Filmhandlung und Hintergrund

Radikaler Techno-Horror von Shinya Tsukamoto über einen amerikanischen Geschäftsmann, der im Mittelpunkt eines mysteriösen Experiments des eigenen Vaters stand.

Der amerikanische Geschäftsmann Anthony lebt in Tokio mit seiner Frau Yuriko und seinem dreijährigen Sohn Tom. Der Junge wird aus heiterem Himmel von einem Unbekannten getötet. Erschüttert will Anthony der Bluttat auf den Grund gehen und entdeckt, dass sein Vater an einem mysteriösen Experiment beteiligt war, in dessen Mittelpunkt Anthony stand. Trotz der Warnungen des Vaters verliert Anthony die Fassung. Als unmittelbare Folge treten Rauch und Gas aus seinem Körpers aus, seine Muskeln werden zu tödlichen Waffen.

Geschäftsmann Anthony muss aus nächster Nähe miterleben, wie ein Fremdling, den er nie zuvor sah, in voller Absicht seinen kleinen Sohn überfährt. Mehrmals. Darüber aufs Äußerste traumatisiert, zieht er sich in sein seelisches Schneckenhaus zurück, anstatt sich gefälligst zu rächen, wie seine fassungslose Frau es fordert. Da beginnen eigentümliche Veränderungen in Anthony vorzugehen, auch wird er von Visionen geplagt, während er sich stückweise in ein Metallwesen zu verwandelt. Der Metallmann aber kommt, um endlich Rache zu üben.

Ein seines Sohnes beraubter Geschäftsmann (Eric Bossick) wandelt sich vom Trauerkloß zum Kampfkoloss in diesem extravagant bebilderten und montierten SF-Thriller aus Japan.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Tetsuo - The Bullet Man: Radikaler Techno-Horror von Shinya Tsukamoto über einen amerikanischen Geschäftsmann, der im Mittelpunkt eines mysteriösen Experiments des eigenen Vaters stand.

    Auf den gnadenlosen Filmen „Tetsuo - The Iron Man“ und „Tetsuo: The Body Hammer“ beruht der Ruf Shinya Tsukamotos als einer der kompromisslosesten, radikalen japanischen Filmemacher unserer Zeit. 20 Jahre später kehrt er zu dem selbstgeschaffenen „Tetsuo“-Mythos zurück, zu einer Welt, in der Mensch in einem schmerzhaften Akt mit Maschine verschmilzt. Weniger experimentell, aber gewiss nicht weniger exzentrisch als die Vorgänger, erzählt Tsukamoto eine technokratische und schließlich apokalyptische Version von Kafkas „Die Verwandlung“.

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