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Tausendschönchen - kein Märchen (1966) Film merken

Originaltitel: Sedmikrásky
Tausendschönchen - kein Märchen Poster

Bilder

Filmhandlung und Hintergrund

Tausendschönchen - kein Märchen: Vergnügliche und tiefsinnige Gesellschaftsparabel über zwei Mädchen namens Marie, die als Tagediebinnen durchs Leben streunen.

Die Tschechoslowakei im Jahre 1965. Angesichts einer Gesellschaft, die ihre theoretischen Ideale praktisch mit Füßen tritt, beschließen zwei sinnesfrohe Aussteigerinnen, welche beide rein zufällig auf den Namen Marie hören, mit gleicher Münze zurück zu zahlen. In einer Serie zum Teil haarsträubender Streiche führen sie Autoritäten aller Preis- und Gewichtsklassen hinters Licht, entlarven das alltägliche Spießertum und entwickeln perfektes Sozialparasitentum.

Ziemlich augenblicklich verboten wurde seinerzeit in der CSSR dieses nach wie vor sehenswerte Stück Anarchokino aus der Werkstatt der Autorenfilmerin Vera Chytilová.

Zwei unzertrennliche Mädchen, die beide Marie heißen, beschließen angesichts der Pervertiertheit der Welt selbst ein ebensolches pervertiertes Leben zu führen: Sie überlegen sich absurde Tricks, um die Gesellschaft hinters Licht zu führen, stiften Verwirrung in einem Nachtklub, ärgern reiche Spießbürger, bestehlen eine Toilettenfrau und führen ein Leben reinen Parasitentums, das hauptsächlich mit Essen ausgefüllt ist.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nach einer Episode des Gemeinschaftsfilms “Perlen auf dem Grund” aus dem Jahr 1965 realisierte die tschechoslowakische Filmemacherin Vera Chytilová 1967 ihr vielleicht schönstes und in jedem Fall eigenwilligstes Projekt über zwei unzertrennliche Mädchen, die beide Marie heißen – eine offensichtlich die Doppelgängerin oder tiefenpsychologisches Spiegelbild der anderen – und als Tagediebinnen durchs Leben streunen. Eine ebenso vergnügliche wie tiefsinnige und vieldeutige Gesellschaftsparabel.

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