Filmhandlung und Hintergrund

Na, das ist doch einmal etwas anderes. John Badham („Saturday Night Fever“) knöpft sich Heinrich von Kleists „Michael Kohlhaas“ vor und strickt daraus nicht nur einen atmosphärisch wasserdichtes Westerndrama, sondern obendrein seinen vielleicht besten Film der letzten zwanzig Jahre. John Cusack, nicht eben als Rauhbeindarsteller verschrieen, läuft in der Rolle des bewaffneten Gerechtigkeitsfanatikers zu großer Form...

In Wyoming kurz vor der Staatengründung Mitte des 19. Jahrhunderts geraten der zugewanderte Rancher Redding und der ortsansässige Landbaron Ballard in Streit über zwei Pferde, wobei Redding von Ballard erst betrogen und dann vor korruptem Gericht ein weiteres mal gedemütigt wird. Kurzentschlossen gründet Redding eine Bürgermiliz und zieht auf den Rachefeldzug, motivierte Mitstreiter muss er in der von Ballard tyrannisierten Gegend nicht lange suchen. Was als Strafexpedition beginnt, artet zum blutigen Landkrieg aus.

Rancher Redding (John Cusack) will sich nicht damit abfinden, dass Landbaron Ballard (L.Q. Jones) im Wyoming der US-Gründerzeit mit den kleinen Leuten macht, was er will. Kleists „Michael Kohlhaas“ als stimmungsvolles Westerndrama.

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  • Na, das ist doch einmal etwas anderes. John Badham („Saturday Night Fever“) knöpft sich Heinrich von Kleists „Michael Kohlhaas“ vor und strickt daraus nicht nur einen atmosphärisch wasserdichtes Westerndrama, sondern obendrein seinen vielleicht besten Film der letzten zwanzig Jahre. John Cusack, nicht eben als Rauhbeindarsteller verschrieen, läuft in der Rolle des bewaffneten Gerechtigkeitsfanatikers zu großer Form auf und findet in Genreveteran L.Q. Jones einen würdigen Gegenspieler. Qualitativ hochwertige Ergänzung.

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