The Libertine

  1. Ø 5
   2004
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Filmhandlung und Hintergrund

The Libertine: Verfilmung des kontroversen Theaterstücks über den Earl of Rochester, der von einer Schauspielerin ausgenutzt wird.

Der Earl of Rochester ist kein angenehmer Mensch: Er hasst sein Leben, trinkt wie ein Loch, gebraucht Frauen und fühlt sich allen anderen überlegen – alles ist ihm egal, denn erste Anzeichen von Syphilis stärken ihn in der Annahme, er habe nicht mehr lange zu leben und müsse daher nichts mehr fürchten. Überheblich lässt er sich auf eine Wette ein, er könne jede x-beliebige Schauspielerin groß herausbringen – und schaufelt sich damit sein eigenes Grab. Denn ausgerechnet jene Elizabeth ist es, die den Earl nach Erreichen ihrer Ziele fallen lässt und der Lächerlichkeit preisgibt.

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Kritikerrezensionen

  • Beginnend mit einem rasiermesserscharfen Monolog („Ich bin kein netter Mann“), ist „The Libertine“ eine konstante Herausforderung, ein unbequemer, kompromissloser Film über einen Mann, den man eigentlich hassen müsste, der einem aber vor allem dank Johnny Depp in einer seiner komplexesten Leistungen dennoch als Mensch näher gebracht wird. Von John Malkovich produziert, der den Earl of Rochester am Theater spielte und hier als König Charles zu sehen ist, feierte das bestechende Regiedebüt von Lawrence Dunmore seine Premiere als Work in Progress beim Toronto International Film Festival 2004, wartet aber mehr als ein Jahr später immer noch auf seine Kinoauswertung.

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