Filmhandlung und Hintergrund

Horrorklamauk um einige Teenager, die in einer verfallenen Klosterschule Spaß suchen und Zombies finden.

40 Jahre nach einem Massaker ist die Klosterschule St. Francis nur noch eine düstere Legende. Als einige Collegestudenten dort Party feiern wollen, sorgen Teufelsanbeter für den Gast des Abends. Ein Dämon fährt in beide Gruppen, produziert Zombies, bis es nur noch eine Hilfe gibt: Ex-Klosterschülerin Christine, die 40 Jahre zuvor schon einmal Untote entsorgte.

Um ein wenig auf den Putz zu hauen, Drogen zu konsumieren und vielleicht die eine oder andere Nummer zu schieben, okkupiert ein Clique amüsierwilliger College-Kids die Mauern einer alten Klosterschule, hinter denen sich vor noch nicht allzu langer Zeit ein nunmehr legendäres Massaker zugetragen haben soll. Als dort ein jugendlicher Satansanbeter sein Glück beim Jungfrauenopfer versucht, erweckt er mehr oder weniger versehentlich die geballten dämonischen Kräfte, die sich daraufhin in Gestalt einer besessenen Mitschülerin nach allen Regeln der Kunst entfalten.

Ein Gruppe College-Kids feiert in einer verlassenen Klosterschule, in der vor Jahren ein Massaker stattgefunden haben soll, ein Party. Aus Versehen erwecken sie die dämonischen Kräfte von damals. Splatterhorror.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Die Story hört sich eigentlich nach einem ideenreichen Trash-Szenario an und das ist es eigentlich auch. Nur dass Regisseur Mike Mendez, den man für seinen skurrilen, tabubrechenden Stil besonders in Underground-Kreisen lieben gelernt hat, den Film vergeigt. So finden sich hier keine Mendez-typischen Elemente, der Film wirkt wie eine kommerzielle Auftragsarbeit, was für solche Stoffe in der Regel den Tod aller Innovationen bedeutet.

      Eigentlich hält die Story viele Möglichkeiten bereit, um Gags zu produzieren, denn groteske Situationen gibt es hier mehr als genug. Leider wirkt kaum etwas davon witzig. Die Darsteller sind schlecht und haben nicht die Fähigkeit, das Gag-Potenzial rüberzubringen. Nach dem gelungenen, coolen Auftakt im Jahr 1960 fällt der Film ganz schnell und sehr steil ab. Es gibt haufenweise Anleihen bei den berühmten Genre-Vertretern wie "Evil Dead", die hier hemmungslos kopiert werden. Spannung kommt dabei jedoch nicht auf und was als Meisterwerk des Trash-Movies in die Geschichte hätte eingehen können, versackt in Langeweile.

      Auch Splatterfreaks haben hier wenig Freude, so gibt es zwar einige krasse Effekte, aber gegenüber Mendez´ Erstling "Killers" bleibt der Film handzahm. Billige Schockeffekte und ein saumäßiger Schnitt tun ihr übriges, so dass die meisten der teilweise wirklich guten Ideen wirkungslos verpuffen. Inwieweit gerade am grausigen Schnitt die MPAA schuld ist, lässt sich nicht nachvollziehen. Falls diese jedoch nachträglich am Film gewerkelt haben, dann waren die Schnittauflagen wohl beträchtlich.

      Man muss schon extremer Horrorfan sein, um "Convent" toll zu finden. Zu sehr entspricht er dem Mainstream, um die Fans der absonderlichen Filmkunst - wie etwa "Killers"- anzusprechen. Als B-Horrorfilm aus Hollywood ist er jedoch einfach zu blöd.

      Fazit: Misslungenes B-Horror-Movie, dessen Ideenpotential nicht im Mindesten ausgeschöpft wurde.
    2. The Convent: Horrorklamauk um einige Teenager, die in einer verfallenen Klosterschule Spaß suchen und Zombies finden.

      Ein Klosterschülerinnen-Report der anderen Art erwartet den etwas albern gestimmten Horrorfan mit dieser Zombie-Party, die nach dem Fantasy Filmfest und Halloween auch im Kino reüssieren soll. Bescheiden in Budget und Anspruch, scheint dieser Mitternachtscomic in der Spätschiene ausgewählter Kinos gut aufgehoben. Über diese Nischenbesetzung hinaus droht aber Besuchermangel, zumal vor und um Halloween größere Kaliber wie „Düstere Legenden 2“, „Cherry Falls“ oder „Blair Witch Project 2“ den Markt dominieren dürften.

      Wie schon in seinem Low-Budget-Horror-Thriller „The Killers“, in dem ein paar Kids von fünf Killern durch ein altes Lagerhaus gehetzt wurden, konzentriert sich Regisseur Mike Mendez auch im Nachfolger weitgehend auf einen Schauplatz, in dem eine andere Klientel von Jäger und Beute aufeinander losgelassen wird. Jagdgrund ist hier eine verfallene Klosterschule, die vor 40 Jahren Tatort eines Massakers wurde, mit dem sich eine Schülerin, Baseballschläger in der einen, Pumpgun in der anderen Hand, des Lehrkörpers entledigte. Der gespenstische Ort ist natürlich ein Magnet für abenteuerlustiges Jungvolk, das bei sanftem Grusel diversen Unterhaltungsinteressen nachgehen will. Wie auch die Kids an einem verhängnisvollen Abend, die mit Cheerleader, Sportkanone, Aufreißer, Punk-Girl, Jungfrau und Ja-Sager repräsentativ besetzt sind. Bei wispernden Stimmen im Soundtrack, Spinnweben an den Wänden und Kamerafahrten durch düstere Korridore nimmt das Unheil seinen Lauf, als ein paar verschraubte Teufelsanbeter die Punkerin einem Dämon opfern, der sich nicht lange um seinen Besuch bitten lässt. Schnell ist damit ein weiblicher Zombie geboren, der nach ein paar Splattereffekten rasch Gesellschaft bekommt. Danach ist die Handlung überschaubar, lässt die Untoten Jagd auf die Lebenden machen, bis Adrienne Barbeau in der Rolle der zum Stadtgespenst verurteilten Ex-Klosterschülerin Christine wie schon 40 Jahre zuvor reinen Tisch macht. Barbeau, Ex-Frau John Carpenters und Heldin von Horrrorklassikern wie „Fog- Nebel des Grauens“, ist die prominenteste Darstellerin in einem Team der Namenlosen, sieht man von Rapper Coolio und seinem nur für Marketingzwecke tauglichen Minutenauftritt ab. Größere Namen sind nicht erforderlich, denn die darstellerischen Anforderungen gehen über eine Schulaufführung nicht hinaus. Der Ton von „The Convent“ ist mehr dem Klamauk als dem Schrecken verpflichtet, auch wenn im Schleichgang durch die Gänge kriechende Zombies schon mal einem Cheerleader die Kopfhaut abziehen. Ob man sich bei dieser Mischung auch amüsieren kann, ist eine Frage der Stimmung – der eigenen und der im Kino. kob.

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