester Freund in einem Raubüberfall erschossen wurde. Dem ermittelnden Geheimdienstler Breckinridge (Kiefer Sutherland) und seiner Assistentin Jill Marin (Eva Longoria) ist schnell klar, dass der Mord kein Zufall war, sondern Teil eines von langer Hand geplanten Anschlags ist. Ausgerechnet im als nibelungentreu gerühmten Secret Service soll ein Verräter sitzen. Alle Verdachtsmomente führen zu Garrison, der mit der Erpressung schon genug unter Druck steht.

    Regisseur Clark Johnson, zuletzt auf Actionkurs mit „S.W.A.T. – Die Spezialeinheit“, spielt alle Routine des Mainstream-Thrillers aus, bedient das Genre, setzt aber auch auf eine ausgefeilte, ernsthafte Handlung. „The Sentinel“ ist stets bemüht, seine Figuren komplex zu zeichnen und keine vorhersehbaren Wendungen zu nehmen, zumal sich die thematische Nähe zum Petersen/Eastwood-Vehikel sowie „Auf der Flucht“ nicht leugnen lässt. Dabei bewältigt das Drehbuch seinen enormen, eng verschlungenen Plot zwangsweise im Schnelldurchlauf, aber das verschärfte Tempo liegt durchaus im Sinne des Thrills.

    Vor allem das Ensemble hebt die Stimmung: „24“-Star Kiefer Sutherland glänzt erneut als scharfer Hund und erweist sich als ebenbürtiger Gegner, aber auch Partner von Michael Douglas. Kim Basinger als vernachlässigte Präsidentengattin agiert gewohnt zuverlässig, während „Desperate Housewives“-Luder Eva Longoria in ihrer ersten größeren Kinorolle nicht nur körperlich eine gute Figur macht.

    tk.

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