Tatort: Zahltag

  1. Ø 0
   2002
Tatort: Zahltag Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Tatort: Zahltag: Weil seine Familie von den Haupttätern entführt wird, nimmt der nach einem Kaufhausüberfall festgenommene Haustechniker Kommissar Ritter als Geisel und versteckt sich mit ihm.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Er ist definitiv zur falschen Zeit am falschen Ort, zumal ihm das Leben ohnehin schon übel mitspielt: Der Elektriker Dieter Barneck (Jürgen Tarrach) hat gerade seinen wichtigsten Auftraggeber verloren. Jetzt lässt die Bank sein Haus zwangsversteigern; die Familie muss sich an eine Sozialwohnung in einer Ostberliner „Platte“ gewöhnen. Ausgerechnet beim letzten Job für das Kaufhaus Mercato – die Geldzählmaschine streikt mal wieder – gerät Barneck in einen Raubüberfall. Der brutale Dieb ermordet eine Kollegin; Barneck kann Schlimmeres verhindern, indem er sich als Geisel zur Verfügung stellt. Als die Kommissare Ritter und Stark (Dominic Raacke, Boris Aljinovic) in die Ermittlungen einsteigen, gerät ausgerechnet der unfreiwillige Held selbst in Verdacht: Die Zählmaschine war manipuliert, der Räuber kannte Barnecks Geheimcode, die Beute ist verschwunden. Und während sich die Beamten noch den vermeintlich harmlosen, gutmütigen Elektriker vornehmen, wird dessen Familie entführt…

    Weil die beiden Berliner Kommissare immer noch nach einer schlüssigen, überzeugenden gemeinsamen Linie suchen, ist Jürgen Tarrach der uneingeschränkte Star dieses „Tatorts“. Wie schon in „Norbert“, einem Münchener Beitrag zur ARD-Krimireihe, gelingt ihm die perfekte Gratwanderung zwischen vordergründiger Gutmütigkeit und finsterer Korpulenz. Bis zum Schluss bleibt tatsächlich offen, ob der freundliche Familienvater mit dem Täter unter einer Decke steckt. Denn es ist ganz offensichtlich, dass der Räuber einen Komplizen hatte, der sich im Kaufhaus perfekt auskennt. Sieht man von der mitunter etwas aufdringlich hämmernden Musik von Norbert Jürgen Schneider ab, bewegt sich „Zahltag“ ansonsten durchaus auf gutem „Tatort“-Niveau. Allein Thomas Wüpper, der Darsteller des Gangsters, muss den Raubmörder wie einen Psychopathen aus einem billigen Hollywood-Reißer spielen. tpg.

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