The 6th Day

  1. Ø 4
   2000
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Filmhandlung und Hintergrund

The 6th Day: High-Tech-Science-Fiction-Thriller, in dem Arnold Schwarzenegger geklont wird.

Der einfache Familienvater Adam Gibson kommt von der Arbeit nach Hause und muss feststellen, dass ein Klon seinen Platz bei Frau und Kind eingenommen hat. Doch so leicht lässt er sich nicht aus seinem ehemals perfekten Leben verjagen und er beginnt Nachforschungen anzustellen, die ihn zu einer mächtigen Firma führen, die zwei Killer auf ihn ansetzt, die, da ebenso klonbar, praktisch unsterblich sind…

Helikopterpilot Adam Gibson staunt nicht schlecht, als er eines Tages nach getaner Arbeit auf der heimischen Hausmatte steht und feststellen muss, dass bereits ein Doppelgänger den Posten als Familienvater eingenommen und seinen frischgebackenen Geburtstagskuchen angeschnitten hat. Als dann auch noch postwendend unbekannte Bösewichte nach seinem Leben trachten, zieht der begreiflicherweise erregte Bürger auf einen fulminanten Rachefeldzug – und fördert eine umfassende Verschwörung in Kreisen kriminellen Humangenetiker zutage.

Als Familienvater Adam Gibson eines Tages von der Arbeit nach Hause kommt, muss er feststellen, dass er durch einen Klon ersetzt wurde. Er beginnt um sein ehemals so perfektes Leben zu kämpfen. Action mit Schwarzenegger.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nachdem er sich in "End of Days" die Hysterie um den Jahrtausendwechsel zu Nutze machte, greift der langsam alternde Actionstar Arnold Schwarzenegger wieder auf ein brisantes Thema zurück. Denn kaum ein Bereich der modernen Forschung ist so umstritten und erhitzt so sehr die Gemüter wie die Möglichkeit des Klonens. Nachdem es ja bereits möglich ist, Tiere zu klonen, scheint das Szenario von "The Sixth Day", dessen Titel sich auf den in der Bibel beschriebenen sechsten Tag der Schöpfungsgeschichte, an welchen Gott den Menschen erschuf, zurückführen lässt, nicht mehr reine Utopie, sondern bereits bedrohlich realitätsnah zu sein.

    Wenn jetzt natürlich ein Krach-Bumm-Experte wie Schwarzenegger auf einen solchen Stoff, der möglichst mit Fingerspitzengefühl behandelt werden sollte, zurückgreift, kann man eigentlich nichts Gutes hoffen. Zu erwarten wäre nur ein gutes Action-Spektakel, das seine anspruchsvolle Seite grob übergeht. Doch Schwarzenegger kann überraschen. Und so packt der Film sein Thema am Nerv der Zeit, spickt es mit grimmigem Humor und trotzdem noch mit der von Arnie gewohnt heftigen Action.

    Niemand dürfte erwarten, dass "The Sixth Day" ein intellektueller Film ist, der über ernstzunehmende philosophische Tendenzen verfügt. Denn wer einen Schwarzenegger-Film schaut, der will sich eigentlich unterhalten lassen. Das schafft der Film fast durchgehend. Und zu dick auftragen tut er, bis auf das dann doch etwas überzogene Finale, auch nicht. Die dargestellten Zukunftstechniken wirken nicht futuristisch genug, um nicht glaubhaft zu sein und auch der Klon-Prozess wirkt nicht allzuweit hergeholt.

    Anspruchsvoll wird es zumindest dann, wenn sich Superheld Schwarzenegger fragt, ob ein Klon eine Seele haben kann und ob ein Kunstwesen überhaupt zu Emotionen fähig ist. Sonderlich vertieft wird dieser Aspekt nicht, für einen Actionfilm ist dieser Ansatz jedoch bereits eine ganze Menge, so dass sich der Film durchaus auf einem höheren Niveau befindet.

    Für Fans des Schauspielers Schwarzenegger dürften die besten Szenen die sein, in denen Arnold gleich doppelt auf der Leinwand agiert, was technisch recht gut gelungen ist. Das Buddy-Team Schwarzenegger und Schwarzenegger ergänzt sich genauso gut wie Gibson und Glover. Arnold beweist mal wieder, dass er durchaus Talent hat und nicht nur dicke Muskeln. Seinen Gegenpart übernimmt dabei Tony Goldwyn, der den Industriellen Drucker, welcher sich selber für einen gottgleichen Schöpfer hält, spielt.

    Goldwyn ist zu farblos für die Rolle, trotzdem wirkt er durch sein gekonntes aalglattes Auftreten bedrohlich. Charakterdarsteller Robert Duvall geht jedoch unter, ebenso wie Michael Rooker. Ihre Charaktere sind nur Randerscheinungen. Duvall kann sich als Genforscher nicht entfalten, da seine Szenen nur dazu dienen, die Geschichte voranzutreiben, aber nicht, ihn zu charakterisieren. Rooker hingegen wirkt als Chef von Druckers Killerkommando eigentlich nur brutal, ist aber nicht wirklich ernstzunehmen.

