Filmhandlung und Hintergrund

Serienkiller-Thriller trifft Mystery in diesem Film über eine von Geschichten von Edgar Allen Poe inspirierte Mordserie.

1849. Schriftsteller Edgar Allan Poe hat keinen Penny und ist Alkoholiker. Wenigstens ist die hübsche Emily aus reichem Haus in ihn verliebt. Da wird Poe auch noch zum Mordverdächtigen, als Mutter und Tochter in einer von innen abgeschlossenen Wohnung tot aufgefunden werden und die Polizei das Muster aus Poes Kurzgeschichte wiedererkennt. Doch es kommt noch schlimmer. Emily wird entführt.

Baltimore im Jahre 1849. Der erfolglose Schriftsteller Edgar Allan Poe hat keinen Penny und ist Alkoholiker. Wenigstens ist die hübsche Emily aus reichem Hause in ihn verliebt, doch deren einflussreicher Vater hintertreibt die Beziehung, wo er kann. Da wird Poe auch noch zum Verdächtigen, als in der Stadt eine Mordserie anhebt und der oder die Täter sich dabei an Poes Motive halten. Der ermittelnde Detective aber glaubt an Poes Unschuld und bindet ihn in die Fahndung ein. Da wird Emily entführt.

Ein Serienmörder nimmt sich Storys des Schriftstellers Poe zum Vorbild. Die Polizei bindet ihn darauf in die Fahndung ein. Actiongeladene und schwarzhumorige Kostüm-Detektivgeschichte frei nach Motiven von Edgar Allen Poe.

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Kritikerrezensionen

  • The Raven: Serienkiller-Thriller trifft Mystery in diesem Film über eine von Geschichten von Edgar Allen Poe inspirierte Mordserie.

    Fiktive Nachstellung der letzten Tage des Schriftstellers Edgar Allan Poe, dem ein Serienkiller blutig-brutale Hommage zollt, indem seine Morde von den Erzählungen des Meisters des Makabren inspiriert sind.

    In der Hauptrolle, für die ursprünglich Ewan McGregor vorgesehen war, gibt sich John Cusack als Großmeister des Grauens die Ehre. Er verleiht dem zu Lebzeiten verrufenen Horrorautor einen Ansatz von augenzwinkerndem Humor, der im Verlauf der Schreckensstory gänzlich abhanden kommt. Nach einem historische Fakten und frei erfundene Fantasy vermischenden Drehbuch von Schauspieler Ben Livingston (Skriptdebüt) und Hannah Shakespeare (bislang vorrangig TV-erfahren), wird Poe 1849 in Baltimore als verarmter Alkoholiker vorgestellt, der sich mit seiner aufbrausenden Art (besonders) in Kneipen schnell unbeliebt macht. Dennoch ist die schöne Society-Tochter Emily (Alice Eve) zutiefst von ihm angetan und will ihn gegen den Willen ihres reichen Vaters (Brendan Gleeson) sogar heiraten. Doch dann werden eine Mutter und ihre Tochter ermordet in ihrer von innen verschlossenen Wohnung aufgefunden. Der leitende Inspektor, Detective Emmett Fields (Luke Evans) erkennt Parallelen zu Poes Geschichte „Der Doppelmord in der Rue Morgue“ und sieht in dem Schriftsteller zunächst einen Tatverdächtigen. Kurz darauf wird Emily von dem geheimnisvollen Mörder entführt. Er zwingt Poe, in der Zeitung über die Morde zu schreiben, wenn er Emily, die in bester Poe-Tradition lebendig begraben wird, lebend wieder sehen will. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, in der Poe verzweifelt versucht herauszufinden, wo Emily versteckt sein könnte. Weitere Morde geschehen, während Poe und Detective Fields gemeinsam auf Spurensuche gehen. Schließlich steht Poe seinem größten Fan („Misery“ lässt grüßen) von Angesicht zu Angesicht gegenüber, woraufhin sich die Ereignisse überschlagen.

    Regisseur James McTeigue („V For Vendetta“) schwankt bei seiner Inszenierung zwischen klassischem Mystery-Thriller nach der Fasson von „Sherlock Holmes“ und moderner Metzel-Ästhetik in der Machart der „Saw“-Reihe. So hält er die Kamera mit klinisch-messerscharfer Präzision auf die Slasher-Action, als das Pendel-Opfer zu Tode geschnitzelt wird. Die meisten der anderen Morde geschehen im Off. Doch während die Elemente aus Poes Geschichten nichts an ihrem nervenaufreibenden Reiz verloren haben, wirkt ihre Aneinanderreihung innerhalb des Plots etwas mechanisch und schlicht. Visuell bietet der Horrorthriler einen erwartungsgemäß düster-tristen Look, den der melancholische Orchesterscore nahtlos ergänzt. Die Spannung hätte etwas mehr Ausarbeitung vertragen, rabenschwarz sind die Aussichten für den atmosphärischen Gruselkrimi dennoch nicht. ara.

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