Teufelskicker Poster

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Filmhandlung und Hintergrund

Teufelskicker: Fetzige Unterhaltung für Kids über ein unkonventionelles Streetsoccer-Team, das der Konkurrenz das Fürchten lehrt.

Eltern getrennt, ungewohnte Schule und obendrein noch eine Abfuhr beim lokalen Fußballverein: Moritz hat schon fast alle Hoffnung fahren lassen, als er in der Penne der Rooftop-Gang begegnet und mit ihr ein neues Streetsoccer-Team auf die Beine stellt, das unkonventionell ist, sich aber mit Moritz’ Opa Rudi als Trainer sehen lassen kann. Im Pokalturnier lässt die Mannschaft die favorisierten Gegner alt aussehen, aber dann tauchen Moritz’ Eltern und ein alter Rivale von Rudi auf: Das entscheidende Spiel wird kein Zuckerschlecken.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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    Ganz klar: Die Fußballleidenschaft bestimmt das Leben von Moritz. Als seine Mutter sich allerdings kurzentschlossen vom Vater - der auch Trainer seiner Mannschaft ist - trennt und mit Moritz zu Opa Rudi zieht, beginnt die Suche nach einem neuen Team. Dabei bekommt er bald ungewöhnliche Unterstützung und sieht sich scheinbar unschlagbaren Gegnern ausgeliefert... TEUFELSKICKER setzt auf akrobatische Fußballtricks, freche Kids und viel viel Tempo und geht mit diesem Konzept eindeutig in Führung. Spaß und Witz wie auch Teamgeist und wahre Freundschaft kommen in diesem sportlichen Abenteuer nicht zu kurz. Frauke Nahrgang lieferte die literarische Vorlage, die bei Schulkindern zum Bestseller avancierte. Eine Story mit abwechslungsreicher Unterhaltung und unbeschwertem Sommerfeeling. Da heißt es Mitfiebern bis zur letzten Spielminute!

    Jurybegründung:

    'Elf Freunde sollt ihr sein!' Dieser Wunsch jedes Fußballtrainers scheint bei den Teufelskickern von seiner Erfüllung weit entfernt. Sie haben keinen Trainer, keinen Bolzplatz und auch keinen Teamgeist. Da muss erst Moritz' Großvater, ein abgehalfterter Exkicker an die Jungs appellieren, die als große Ausnahmeerscheinung ein Mädchen, nämlich Catrina in ihrer Mitte dulden. Catrina verbindet mit ihrer Mitwirkung bei den Teufelskickern den innigen Wunsch, es ihrem Stiefvater so richtig zu zeigen, der mit Inbrunst die Mannschaft des VFB unterstützt und man glaubt es kaum, auch vor übelsten Machenschaften wie der Bestechung des Schiedsrichters nicht zurückschrickt.

    Nachdem auch Elternzwist und Erwachsenenprobleme irgendwie überwunden, die Teufelskicker vom Großvater fit gemacht sind und dann doch ohne ihn das entscheidende Spiel gewinnen müssen, sieht die Welt wieder freundlich aus und jeder bekommt, was er verdient. Der großmäulige Unternehmerssohn seinen Nasenstüber, Moritz Eltern einander und der Großvater die Genugtuung, seinen ewigen Gegner besiegt zu haben.

    Der Film geht mit Elan zur Sache, die Rooftop-Gang, die die Kickermannschaft komplettiert, bietet mit ihrer Akrobatik hohe Schauwerte und rasantes Tempo. Die jungen Schauspieler sind mit großem Einsatz bei der Sache, besonders der kleine Mehmet (Kaan Aydogdu) als 'Manager' überzeugt durch Charme und beeindruckendes Spiel. Dass auch in diesem Film die Erwachsenen karikaturhaft überzogen agieren, ist man aus zahlreichen Kinderfilmen gewohnt.

    Die Regie wirkt allerdings in einzelnen Szenen hölzern. Wenn Tokio vom Tod seines kleinen Bruders berichten muss, gerät die Inszenierung unangemessen und wenig sensibel. Dagegen wird die 'Multikulti'-Gesellschaft angenehm selbstverständlich inszeniert. Familienfragen finden am Rande statt und entwickeln sich zum Ende erwartungsgemäß positiv. Sportliche Fairness erscheint noch wenig ausgeprägt und weicht häufigen Prügeleien und Rüpeleien. Die Nationalspieler Podolski und Lahm, die als große Vorbilder Moritz' Fantasien beflügeln, könnten hier motivierend auf die Teufelskicker und ihre Fans einwirken.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Humor ist Trumpf in diesem erfrischend zeitgemäßen Komödien-Abenteuer von “Harte Jungs”-Macher Granz Henman, der die Bestseller von Frauke Nahrgang adaptiert hat.

