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The Grass Harp

Filmhandlung und Hintergrund

Rund zehn Jahre nach dem Tod des großen amerikanischen Literaten Truman Capote ließ sich Charles Matthau, Sohn von Leinwand-Veteran Walter Matthau, gleich mit seinem Kinofilmdebüt auf das schwierige Unterfangen ein, dessen autobiographisch gefärbten Roman „Die Grasharfe“ für die Leinwand zu adaptieren. Das mit einem Budget von acht Millionen Dollar überschaubare Wagnis hat sich durchaus gelohnt, konnte Matthau doch...

Nach dem frühen Tod der Eltern wächst der kleine Collin bei seinen beiden Tanten Verena Dolly auf. Als sich die beiden Schwestern zerkriegen, zieht sich Dolly unter Protest mit Collin und einigen Sympathisanten in ein Baumhaus am Fluß zurück. Schließlich wird eine Kette tragischer Ereignisse ausgelöst, als die aufgebrachten Bürger mit Gewalt versuchen, die gesellschaftlichen Außenseiter zu resozialisieren.

Ein kleines Städtchen im Alabama der dreißiger Jahre. Seit dem frühen Tod der Eltern wächst der kleine Collin bei seinen beiden alleinstehenden Tanten auf. Als die herrschsüchtige Geschäftsfrau Verena aus einer Arznei, deren Zutaten nur ihre gutmütige Schwester Dolly kennt, Kapital zu schlagen versucht, verläßt Dolly mit Collin unter Protest das Haus und richtet sich in einem Baumhaus am Fluß ein. Als die Bürger den gesellschaftlichen Außenseiter keinen Frieden lassen, lösen sie eine Kette tragischer Ereignisse aus.

Der kleine Collin wächst bei seinen beiden Tanten auf. Als die sich zerstreiten, zieht er mit Tante Dolly und anderen Sympathisanten in ein Baumhaus. Die Bürger des Städtchens lassen sich so etwas nicht lange bieten. Einfühlsam erzähltes Drama nach Truman Capote.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Rund zehn Jahre nach dem Tod des großen amerikanischen Literaten Truman Capote ließ sich Charles Matthau, Sohn von Leinwand-Veteran Walter Matthau, gleich mit seinem Kinofilmdebüt auf das schwierige Unterfangen ein, dessen autobiographisch gefärbten Roman „Die Grasharfe“ für die Leinwand zu adaptieren. Das mit einem Budget von acht Millionen Dollar überschaubare Wagnis hat sich durchaus gelohnt, konnte Matthau doch auf ein hervorragend präpariertes Drehbuch von Oscar-Preisträger Stirling Silliphant („In der Hitze der Nacht“) zurückgreifen, das Zeitkolorit der Depressionsjahre dank „Chinatown“-Kameramann John A. Alonzo adäquat einfangen und über eine ebenso lange wie hochkarätige Darstellerliste verfügen, der Jack Lemmon, Walter Matthau, Sissy Spacek, Piper Laurie, Edward Furlong und Mary Steenburgen angehören. „Die Grasharfe“ spielt in einem kleinen Städtchen in Alabama der dreißiger Jahre und wird aus Sicht des jungen Collin Fenwick (Edward Furlong aus „Terminator 2“) erzählt, der nach dem frühen Tod der Eltern bei seinen beiden alleinstehenden Tanten aufwächst. Chef im Hause ist Verena (Sissy Spacek), eine strenge, herrschsüchtige Geschäftsfrau, unter der nicht nur Collin und die farbige Haushälterin Catherine, sondern auch ihre Schwester Dolly (Piper Laurie), eine warmherzige, aber etwas weltfremde alte Dame, zu leiden haben. Als Verena versucht, aus einer Arznei, deren Zutaten nur Dolly kennt, Kapital zu schlagen, kommt es zum Bruch zwischen den Schwestern. Gemeinsam mit Catherine und Collin verläßt Dolly unter Protest das gemeinsame Haus und richtet sich in einem Baumhaus am Fluß ein, an dem sich auch bald der schrullige, greise Dorfrichter Cool (Walter Matthau) und weitere Sympathisanten des Trios einfinden. Als die aufgebrachten Bürger mit Gewalt versuchen, die gesellschaftlichen Außenseiter zu resozialisieren, lösen sie eine Kette tragischer Ereignisse aus. Trotz bescheidenem Budget ist es Regiebedütant Matthau gelungen, eine Literaturverfilmung im großen Stil auf die Leinwand zu zaubern. Ausstattung und Dekor sind stimmig, die Kameraarbeit sanft und ohne Schnörkel. Zwar wirkt der Erzählstil zuweilen ein wenig behäbig und uninspiriert, doch diese Schwäche macht das ausgezeichnet agierende Darsteller-Ensemble vergessen. Piper Laurie und Sissy Spacek, in DePalmas „Carrie“ noch Mutter und Tochter, sind als Schwestern schlichtweg brillant, ebenso das legendäre Komödien-Duo Walter Matthau und Jack Lemmon (mit einem Kurzauftritt als schmieriger Betrüger aus Chicago), das nur eine gemeinsame Szene hat, die jedoch wiederum zu den besten des Films zählt. Das bis in die kleinste Nebenrolle trefflich besetzte Werk besitzt etwas wohltuend Altmodisches und angenehm Unspektakuläres, bei dem man als Zuschauer vor allem dann auf seine Kosten kommt, wenn man sich auf die vielen kleinen Gesten und Anspielungen einläßt. lasso.

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