The Frighteners (1996)

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Filmhandlung und Hintergrund

The Frighteners: Skurrile Horrorkomödie über den ungeahnten Nutzen, den man aus dem Kontakt mit der Geisterwelt ziehen kann.

“Exorzist” Frank Bannister kann nach einem Autounfall mit der Geisterwelt kommunizieren und macht sich das mit Hilfe eines Trios transparenter Pseudo-Poltergeister zu finanziellem Nutzen. Seine krummen Touren werden von einem gespenstisch dahinhuschenden Sensenmann durchkreuzt, der ein Leben nach dem anderen fordert. Und mit einem Mal ist Frank der Hauptverdächtige.

Seit Frank Bannister seine Frau bei einem Autounfall verloren hat, besitzt er paranormale Fähigkeiten: Er sieht und kommuniziert mit Geistern. Gemeinsam mit seinen drei Freunden aus dem Jenseits, dem Pistolenheld “Mr. Judge”, dem seventies-Fan “Cyrus” und dem Akademiker “Stuart”, gründet eine Geisterjäger-Agentur. Als Franks Heimatstadt von einem totgeglaubten Massenmörder heimgesucht wird und auch noch der Tod höchstpersönlich an seine Türe klopft, wird aus dem Jäger plötzlich ein Gejagter…

Skurrile Horrorkomödie über den ungeahnten Nutzen, den man aus dem Kontakt mit der Geisterwelt ziehen kann.

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Kritikerrezensionen

  • Seine Vorliebe für makabren Humor führte der neuseeländische Regisseur Peter Jackson bereits mit dem Puppenfilm “Meet The Feebles” und den Splatterkomödien “Bad Taste” und “Braindead” ins cineastische Freak-Feld. Mit seiner vielgelobten Teenagertragödie “Heavenly Creatures” verschaffte er sich vor knapp zwei Jahren sein Hollywood-Ticket, das in die Wingnut-Produktion der in Neuseeland gefilmten F/X-Horrorextravanganza “The Frighteners” mit Michael J. Fox mündete.

    Jackson frönt wieder ausgiebig seinem patentierten “Splatstick”. In erneuter Zusammenarbeit mit Fran Walsh erdachte er eine innovative Gespensterkomödie, die zur Freude von Genrefans mit Horrorfilmreferenzen gespickt ist wie “Hellraiser”-Pinheads Antlitz mit Nägeln. Die schreckenerregenden Handlungsvignetten reihen sich in ebenso frenetischem Tempo aneinander, wie die obskuren Wesenheiten an Wänden und Teppichen entlanggleiten. Die computergenerierten Spezialeffekte wurden dem beträchtlichen Budget (ausführende Produktion: Robert Zemeckis) entsprechend superb realisiert und bilden die unangefochtene Hauptattraktion, der selbst Michael J. Fox’ exzellente Darstellung als schäbig-sympathischer Parapsychologie-Detektiv Frank Bannister nicht den Rang ablaufen kann. Stellenweise erinnert die skurril-schauerliche Atmosphäre an “Lottergeist Beetlejuice”, was neben gewisser Storyparallelen auf die Kompositonen des Maestros morbider Melodien, Danny Elfman, zurückzuführen ist. Doch nach der ersten Hälfte, die sich in erster Linie als beschwingt-humoriger Screwball-Schocker in bester “Ghostbusters”-Tradition gibt, geht es anschließend mit Guts and Gore ans hartgesottene Horror-Eingemachte, das zum Teil Angstschauer à la “Shining” erzeugen kann. Regisseur Jacksons erklärtes Anliegen, eine Achterbahnfahrt aus angsterfülltem Schrecken und abgedrehtem Spaß mit einem Quentchen sentimentaler Traurigkeit zu kreieren, geht durchaus auf.

    “Exorzist” Frank Bannister (Fox) kann nach einem Autounfall mit der Geisterwelt kommunizieren, was er sich mit Hilfe eines Trios transparenter Pseudo-Poltergeister zu finanziellem Nutzen macht. Doch seine krummen Touren werden von einem rasend schnell dahinhuschenden Sensenmann durchkreuzt, und Bannister findet sich plötzlich wieder in der Rolle des Verdächtigen. Glücklicherweise schlägt sich die jüngst verwitwete Ärztin Lucy Lynskey (Trini Alvarado, demnächst mit Jim Carrey in “Liar, Liar” vor der Kamera) auf seine Seite – wortwörtlich! Trotz Dominanz der technischen Illusionen wartet das Grusical mit witzigen Charakteren und interessanten Plotwendungen auf: Jeffrey “Re-Animator” Combs stiehlt die Show als manisch-marottenhafter FBI-Agent, Lee Ermey parodiert seinen Part als unerbittlicher Kommandant aus “Full Metal Jacket” und Dee Wallace Stone und Jake Busey bilden ein “Badlands”-inspiriertes “Natural Born Killers”-Duo. Ein kommerzielles Killing wird “The Frighteners” angesichts des hyperschrägen Humors und der splatterhaften Horroreffekte aber wohl eher im kleinen Rahmen gelingen, für Mainstream-Akzeptanz wird Jackson erst noch auf sein Remake von “King Kong” warten müssen. ara.

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