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The Monk

Filmhandlung und Hintergrund

„Grausame Folterungen, höllische Qualen!“ verspricht das Kassettencover dem erwartungsvollen Hardcore-Horrorkonsumenten, aber die Sittenwächter können sich wieder zurücklehnen. Der nach dem skandalumwobenen Schauertrivialroman des Engländers M.G. Lewis aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gedrehte Film erwartet den Zuschauer als brav-biedere Kostüm-Inszenierung im Theaterformat und lebt von den religiös-philosophischen...

Im Jahre 1743 ist die Macht der spanischen Inquisition - zumindest in ihrem Heimatland - ungebrochen. In Madrid verkauft zu dieser Zeit die junge Mathilda ihre Seele an den Teufel, um die Liebe des Mönches Lorenzo zu gewinnen. Obwohl nach außen hin ein hundertprozentiger Fundamentalist, kann Lorenzo der Versuchung nicht wiederstehen und verliebt sich, wo er nun einmal Geschmack an der Sache gefunden hat, auch noch in die schöne Adelige Angela. Um deren Liebe zu gewinnen, greift auch er zu okkulten Mitteln, die diesmal jedoch versagen: Angela verweigert sich, der verwirrte Mönch ermordet ihre Mutter und endet schließlich auf dem Scheiterhaufen der Inquisition.

Zur Spätblüte der spanischen Inquisition verkauft Mönch Lorenzo sein Seelenheil, um endlich die Freuden der Sexualität zu genießen, was hinter den Klostermauern augenblicklich zu Mord und Totschlag führt.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Grausame Folterungen, höllische Qualen!“ verspricht das Kassettencover dem erwartungsvollen Hardcore-Horrorkonsumenten, aber die Sittenwächter können sich wieder zurücklehnen. Der nach dem skandalumwobenen Schauertrivialroman des Engländers M.G. Lewis aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gedrehte Film erwartet den Zuschauer als brav-biedere Kostüm-Inszenierung im Theaterformat und lebt von den religiös-philosophischen Betrachtungen der Hauptakteure Sophie Ward („Der Mann nebenan“) und Paul McGann („Paper Mask“). Das Grauen der Inquisition findet nur am Rande statt, hier geht es um Liebe und Schuld hinter Klostermauern. Die Horrorgemeinde wird, so steht’s zu erwarten, aufgrund der geschickten Covergestaltung trotzdem zugreifen.
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