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The Fourth Kind

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Filmhandlung und Hintergrund

Horrorthriller über mysteriöse Entführungen, der ganz auf die vermeintliche Authentizität seiner Geschichte setzt.

In Nome, Alaska, verschwinden immer wieder Menschen auf mysteriöse Art und Weise. Während die Angehörigen die Tat eines Serienmörders vermuten, kommt das FBI zu dem Schluss, dass Alkoholkonsum und das Klima für das Verschwinden verantwortlich sind. Doch die Psychologin Dr. Abigail Tyler entwickelt eine andere Theorie, als sie diverse ihrer Patienten, die allesamt über Schlafstörungen klagen und eine weiße Eule vor ihrem Fenster gesehen haben, hypnotisiert. Der unheimliche Uhu entpuppt sich als teuflisches Wesen.

Nach dem von mysteriösen Umständen begleiteten Tod ihres Ehemanns zieht die Psychologin Dr. Tyler nach Nome in Alaska, wo es ungewöhnlich viele Patienten mit Schlafstörungen zu behandeln gilt. Tyler schwört auf Hypnosetherapie, doch die führt bei manchen Patienten zu hysterischen Ausbrüchen und Amokläufen. Angesichts der Todesfälle in ihrem Umfeld beginnt sich der Sheriff für die Ärztin zu interessieren, die ihrerseits glaubt, einer außerirdischen Invasion auf die Spur zu kommen. Tatsächlich häufen sich Anzeichen für das Wirken einer fremden Lebensform.

Eine traumatisierte Psychologin (Milla Jovovich) kommt per Hypnosetherapie einem Serienfall von außerirdischer Entführung auf die Spur. Science-Fiction-Thriller im Gewand einer clever gestrickten Dokufiktion.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • The Fourth Kind: Horrorthriller über mysteriöse Entführungen, der ganz auf die vermeintliche Authentizität seiner Geschichte setzt.

    Alien-Entführungs-Horrorthriller im Dokustil von Regisseur Olatunde Osunsanmi, der vorgibt, dass sein Drehbuch auf wahren Begebenheiten basiert.

    Damit wird noch ein Schritt weiter gegangen als im aktuellen Horrorhit „Paranormal Activity“, der zwar ebenfalls eine Cinema-Verité-Herangehensweise vorweist, jedoch keineswegs auf Authentizität pocht. In der ersten Szene von dem mit einem erheblich höheren Budget realisierten „The Fourth Kind“ läuft Hauptdarstellerin Milla Jovovich (die dank der „Resident Evil“-Franchise reichlich Übung als wehrsame Heroine im Kampf gegen das Böse vorweist) durch ominöse Nebelschwaden auf die Kamera zu und wendet sich direkt ans Publikum. Sie stellt sich als sie selbst vor und erklärt, die Psychologin Dr. Abigail Tyler aus Alaska zu spielen. Alles wäre von authentischen Videoaufzeichnungen belegt, die folgenden Ereignisse seien extrem verstörend.

    Tatsächlich sind seit den Sechzigerjahren in Nome, Alaska etwa zwei Dutzend Personen als vermisst gemeldet worden. Insbesondere Familienmitglieder vermuteten einen Serienmörder, das FBI kam zu dem Schluss, dass exzessiver Alkoholkonsum und das harsche Klima die Ursachen für das spurlose Verschwinden waren. Regisseur Osunsanmi hingegen hat eine andere Theorie: Bösartige Außerirdische haben die Vermissten entführt. Aufgedeckt wird dies von besagter Dr. Tyler, als sie diverse ihrer Patienten, die allesamt über Schlafstörungen klagen und eine weiße Eule vor ihrem Fenster gesehen haben, hypnotisiert. Der unheimliche Uhu entpuppt sich nun als teuflisches Wesen (das nie direkt zu sehen ist), das mit viel lautem Getöse und Geschnarre in der toten Sprache der Sumerer kommuniziert. Da die Hypnotisierten bei der Erinnerung wie am Spieß zu schreien beginnen, darf von unlauteren Absichten der Aliens ausgegangen werden. Einer der Patienten erschießt anschließend seine gesamte Familie, was den örtlichen, von Will Patton dargestellten Sheriff auf den Plan bringt. Der nächste beginnt, wie Linda Blair in „Der Exorzist“ über seinem Bett zu schweben. All diese sogenannten Archivaufnahmen sind relativ grobkörnig und, sobald es ans Eingemachte geht, extrem verzerrt. Osunsanmi tritt ebenfalls als er selbst auf und interviewt eine hohlwangige Dame, die als Dr. Tyler ausgewiesen wird. Auch bei der optischen Umsetzung versucht der Filmemacher, alle Register ziehen, um ein Maximum an Realismus zu erzeugen. So setzt er mehrfach ein gespaltenes Bild ein, wobei simultan sowohl die „echten“ sowie die identisch nachgestellten Aufnahmen zu sehen sind. Stellenweise ist der Effekt durchaus gruselig, doch insgesamt mutet all dies zu artifiziell konstruiert an, um das nötige Aussetzen der Unglaubwürdigkeit zu erzeugen. ara.
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