The Astronaut's Wife

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   1999
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Filmhandlung und Hintergrund

The Astronaut's Wife: Science-fiction-Thriller, der sich bei "Rosemaries Baby" und "Invasion der Körperfresser" bedient.

Astronaut Spencer Armacost wird bei einer Satellitenreparatur im All schwer verletzt. Für zwei Minuten bricht der Kontakt zur Erde ab und er kehrt verändert zurück. Nachdem seine Frau Jillian mit Zwillingen schwanger wird, benimmt er sich seltsamer. Ein ehemaliger NASA-Arzt schürt ihr Mißtrauen mit seinen bizarren Mutmaßungen, doch sie will ihm nicht glauben.

Die NASA-Astronauten Spencer Armacost und Alex Streck führen im All Reparaturarbeiten an einem Satelliten durch, als plötzlich eine Explosion die Funkverbindung zur Erde unterbricht. Trotz schlimmster Befürchtungen der Bodenstation gelingt es, das Raumschiff sicher zu landen. Zunächst glücklich, ihren Mann wieder zu haben, bemerkt Jilian merkwürdige Veränderungen an Spencers Charakter. Sogar als die junge Frau mit Zwillingen schwanger wird, verbessert sich die Situation nicht – im Gegenteil, das Paar entfremdet sich zusehends…

Nach einem Unfall kehren Spencer und Alex aus dem Weltraum heil zurück. Jedoch scheint sich Spencers Charakter immer stärker zu verändern. Der stilisierter Sci-Fi-Thrillers bietet weniger Effekte als psychologischen Thrill.

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Kritikerrezensionen

  • Kreuzt man „Rosemaries Baby“ und „Die Invasion der Körperfresser“, so könnte das Ergebnis aussehen wie der Scince-fiction-Thriller von Debütregisseur und Drehbuchautor Rand Ravich. Hauptdarstellerin Charlize Theron, die schon in „Im Auftrag des Teufels“ eine „Rosemarie“-ähnliche Rolle innehatte, sieht darüberhinaus Mia Farrow mit ihrem raspelkurzen blonden Pixie-Haarschnitt zum Verwechseln ähnlich. Doch den Tiefgang und die latent beunruhigende Bedrohung des Vorbilds sucht man vergeblich. Dafür gefällt sich der Regisseur in stimmigen Bildkompositionen, die den Film nur bedingt tragen.

    Statt die Gattin von Keanu Reeves mimt Theron diesmal die bessere Hälfte von Johnny Depp. Er verkörpert den NASA-Astronauten Spencer Armacost, der bei einer Satellitenreparatur im All gemeinsam mit seinem Partner Alex Streck (Nick Cassavetes, Son von John Cassavetes, dem männlichen Hauptdarsteller von „Rosemaries Baby“) schwer verletzt wird, als der Satellit explodiert. In dieser Zeit bricht der Kontakt für zwei Minuten ab und etwas Unheilvolles geschieht. Was genau, läßt sich leicht erraten, doch der Film tänzelt endlos um das offensichtliche Szenario herum. Nachdem Spencer wieder genesen ist, bricht sein Partner tot bei einer Party zusammen und seine Frau begeht beim Leichenschmaus Selbstmord, nicht bevor sie Spencers Frau Jillian mitgeteilt hat: „Mein Mann hält sich in mir versteckt.“.Spencer kündigt seinen Job und nimmt eine leitende Stellung in einem Rüstungskonzern an. Jillian wird mit Zwillingen schwanger und fühlt sich zunehmend von ihrem Mann isoliert, der ihr nicht mehr recht geheuer ist. Er scheint ihre Gedanken lesen zu können und legt ein zunehmend seltsames Benehmen zutage. Ein ehemaliger NASA-Arzt (Joe Morton) schürt Jillians latentes Mißtrauen mit bizarren Mutmaßungen, aber sie will ihm nicht glauben. Doch allmählich sieht auch sie ihren bevorstehenden Nachwuchs in einem anderen Licht.

    Trotz abstrakter Stilisiertheit und einem oft surrealen Ambiente, das sich unerwartet und reizvoll in den realistischen Ton einschleicht, kann Ravich nur bedingt Spannung erzeugen. Selbst eine Enthüllung, daß Jillian vor Jahren bereits in psychiatrischer Behandlung war, da sie mit fürchterlichen Alpträumen zu kämpfen hatte, wird lediglich in den Raum geworfen und alsgleich entkräftet anstatt eine effektive Ambivalenz zu erzeugen. Die Story ohne nennenswerte Überraschungen bleibt zu vorhersehbar. Die Schauspieler, allen voran Theron mit einer nuancierten Performance, leisten Schwerstarbei,t den Zuschauer ins Geschehen einzubinden. Depp begnügt sich dabei mit einer Nebenrolle, aus der er das Beste macht. Interessante Kameraeffekte umfassen ein paar ausgefallene Perspektiven und eine Zeitraffer-Aufnahme, in der Lehrerin Jillian wie ein Fels in der Brandung im Schulgang steht, während die Kinder an ihr vorbeirasen. Trotz der hübschen visuellen Spielereien zeigte sich das US-Publikum reserviert. ara.

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