    Insgesamt ist "The Sixth Day" für den durchschnittlichen Kinobesucher wohl ein Pflichtwerk, denn als donnerndes Popcorn-Movie kann Big Arnold wieder problemlos überzeugen. Vorwerfen kann man dem Film jedoch, dass er keine klare Stellung zur Klon-Thematik bezieht. Während anfangs der Hauptprotagonist Adam Gibson über die Seelenlosigkeit des Lebens aus dem Reagenzglas schwadroniert, muss er im Laufe des Films seine Meinung revidieren, wodurch der Film viel zu sehr Pro Genexperimente scheint. Nur das die gegebene Macht eben in den richtigen Händen liegen muss.

    Fazit: Donnerndes Popcorn-Kino mit einem gewohnt überzeugenden Arnold Schwarzenegger. Für Fans ein Pflichtwerk.
  • Auch im Jahr 2000 bleibt das Rezept für Arnold-Action unverändert. Verfolgungsjagden, Waffendemos, Stunts, visuelle Effekte und coole Sprüche in hitzigen Situationen bilden auch das Fundament des von Schwarzenegger koproduzierten Thrillers „The 6th Day“, in dem der Superstar als Familienmensch illegal geklont und damit als lebender Beweis für die Gesetzesverletzung zum Kandidaten für eine Sofortentsorgung wird. Wie schon im letzten Jahr mit „End of Days“ geschehen, wird auch dieses Spektakel als vorweihnachtliche Kino-Alternative angeboten. Die von Bond-Regisseur Roger Spottiswoode („Der Morgen stirbt nie“) bereitete Bescherung sollte sich auch im Rahmen des Vorgängers, der etwa 2,1 Millionen Zuschauer anlockte, bewegen.

    Mit futuristischen Thrillern wie „Predator“, den „Terminator“-Filmen und „Totale Erinnerung – Totall Recall“, der deutlichsten Folie für „The 6th Day“, hat der 53-jährige seine Karriere begründet und konsolidiert. Aus kommerzieller Sicht scheint eine Veränderung des Konzepts nicht geboten, auch wenn Abnutzungserscheinungen zumindest für Kenner des Schwarzeneggerkatalogs nicht zu übersehen sind. Visuell wirklich innovative Elemente mit Ereignischarakter, die manche dieser Genrevorgänger auszeichneten, weist „The 6th Day“ kaum auf, auch wenn es virtuelle Freundinnen, ferngesteuerte Hi-Tech-Hubschrauber, Autos mit vollautomatischen Navigationssystemen oder riesige Hologramme in Einkaufszentren gibt. Die Zukunft soll erkennbar bleiben, bereits bestehende Technik nur etwas weitergedacht werden. Das Resultat ist eine Welt, in der Nahrungsmittel oder Haustiere in beliebiger Menge und Variation reproduziert werden können, das Klonen von Menschen aber unter strengster Strafe steht. Drucker (Tony Goldwyn), der mächtige Multimilliardär und Herr über Replacement Technologies, glaubt aber unerschütterlich an die kommerzielle Zukunft dieses moralisch massiv umstrittenen Geschäfts, das er im Geheimen und im kleinen Rahmen längst betreibt. Eine unvorhersehbare Situation, die mehrere Leben kostet, zwingt ihn, Schwarzeneggers Familienvater Adam Gibson zu klonen. Denn er glaubt, Hubschrauberpilot Gibson sei bei diesem Vorfall getötet worden, der unbedingt vertuscht werden muss, womit eine perfekte Kopie zurück ins traute Gibson-Heim geschickt wird. Das Dilemma ist nur, dass Gibson überhaupt nicht war, wo ihn Drucker vermutete und quicklebendig erkennen muss, dass ihn ein Klon bei Frau und Kind ersetzt hat. Bevor er seinen Erstanspruch anmelden kann, beginnt ein Todeskommando Druckers die Jagd auf den Ahnungslosen, der nach Erklärungen für seine Situation sucht, damit das Imperium Druckers gefährdet und unaufhörlich von den unzerstörbaren Killern durch verschiedene Actionszenarien gehetzt wird, die in klassischer Schwarzenegger-Manier einen coolen Spruch als witzigen Ausklang zu setzen versuchen. Als besinnliche Atempause und moralische Fragestellung dient der Gewissenskampf von Druckers Chefwissenschaftler, der seine todkranke und des Lebens überdrüssige Frau nicht verlieren will und von Robert Duvall solide, aber ohne große Ausrufezeichen gespielt wird. Die schauspielerische Leistung Schwarzeneggers befindet sich traditionell in einer ganz eigenen Kategorie und wird von der Synchronisation mit Sicherheit aufgewertet werden. Weil der Plot im Grunde auf ein geradliniges, relativ seelenloses Jagdszenario aufbaut, das auch durch eine Pointe im letzten Akt keine wesentliche Veränderung erfährt, wird der Zuschauer nicht vor Verständnisprobleme gestellt. Was zählt, sind Action, Tempo, ein lockerer Umgangston und das Image Schwarzeneggers, was auch im neuen Jahrtausend seinen Fans genug sein sollte. kob.

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