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Filmhandlung und Hintergrund

The Others: Sensationell stimmiger Gruselschocker über eine Mutter und ihre zwei Kinder, in deren Anwesen unheimliche Dinge vorgehen.

Isoliert lebt Grace am Ende des Zweiten Weltkriegs in einem viktorianischen Anwesen, wo sie ihre beiden Kinder alleine aufzieht. Die sind mit einer fürchterlichen Krankheit geschlagen: Sie können niemals direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Als drei neue Bedienstete bei Grace vorstellig werden, beginnt eine Reihe merkwürdiger Ereignisse, an deren Ende eine erschütternde Erkenntnis steht.

Kanalinsel Jersey, 1945. Die überprotektive Witwe Grace bewohnt mit ihren Kindern Anne und Nicholas ein riesiges Herrenhaus. Doch von Insel-Idyll keine Spur. Wegen der extremen Sonnenallergie der Kinder wird jegliches Licht mittels dicker Vorhängen und Fensterläden ausgeschlossen. Als Grace von drei plötzlich vor der Tür stehenden Bediensteten Hilfe angeboten bekommt, nimmt sie diese gerne an. Doch das Trio benimmt sich zunehmend eigenartig. Schon bald wird klar, dass Haus und Bewohner ein schreckliches Geheimnis bergen…

Die Witwe Grace bewohnt mit ihren Kindern Anne und Nicholas ein riesiges Herrenhaus, aus dem sie wegen der Sonnenallergie der Kinder jegliches Licht ausschliesst. Schon bald wird klar, dass Haus und Bewohner ein schreckliches Geheimnis bergen. Anstatt durch optische Spielereien erzeugt Regie-Shooting-Star Alejandro Aménabar („Open Your Eyes“) Schauder vornehmlich durch das darstellerische Können Nicole Kidmans, Atmosphäre und Geräusche.

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Kritikerrezensionen

  • In der selben Woche, in der die Scheidung von Tom Cruise und Nicole Kidman offiziell abgeschlossen war, kam ihr letztes gemeinsames Projekt, das im Jahr 1945 angesiedelte klaustrophobisch-übernatürliche Kammerspiel „The Others“ in die US-Kinos. Das von Cruise produzierte Psychodrama zeigt Kidman in der Rolle einer überprotektiven Mutter, die sich mit ihren beiden Kindern in einem gespenstischen Schloss abgeschottet hat. Die bedächtige Regie führte Alejandro Amenabar, dessen Thriller „Abre los ojos“ kürzlich mit Tom Cruise in der Hauptrolle unter dem Titel „Vanilla Sky“ neu verfilmt wurde. Die Publicity rund um die Trennung des ehemaligen Powerpaars verhalf Amenabars englischsprachigen Debüt zu einem beachtlichen Opening von 13.6 Mio. Dollar.

    Amenabar, der zudem das Drehbuch verfasste, schreibt bei seiner Inszenierung düstere Atmosphäre und überzeugendes Schauspiel ganz groß. Ausgefallene Spezialeffekte sind in dieser Geisterhaus-Variante nicht von Interesse, stattdessen wird mit einfachsten Mitteln wie knarrenden Holzböden, klappernden Türen, unerklärlichem Fußgetrappel und mysteriösem Klavierspiel ein Maximum an Suspense erzeugt. Doch erst durch die hervorragenden Leistungen des talentierten Ensembles wird die stetig ansteigende, in einer verblüffenden Schlussoffenbarung mündende Spannung verankert. Kidmans charakteristisch unterkühlte Ausstrahlung kommt hier anders als bei „Moulin Rouge“ vorteilhaft zum Einsatz. Sie spielt den katholischen Kontrollfreak Grace, die mit ihren beiden Kindern Anne (Alakina Mann profiliert sich als eines der subtil furchteinflößendsten Gören der jüngeren Filmgeschichte) und Nicholas (James Bentley als Prototyp des verschreckten kleinen Bruders) während des Zweiten Weltkriegs in einem riesigen Schlossanwesen auf der britischen Insel Jersey lebt. Dort scheint ständiger Nebel zu herrschen und sie verbarrikadiert sich hinter dichten Vorhängen und Schlössern an jeder Tür, um so die tödliche Sonnenallergie ihrer Sprösslinge abzuwehren. Ihr Mann (Christopher Eccleston) ist im Krieg gefallen und die Dienstboten haben längst das Weite gesucht. Als die drei Hausangestellten Mrs. Mills (Fionnula Flanagan), Mr. Tuttle (Eric Sykes) und Lydia (Elaine Cassidy), die bei den vorhergehenden Besitzern im Dienst standen, ihre Hilfe anbieten, ist Grace zunächst erleichtert. Doch das skurrile Trio benimmt sich zunehmend seltsamer und es wird bald klar, dass nicht nur das Haus, sondern auch seine Bewohner ein schockierendes Geheimnis bergen.

    Graces übersteigerte Religiösität und überzogene Nerven könnten eine Erklärung für den Spuk sein oder auch ein Poltergeist die Ursache für das Benehmen von Anne oder den Dienstboten sein. Kleine, konstant eingestreute Indizien, in der Art von M. Night Shyamalans Meisterwerk „The Sixth Sense“, liefern immer wieder neue Einsichten. Das beklemmend gruftartige Ambiente des Anwesens, in dessen Mauern sich das gespenstische Geschehen fast ausschließlich abspielt, wird vom in ausgewaschen trist- graugrünen Tönen gehaltenen Look noch zusätzlich hervorgehoben. Bleibt abzuwarten, ob sich neben der anspruchsvollen Programmhausklientel ein breiteres Publikum mit der gewissen Sperrigkeit des Materials, das oftmals einer Theaterinszenierung gleicht, anfreunden wird. ara.

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