Teuflisch

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   2000

Teuflisch: Komödie um einen Sonderling, dem der Teufel in der verführerischen Gestalt einer Frau erscheint.

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Filmhandlung und Hintergrund

Teuflisch: Komödie um einen Sonderling, dem der Teufel in der verführerischen Gestalt einer Frau erscheint.

Sonderling Elliot Richards himmelt seit vier Jahren seine Kollegin Allison an. Sie nimmt ihn kaum wahr, als er ihr in einer Kneipe begegnet und in seinem Herzschmerz murmelt, dass er alles geben würde, Teil ihres Lebens zu sein. Satan erhört seinen Wunsch und erscheint in der unglaublich guten Figur einer Frau mit versengendem Sexappeal. Sie trickst den armen Elliot immer wieder aus.

Eines Tages läuft dem bedauernswerten Loser Elliot direkt aus der Hölle der Teufel über den Weg – in Frauengestalt. Sieben Wünsche stellt die Herrin der Finsternis ihrem Auserwählten frei, unter der Bedingung, dass dieser ihr im Gegenzug seine Seele verkauft. Elliot willigt sofort ein, schließlich kennt er im Leben nur ein Ziel: endlich seine attraktive Kollegin Allison zu erobern. Doch trotz satanischem Beistand schlagen all seine Pläne fehl – und es wird klar, dass Elliot die Macht seiner Vertragspartnerin bei weitem unterschätzt hat…

Loser Elliot trifft den Teufel in Frauengestalt und überschreibt für die Erfüllung von sieben Wünschen seine Seele. Dennoch will sein vordringlichster Wunsch, die Eroberung seiner Kollegin Allison, nicht so recht in Erfüllung gehen. Spritzige Satire über die Unvereinbarkeit von männlichen Träumen und weiblichen Wünschen von Komödien-Spezialist Harold Ramis, der vor allem auf die Reize von Teufelin Liz Hurley bauen kann.

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Kritikerrezensionen

  • In „Dogma“ war Gott eine Frau. In dem Remake der Faustschen Komödie „Mephisto ’68“ von Stanley Donen unterzieht sich nun auch Beelzebub einer Geschlechtsumwandlung: Die teuflisch gut aussehende Teufelin wird in Harold Ramis‘ erstem Film seit seinem Erfolg „Reine Nervensache“ von Elizabeth Hurley dargestellt, die Brendan Fraser („Die Mumie“) bezirzt, ihr seine Seele im Austausch für sieben Wünsche zu verkaufen. Als ebenso unscheinbarer wie unpopulärer Computernerd wünscht er sich nichts sehnlicher, als die Liebe einer unerreichbaren Kollegin, doch jeder Wunsch, seinem Ziel näherzukommen, wird von der raffinierten Fürstin der Finsternis mit unerwarteten Haken unterminiert.

    Solide vom „Und täglich grüßt das Murmeltier“-Regisseur und einstigen „Ghostbuster“ inszeniert, hat Sympathiebolzen Fraser, der vor allem für seine gutmütigen Rollen in Slapstickkomödien wie „Eve und der letzte Gentleman“ und „George, der aus dem Dschungel kam“ bekannt und beliebt ist, aber auch in dem vielgelobten Drama „Gods and Monsters“ neben schauspielerischen Schwergewichten wie Ian McKellen bravourös bestand, Gelegenheit, die ganze Bandbreite seiner Komikerkunst zu präsentieren, wenn er vom Teufel seine verschiedenen gewünschten Inkarnationen erhält. Sein Elliot Richards ist ein von seinen Arbeitskollegen belächelter Sonderling, der seit vier Jahren die in der selben Firma angestellte Allison anhimmelt. Sie nimmt ihn kaum wahr, als er ihr in einer Kneipe begegnet und in seinem Herzschmerz murmelt, dass er alles geben würde, Teil ihres Lebens zu sein. Sein Wunsch trifft nicht auf taube Ohren, denn Satan persönlich erhört ihn. Selten sah das Böse so gut aus: Hurley, zumeist in ebenso knallrote wie knallenge Kostüme gegossen, versieht ihren Part mit versengendem Sexappeal. Sie nimmt sich selbst nicht höllisch ernst und macht rundum eine gute Figur. Immer wieder trickst sie den armen Elliot aus: Besipielsweise wünscht er sich reich, mächtig und mit Allison verheiratet zu sein, woraufhin sie ihn in einen kolumbianischen Drogenboss verwandelt, der von seiner Frau und seinen Schergen betrogen wird. Doch wirkt ihre Hinterlist weniger bösartig als vielmehr als Teil eines amüsanten Spiels. Sie behandelt Elliot mehr wie einen hilfsbedürftigen Freund denn wie zukünftiges Höllenfutter. Doch mit jeder neuen Idee – er wird zum gefühlvollsten Mann der Welt, zum Präsidenten, zum Starbasketballer und zum gefeierten und attraktiven Schriftsteller – ist garantiert ein entscheidender Wermutstropfen verbunden. Langsam lernt Elliot eine wichtige Lektion fürs Leben, das in Anbetracht seines Höllenpakts jedoch nicht mehr allzu lange dauern dürfte.

    Vordergründig eine Komödie im sexy Satanspelz, webt Ramis in „Teuflisch“ clever gefühlvolle Wehmut und Inspiration mit ein, womit er seinem Film einen capraesken „Ist das Leben nicht schön?“-Anstrich verleiht. Das junge männliche Publikum, das sich zunächst von Hurleys Reizen ins Kino locken ließ (in den USA mit ordentlichen 10.2 Mio. Dollar angelaufen), könnte sich womöglich mangels Nonstop-Albernheit ein wenig enttäuscht fühlen – und stattdessen in Scharen zu Adam Sandlers Höllenkomödie – und vorprogrammiertem Blockbuster – „Little Nicky“ pilgern, der in USA ab 10. November den Highway to Hell bereisen wird. ara.

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