The Crime - Good Cop//Bad Cop

  1. Ø 3
   2012
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Filmhandlung und Hintergrund

The Crime - Good Cop//Bad Cop: Harter Actionreißer über eine Spezialeinheit der Londoner Polizei, die im Kampf gegen die Unterwelt weder Rücksicht noch Regeln kennt.

Als Frontmann einer Spezialeinheit der Polizei räumt Jack Regan knallhart und erfolgreich in Londons Unterwelt auf. Doch seine Rücksichtslosigkeit und permanenten Regelverstöße bringen ihn und sein Team ins Visier eines internen Ermittlers, mit dessen Frau Regan pikanterweise auch noch eine heiße Affäre hat. So nimmt der Druck für den unorthodoxen Cop zu, gerade als einige Banken und Juweliere mit größter Brutalität überfallen werden, gerade als Regans Team vor seiner schwersten Bewährungsprobe steht.

Auf der Jagd nach einer brutalen Räuberbande brechen Polizeiagent Regan und seine Leute gern selbst mal das Gesetz. Actiongeladener britischer Hochglanz-Copthriller frei nach einer erfolgreichen Fernsehserie der 70er Jahre.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nick Loves ("The Firm", "The Football Factory") "The Crime" basiert auf der britischen Fernsehserie "The Sweeney" aus den siebziger Jahren. In Deutschland war die Serie unter dem Titel "Die Füchse" zu sehen, erreichte aber nie den Kultstatus, den sie in Großbritannien inne hatte.

    Wenn man die viel modernere Inszenierung außer Acht lässt, hält Regisseur Love sich doch relativ nah an die Vorlage. Freunde des Originals werden also keineswegs vor den Kopf gestoßen. Mit dem rauhen Engländer Ray Winstone ("London Boulevard", "The Departed"), der in seiner Heimat als kultiger Gangster gilt, ist die Rolle des toughen Polizisten Jack Regan außerdem idealbesetzt. Er und sein junger Kollege George Carter (Ben Drew) stehen auf der Seite des einfachen Mannes und legen sich mächtig ins Zeug, um für Gerechtigkeit zu sorgen. Dabei geht es vor allem um eine Frage der Ehre und die harten Bullen haben so manche Methoden, mit denen die geschniegelten Vorgesetzten der Polizei nicht unbedingt einverstanden sind. Bei Regan und Carter geht es nicht um Bürokratie oder Vorschriften. Hier wird auch gerne mal Körperkraft eingesetzt, um Verdächtige einzuschüchtern und einen Fall zu lösen. Damit haben die charismatischen Antihelden die Sympathien der Zuschauer schon fast sicher und führen fluchend und boxend durch den Film.

    Währenddessen bringt Love mit steten Blautönen eine kalte Atmosphäre auf die Leinwand, die ihre Wirkung nicht verfehlt. Schnell wird man in den Bann des "Flying Squad" gezogen und fiebert mit den Polizisten. Entspannung sieht anders aus. Die Story an sich birgt einige nette Überraschungen, liefert im Grunde aber nichts Neues. Trotzdem versteht "The Crime" es, auf gutem Niveau zu unterhalten und steht einem Cop-Thriller aus Hollywood in nichts nach. Auch die Actionszenen können sich trotz eines relativ geringen Budgets von 3 Millionen Pfund sehen lassen. Da es jedoch an großen internationalen Namen mangelt, dürfte er es in den Kinos nicht leicht haben. Für Crime Fans ist der Film trotzdem empfehlenswert und zeigt, dass unterhaltsame Actionthriller nicht nur in den USA produziert werden müssen.

    Fazit: "The Crime" ist ein britischer Thriller, der nichts wirklich Bahnbrechendes liefert, aber dennoch atmosphärisch nett gemacht ist und durch charismatische Figuren unterhält. Ein Tipp für Freunde guter Krimis, die nicht unbedingt aus Hollywood stammen müssen.
  • In der actionsatten Antwort auf britische Unterwelthymnen räumt eine Spezialeinheit unter Londons Gangstern auf.

    Während maskierte Schwerverbrecher gut organisiert ihren Goldraub durchziehen, rauscht ein Squat-Team der Londoner Polizei zum Tatort, findet noch Zeit für Verbalflirt und witzigen Schlagabtausch, bevor es dann übergangslos und knallhart auf die Knochen der Gangster geht. Von Beginn an ist klar, dass dieses Team professionell und cool nach eigenen Regeln spielt, dass nicht nur Amerikas Metropolen unorthodoxe Straßenreinigung brauchen. Ray Winstone, der auf der Leinwand unzähligen Gangstern authentische Züge verliehen hat, gehört diesmal zum Aufräumkommando, ist die britische Bierbauch-Bulldozer-Antwort auf Liam Neesons smart-athletischen „Taken“-Ausputzer.

    Winstones Jack Regan leitet mit hitzigem Kopf und gegebenenfalls aktiviertem Amok-Modus eine Spezialeinheit, die aus harten Kerlen und selbstbewussten Amazonen besteht. Mit Kollegin Nancy (Haley Atwell begründet Hollywoods wachsendes Interesse an ihr) hat er eine Affäre. Das erhöht den Druck, als Nancys Mann, ein intern ermittelnder Erbsenzähler, den Cop unter die Lupe zu nehmen beginnt.

    Auch wenn Regan jede Menge Kollateralschäden in Kauf nimmt und seinen Kopf öfter auch mal als mentale Waffe einsetzen müsste, muss der Zuschauer keine Minute überlegen, wo seine Sympathien und Unterhaltungsgarantien liegen. Im Mehrfrontenkrieg zwischen einem serbischen Killer, brutalen Bankräubern und Polizeifunktionären, denen Regans Rücksichtslosigkeit zu weit geht, findet der Genrefan hier ein üppiges Actionangebot mit Schlägereien, Schießereien und Verfolgungsjagden. Der packendste Shootout mitten im Tourismusrevier Londons weist Regans Team als miese Schützen aus, hat als direkte Verbeugung vor „Heat“ aber ein hohes Level an Intensität und Spannung zu bieten.

    Für den neuen, mit guten Typen besetzten Film von Nick Love, Regisseur des Hooligan-Dramas „The Firm“, gilt das unbedingt auch. Natürlich steht hier Dynamik über Glaubwürdigkeit, ist Winstone fast 20 Jahre älter als sein Vorbild aus der TV-Serie „The Sweeney“, die in den 1970er Jahren ein Brit-Hit und nun Folie für „The Crime“ war. Wenn Winstone aber in Atwells Bett gegen Schönheitsideale und schließlich sogar im Knast ums Überleben kämpft, zeigt „The Crime“ etwas, was man im Kino wirklich selten zu sehen bekommt. kob.
  • Britischer Crime-Film mit viel Geballer, aber wenig Sinn und Verstand.
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