The Other Woman

  1. Ø 0
   2009
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Filmhandlung und Hintergrund

The Other Woman: Vielschichtiges Drama um eine Frau, die ihre Karriere dem Hausfrauendasein geopfert hat und ihr Kind verliert. Starke One-Woman-Show für Natalie Portman.

Die angehende Anwältin Emilia Greenleaf verliebt sich in ihren Chef und wird von ihm schwanger. Der verlässt seine Frau, um seine Angestellte zu heiraten. Sie gibt daraufhin ihren Job auf, um sich als Hausfrau und Mutter um ihren Stiefsohn zu kümmern, der sie aber ablehnt und zu dem sie keinen Zugang findet. Die Ehe wird zusätzlich auf eine harte Probe gestellt, als ihr gemeinsames Kind nach nur drei Tagen stirbt. Emilia stürzt trotz aller materieller Sicherheit und einem verständnisvollen Gatten in eine tiefe Sinnkrise.

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Kritikerrezensionen

  • Drama um eine Frau, die ihre Karriere dem Hausfrauendasein geopfert hat. Eine One-Woman-Show von Natalie Portman, inszeniert von „Frauenfilmer“ Don Roos.

    Natalie Portman ist erwachsen geworden. Als 14-Jährige erlangte sie als Neo-Waise an der Seite von Jean Renos Profikiller „Léon“ über Nacht Berühmtheit, im Jahr darauf, 1995, war sie Al Pacinos Tochter in „Heat“ und in der Kleinstadt-Ballade „Beautiful Girls“ ein unbefangene Teenager. Und dann kam schon „Star Wars. Episode 1 – Die dunkle Bedrohung“, die Prinzessin Padmé Amidala spielte sie da und avancierte damit zur Teen-Ikone. Von ihrer Jugend, ihrer Ausstrahlung, ihrer Schönheit und Natürlichkeit profitierte sie in all diesen Parts, nur schauspielerisch wurde sie nicht wirklich gefordert.

    Ganz im Gegensatz zu ihrer Rolle in „Love and other Impossible Pursuits“, der auf einem Roman von Ayelet Waldman basiert und bei dem sie auch als ausführende Produzentin in Erscheinung tritt. Anfang 30 ist sie als Emilia Greenleaf , angehende Anwältin in Manhattan, verheiratet. Ihren Mann Jack (Scott Cohen) hat sie dessen erster Frau Carolyn (Lisa Kudrow) ausgespannt, seinen Sohn William (Charlie Tahan) hat dieser in die Ehe mitgebracht. Eine moderne Patchwork-Familie – und eine, die ihr viel Kopfzerbrechen bereitet. Der Junge lehnt sie ab, dessen dominante Mutter ist immer noch omnipräsent.

    In einer dunklen, schick eingerichteten Wohnung lernt der Zuschauer Emilia kennen, zutiefst unglücklich wirkt sie, der äußere Reichtum verstärkt nur ihre innere Leere. An William, der in Folge einer Krankheit einen strikten Diätplan einhalten muss, kommt sie trotz aller Bemühungen nicht heran, die eiskalte Carolyn sabotiert sie, wo sie kann, und das Baby, das ihre Beziehung zu Jack festigen sollte, hat sie verloren. Immer mehr entfremdet sie sich von ihrem verständnisvollen Mann, das Zusammenleben gestaltet sich zusehends schmerzhafter und schwieriger. Aus anfänglicher Freude wird Trauer, aus Hilflosigkeit Wut.

    In verschachtelten Rückblicken, die das vielschichtige Drama im Fluss etwas hemmen, erzählt Autor und Regisseur Don Roos seine Szenen einer Ehe. „Frauenfilme“ sind seine Spezialität, zu „Weiblich, ledig, jung sucht…“ hat er etwa das Skript verfasst, mit „The Opposite of Sex“ sein Regiedebüt gegeben. Um die Befindlichkeiten von Frauen ging es da, um ihr Seelenleben und ihre Suche nach der eigenen Identität. Nun fasst er seine gewonnenen Erkenntnisse zusammen, zeigt wie eine „typische“ New Yorkerin tickt und ihren (Hausfrauen-)Alltag in den Griff zu bekommen versucht.

    Entsprechend dominieren seine Darstellerinnen die Leinwand: „Friends“-Star Lisa Kudrow, äußerlich blonder Engel, darf fies vom Leder ziehen, Portman, sportlich, mit jugendlicher Langhaarfrisur, spielt alle Gefühlsregungen durch – mal himmelhoch jauchzend, dann wieder zu Tode betrübt. Zwischendurch gibt es immer wieder etwas zu lachen und ganz allmählich, unmerklich fast, gerät Emilias Welt wieder ins Lot. Ein (leicht) manipulatives Wechselbad der Gefühle hat man wie die Heldin durchlebt, sich über manche Volte geärgert und über eine andere gefreut. Ein ehrlicher, stimmungsvoller Film ganz nah am Leben. geh.

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