Filmhandlung und Hintergrund

Schrille Teenie-Klamotte über einen Loser, der sich mit Hilfe eines einsitzenden schweren Jungen in den coolen Helden seiner neuen Highschool verwandelt.

Dizzy Gillespie Harrison (DJ Qualls) ist mit seiner spindeldürren Erscheinung und uncoolen Hilflosigkeit auf dem zwischenmenschlichen Parkett das Gespött der gesamten Schule. Als ihn der Versuch, dieses Image mit Drogen zu korrigieren, vorübergehend gar hinter schwedische Gardinen katapultiert, findet er in dem eisenharten Knacki Luther (Eddie Griffin) einen freundlichen Lehrer, der ihm ein paar todsichere Tipps für die Zukunft gibt. Zurück an der Schule werden neue Saiten aufgezogen.

Erfrischende Respektlosigkeit, beachtliche Gag-Dichte und ein spektakulärer Gaststar-Aufmarsch von Henry Rollins über Vanilla Ice bis zu David Hasselhoff kennzeichnen das unbedingt sehenswerte Soloprojekt von „Road Trip„-Autobesitzer DJ Qualls.

Totalversager Dizzy wird nach einem extrapeinlichen Auftritt vor seinen Mitschülern nicht nur von der Schule verwiesen, sondern landet auch noch kurzzeitig im Knast. Dort trifft er auf den schweren Jungen Luther, der ihm wertvolle Tipps gibt, wie er an seiner neuen Highschool mit der nötigen Coolness Eindruck schinden kann. Wenn da nur nicht Dizzys beschämende Vergangenheit wäre.

Dizzy Gillespie Harrison ist ein Versager auf ganzer Linie. Nachdem ihm ein unsäglich peinliches Video auch noch den letzten Respekt seiner Klassenkameraden kostet und er völlig stoned eine ehrwürdige Gospel-Veranstaltung ruiniert, landet er zu guter Letzt im Knast. Sein Mitinsasse Luther vollzieht mit dem Loser eine Generalüberholung in Sachen Coolness. Mit neuem Namen Gil Harris, neuem Outfit und gänzlich verbessertem Auftreten beginnt er an einer neuen Schule von vorn. Starthilfe geben ihm seine unschätzbaren Gefängnis-Kumpels…

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • The New Guy: Schrille Teenie-Klamotte über einen Loser, der sich mit Hilfe eines einsitzenden schweren Jungen in den coolen Helden seiner neuen Highschool verwandelt.

    In der vulgär-vergnüglichen Teencomedy „Roadtrip“ mimte der einstige Modelstar DJ Qualls einen liebenswerten Verlierertypen, der bei der Damenwelt plötzlich groß ankommt. Genre und Prämisse sind bei seinem neuen Film identisch geblieben, doch diesmal nimmt Qualls die unbestrittene Hauptrolle ein. Die Lowbudget-Komödie aus dem Hause Revolution gibt sich merklich Mühe, pure Peinlichkeiten à la „Tomcats“ zu umgehen und setzt stattdessen nach Schema Farrelly darauf, die obligatorischen Bad-Taste-Gags mit Sentimentalitäten abzuwechseln.

    Dizzy Gillespie Harrison (Qualls) ist spindeldürr, sieht total uncool aus und gilt laut eigener Beschreibung als „offiziell der größte Loser“ an seiner Highschool. Seine schlimmste Schmach, in die eine 80-jährige Bibliothekarin und sein erigiertes Glied involviert sind, erfährt er vor laufender Videokamera und versammelter Mitschülerschaft. Kurz darauf landet Dizzy wegen fragwürdigen, durch Medikamentengebrauch induzierten Verhaltens gegenüber einem von Kiss-Rocker Gene Simmons geleiteten Gospelchor in einem von Punkikone Henry Rollins geführten Knast. Dort erhält er von Insasse Luther (Komiker Eddie Griffin) nützliche Tipps, wie er sich vom verlachten Verlierer zum respektierten Supertypen wandeln kann. Mit dem neuen Namen Gil Harris, neuer Frisur und vor allem einem Makeover in Sachen Auftritt ist er gerüstet, an einer neuen Schule ein neues Leben zu beginnen. Es hilft, dass ihn seine Gefängnisfreunde am ersten Schultag wie Hannibal Lecter verschnürt absetzen und panisch Reißaus nehmen – eine von mehreren Filmparodien, die unter anderem „Patton – Rebell in Uniform“ und „Braveheart“ umfassen. Zudem wartet die Teenieklamotte mit fast so vielen Cameoauftritten wie ein Robert-Altman-Film auf, und so treten außerdem David Hasselhoff, Vanilla Ice, Skateboard-Legende Tony Hawk, Tommy Lee und in kleinen Rollen Lyle Lovett als Dizzys Vater und Illeana Douglas als Schultherapeutin in Erscheinung. Der Plot wird von Erstlingsregisseur Ed Decter nach bewährter 08/15-Manier ausrollt und widmet sich Dizzys Aufstieg zum umschwärmten Schulstar, seiner aufkeimenden Romanze mit der heißen Cheerleaderin Danielle (Eliza Dushku noch eingeübt aus „Girls United“), seinem moralischen Dilemma, ob er sich noch zu seinen alten uncoolen Freunden bekennen soll, seiner Entlarvung als ehemaliger „Geek“ und der unumgänglichen moralisch wertvollen Botschaft von Toleranz und Brüderlichkeit.

    Trotz seines leicht merkwürdigen Aussehens ist Qualls nicht unbedingt ein geborener Komiker, dafür wirkt sich seine charmante Art als großer Pluspunkt aus. Zudem ist es nicht ihm zuzuschreiben, dass manche Gags flach sind und das Timing nicht immer perfekt ist. Interessierte Zuschauer sollten die Closingcredits mit diversen Outtakes verpatzter Szenen nicht verpassen. ara.

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