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The Great Debaters

  

Filmhandlung und Hintergrund

Aufwühlendes Drama über den Debattierclub eines schwarzen Colleges in den 30er-Jahren, der sich gegen Rassenvorurteile und andere Ressentiments behaupten muss.

In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts ist das Wiley College in Texas einer der wenigen Orte im Süden der Vereinigten Staaten, an dem Schwarze adäquate Bildungschancen erhalten. Der sozial engagierte Professor Tolson leitet die Diskussionsgruppe, in der Schüler auf die hohe Kunst des politischen Disputs vorbereitet werden, und träumt davon, seinen diesmal besonders talentierten Jahrgang bis zur prestigeträchtigen Teilnahme am Diskussionswettbewerb in Harvard zu führen. So manches Hindernis ist bis dahin zu überwinden.

Eine Gruppe ehrgeiziger Studenten aus der Provinz fordert in den 30er Jahren die Creme aus Harvard zum Duell. Das brisante: Die Herausforderer sind schwarz. Spannendes, hervorragend gespieltes Drama nach historischen Facts.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • The Great Debaters: Aufwühlendes Drama über den Debattierclub eines schwarzen Colleges in den 30er-Jahren, der sich gegen Rassenvorurteile und andere Ressentiments behaupten muss.

    Mit seiner zweiten Regiearbeit nach „Antwone Fisher“ ergreift Oscar-Gewinner Denzel Washington Gelegenheit, passioniert gegen Rassenungerechtigkeit zu wettern.

    Neben Bob Weinstein tritt Medienkönigin Oprah Winfrey als Produzentin auf, womit edelmütige Motive garantiert sind. Auf historischen Tatsachen basierend, wird nach dem Drehbuch von TV-Autor Robert Eisele die Geschichte des Collegeprofessors Melvin B. Tolson (Washington) und des von ihm geleiteten Debattierclubs am Schwarzen-College Wiley in Texas erzählt. Es ist das Jahr 1935, Rassentrennung und gelegentlicher Lynchmord stehen in den Südstaaten noch an der Tagesordnung. Innerhalb des von James Farmer Sr. (Oscar-Preisträger Forest Whitaker) geleiteten Campus regieren jedoch höchstes Bildungsniveau und geschliffene Umgangsformen. Als Professor Tolson ein neues Debattierteam zusammenstellt, gehört auch Farmers frühreifer 14-jähriger Sohn James Jr. mit dazu. Weitere Mannschaftskollegen umfassen den charismatischen, intellektuell brillanten Mädchenhelden Henry Lowe (Nate Parker) und die ambitionierte Samantha Booke (Jurnee Smollette). Zwischen ihr und Henry entspinnt sich eine kurzlebige Affäre, während James sie unverhohlen anbetet. Dabei hat das Team auch ohne diese romantischen Komplikationen beträchtliche Hürden zu überwinden. Zunächst treten sie nur gegen andere afroamerikanische Schulen an, doch als sich ihr anhaltender Erfolg herumspricht, folgt eine Einladung an die weiße Universität von Oklahoma. Das Team ist nicht zu bremsen und steht im aufwühlenden Finale schließlich sogar den nationalen Champions der Elite-Uni Harvard gegenüber.

    Nach dem Schema eines aufrührenden Sportsdramas wird der bewegende Aufstieg eines Underdogteams geschildert. Speziell „Gegen jede Regel“, wofür Mr. Washington in ähnlicher Mission ebenfalls nach Texas ging, kommt in den Sinn. Erneut geht es um die Überwindung (damals noch krasserer) Rassenvorurteile und den Aufbau unerschütterlichen Glaubens an sich selbst (und seine Bürgerrechte). Washington inszeniert mit sicherer Hand. Man merkt, dass ihm das Thema wirklich am Herzen liegt. Trotz gewisser Klischees und mancher bequemer Simplifizierung (so darf das Wiley-Team immer nur für die politische korrekte Seite einer Debatte - sei es ziviler Ungehorsam oder Segregation an Schulen - argumentieren) wird ein eindringliches Plädoyer für Bildung, farbenblinde Gerechtigkeit und Menschlichkeit entworfen. Passend unterlegt wurde das hervorragend gespielte Drama mit einem atmosphärischen Soundtrack von Blues-, Jazz- und Gospelklängen, welche die damalige Ära perfekt evozieren. Auch wenn mit ein paar der historischen Fakten kreative Freiheiten genommen werden, hat es diese aufrichtige und packende Geschichtsaufarbeitung der jüngeren Vergangenheit verdient, von mehr als nur einem amerikanischen schwarzen Nischenpublikum gesehen zu werden. ara.
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