    Fußball und Kino, diese Kombination kann verdammt erfolgreich sein. Das hat Sönke Wortmann schon zwei Mal bewiesen (“Das Wunder von Bern”, “Deutschland. Ein Sommermärchen”), vor allem aber Joachim Masannek, der seine “Wilden Kerle” gleich fünf Leinwand-Abenteuer erleben ließ. Nachdem letztere vor zwei Jahren in ihren wohlverdienten Ruhestand entlassen wurden, war der Weg frei für eine neue Generation fußballverrückter Kids. Auch “Teufelskicker” basiert auf einer hierzulande millionenfach verkauften Buch- und Hörspielbestsellerreihe. Erdacht hat sie sich Frauke Nahrgang, zum Drehbuch umgeschrieben wurde der Stoff von Christoph Silber (“Nordwand”) und Granz Henman, der auch für die Regie verantwortlich zeichnet.

    Im Zentrum der Story steht Moritz (Henry Horn), ein Fußballer wie er im Buche steht. Doch als seine Mutter (“Doctor’s Diary”-Star Diana Amft) seinen Vater (Benno Fürmann) mit einer anderen erwischt und sich von ihm trennt, muss er in eine andere Stadt ziehen und der einzige Fußballverein am Ort lässt ihn abblitzen. Also gründet Moritz kurzerhand ein eigenes Team: Mit Elfmeterspezialistin Catrina (Cosima Henman), dem coolen Rooftop-Jumper Alex (Dario Barbanti) sowie den Brüdern Mehmet (Yassine Gourar) und Enes (Kaan Aydogdu) nehmen es als die Teufelskicker locker mit jeder Street-Soccer-Gang, aber auch mit jeder Vereinsmannschaft auf. Dass Moritz’ stets grummelnder Opa (Rainer Schöne, Senator Bean aus “(T)Raumschiff Surprise”) den Trainerposten übernimmt und seine Eltern am Rande des Fußballplatzes wieder zueinander finden, sind dabei angenehme Nebeneffekte. Hauptsache aber ist, dass man das anstehende Pokalturnier gewinnt.

    Der Genre-erprobte Granz Henman (“Harte Jungs”, “Knallharte Jungs”) baut seinen Film wie eine klassische Success Story auf. Die Zeit zwischen den einzelnen Fußballspielen füllt er geschickt mit ein bisschen Drama, viel Action, vor allem aber mit jeder Menge (Slapstick-)Humor. Für den Spaß in einem Komödienabenteuer, das mit erfrischend zeitgemäßen Dialogen daherkommt, steht vor allem der kleine Enes, der selbsternannte Manager der Truppe, der um keinen kessen Spruch verlegen ist, ständig in der Nase popelt und es sogar zu einer gleichnamigen Infektionskrankheit bringt. Spektakulär wird es immer dann, wenn Alex und seine Rooftop-Gang sich Ninja-Kriegern gleich von Dach zu Dach beamen oder ein gigantisches Einkaufszentrum in eine Soccer-Fun-Arena umfunktioniert wird. Ein bisschen Öko-Problematik (überdimensionale Atomreaktoren ragen wie riesige Schatten über dem Fußballfeld) wird ebenso angerissen wie der Alltag von Scheidungskindern oder der Umgang mit einem tragischen Todesfall – doch dann drückt der Regisseur wieder voll auf die Entertainment-Tube, dem Grande Finale entgegen. Ein weiteres Plus sind die klug gewählten Darsteller, sei es erfahrene wie Armin Rohde als hinterfotziger Immobilienhai oder der Nachwuchs wie die Jungs von der Kölner Teen-Band Apollo 3, die gemeinsam mit Bela B. auch den hörenswerten Score beigesteuert haben. Zu guter Letzt darf man sich auch noch auf lustige Cameos von Philipp Lahm und Lukas Podolski (“Vorbei ist erst, wenn der Schiri abpfeift”) sowie einen originell animierten Abspann mit tanzendem Feuerball freuen. lasso.

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