Filmhandlung und Hintergrund

Sexy Gaunerkapriole, in dem ein charismatischer Gelegenheitsdieb zwischen einer Frau und dem Ehrenpfad entscheiden muss.

Der charismatische Drifter und Gelegenheitsdieb Jack Ryan übernimmt auf dem Weg nach Hawaii einen Job als Bodyguard des Richters Walter Crewes. Dabei läuft ihm eine attraktive Geschäftsfrau über den Weg, die mit einem Tycoon liiert ist - einen langjährigen Rivalen von Richter Crewes. Das bringt Jack in einen Zwiespalt: Er muss sich zwischen der Liebe, dem Geld und der Loyalität gegenüber seinem Boss entscheiden.

Auf der Flucht vor dem Gesetz lässt sich der charmant-entspannte Berufsdieb und Gelegenheitssurfer Jack Ryan auf Hawaii nieder - sehr zum Verdruss seines alten Intimfeindes Bob, der nun für den lokalen Gastronomie-Tycoon und Gentleman-Mafioso Ritchie Bürgerrechte mit Füßen tritt. Um beiden eins auszuwischen, überträgt Richter Crewes dem Streuner den Job als Hausmeister in seiner Ferienanlage und macht den Bock damit zum Gärtner im Villenviertel - besonders, was Ritchies schöne, junge Freundin betrifft.

Gauner und Playboy Jack (Owen Wilson) entwickelt originelle Eigeninitiative als Mittel zum kriminellen Zweck im Streit zweier Geschäftsrivalen auf Hawaii. Elmore Leonard dichtete die stark besetzte Kriminalkomödie.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • The Big Bounce: Sexy Gaunerkapriole, in dem ein charismatischer Gelegenheitsdieb zwischen einer Frau und dem Ehrenpfad entscheiden muss.

    Der Name von Schriftsteller Elmore Leonard bürgt generell für gute Krimikomödien-Unterhaltung, siehe „Out of Sight“ oder „Schnappt Shorty!“ Ein Remake seines ersten Krimis „The Big Bounce“ (1969 erstmals mit Ryan O’Neal unter dem Titel „Nancy, ein eiskaltes Playgirl“ verfilmt) kann jetzt den vorübergehend vom Sidekick-Dienst freigestellten Owen Wilson („Shanghai Knights“, „I Spy“ und demnächst „Starsky & Hutch“) in der Protagonistenrollen bieten. Die Örtlichkeit wurde hier aufs sonnige Hawaii verlegt, was vielleicht dazu beitrug, eine Reihe von Stars wie Morgan Freeman und Charlie Sheen anzulocken.

    Auch die Inszenierung von Regisseur George Armitage („Miami Blues“, „Ein Mann - Ein Mord“), der mit einer Adaption von „Gothika“-Drehbuchautor Sebastian Gutierrez arbeitet, scheint unter dem Einfluss von (allzu) entspannter Aloha-Atmosphäre zu stehen. So nimmt Oahus berauschend schöne North Shore mit wiederholt eingeflochtenen Aufnahmen des tiefblauen Ozean, von wagemutigen Surfeinlagen und atemberaubenden Bikinischönheiten eine prominente Hauptrolle ein. Nahtlos in diese Szenerie fügt sich Protagonist Jack Ryan (Wilson) als blonder Surfer-Dude ein, der sich seinen Verdienst als Bauarbeiter mit kleinen Gelegenheitsgaunereien aufbessert. Nach einer schlagkräftigen Auseinandersetzung mit seinem Vorarbeiter landet er für eine Weile im Knast, was zu einem neuen Job als Verwalter der Ferienbungalows seines umtriebigen Richters Walter (Freeman) führt. Eine weitere neue Bekanntschaft ist die ebenso attraktive wie ausgekochte Nancy (Model Sara Foster in ihrer ersten Rolle), die ausgerechnet die Mätresse seines steinreichen und unausstehlichen Ex-Boss Ray Ritchie (Gary Sinise) ist. Jack ist von Nancys Reizen dermaßen hingerissen, dass er auf Nancys Plan eingeht, Ray um 200.000 Dollar zu erleichtern. Doch natürlich ist nichts so, wie es scheint, und so haben die verschiedenen Mitspieler jeweils ihre eigenen Motivationen, um in guter alter Noir-Tradition zu versuchen, einander auszutricksen.

    Der Aussicht auf Sonne und Strand konnten auch Harry Dean Stanton, Willie Nelson, Bebe Neuwirth und Vinnie Jones nicht widerstehen, die allesamt in kleinen Rollen zu sehen sind. Der souveräne Freeman hat wie sie ebenfalls wenig zu tun, und da Model Foster sich vor allem beim Vorführen von knapp sitzender Bademode gut macht, fällt es Owen Wilson zu, den Film weitgehend im Alleingang zu tragen. Mit seiner drolligen Art gelingt es ihm auch, das etwas müde Material witziger erscheinen zu lassen, als es tatsächlich ist. In Verbindung mit dem relaxt klingenden Soundtrack bleibt Hawaii die stimmige Hauptattraktion dieser kauzig wirkenden Krimikomödie. So mag der Zuschauer nicht unbedingt allzu viel zu lachen haben, aber in wohlige Urlaubsstimmung wird er auf alle Fälle versetzt. ara.

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