Filmhandlung und Hintergrund

Tatort Schweiz: Erster Fall für Reto Flückiger (Stefan Gubser) als Kommissar bei der Kantonspolizei Luzern.

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Kritikerrezensionen

  • Tatort: Wunschdenken: Tatort Schweiz: Erster Fall für Reto Flückiger (Stefan Gubser) als Kommissar bei der Kantonspolizei Luzern.

    Eine geradlinig erzählte Geschichte, ein sympathischer Kommissar und ein attraktiver Schauplatz sorgen für ein gelungenes „Tatort“-Comeback des Schweizer Fernsehens.

    Großen Wirbel verursachte das Comeback des Schweizer „Tatorts“ bereits im Vorfeld, weil das Schweizer Fernsehen im Februar die bereits fertig gestellte Folge wieder zurückzog; aus Sorge, der Film sei zu klischeehaft geraten und könne dem qualitativen Niveau der Reihe nicht standhalten. Die nun im zweiten Anlauf präsentierte Folge „Wunschdenken“ führt deshalb einigen Ballast mit sich. Doch etwaige Bedenken sind unbegründet. Selbst die erste Fassung dürfte so schlecht nicht gewesen sein.

    Man ist den Schweizern fast schon dankbar für diesen „Tatort“, der sich auf das Krimgenre besinnt und sich nicht - wie zuletzt mehrere deutsche Episoden - die Bürde eines Themenfilms auflastet. Eine Wasserleiche und ein entführter Politiker stehen am Anfang des ersten Falls für den neuen Leiter der Luzerner Mordkommission, Reto Flückiger. Der von Stefan Gubser als eher stiller Held verkörperte Ermittler ist dem „Tatort“-Publikum bereits aus einigen Konstanzer Episoden mit Eva Mattes vertraut. Ihm assistiert eine Austauschpolizistin aus den Vereinigten Staaten, gespielt von „CSI:Miami“-Akteurin Sofia Milos. Warum sich gerade an ihr im Februar die Kritik der Schweizer Verantwortlichen entlud, ist nicht nachvollziehbar. Ihre Leistung mag Milos nicht unbedingt zu Grimme-Ehren gereichen, aber sie fällt in keiner Weise ab. Der von Balz Bachmanns Musik kongenial untermalte legere Umgang zwischen den beiden Ermittlern, der auch nicht vor der nächtlichen Ruhestätte halt macht, sorgt für eine echte Bereicherung im „Tatort“-Figurenkabinett. Gleiches gilt für den miesepetrigen Regierungsrat (Jean-Pierre Cornu), der keine Möglichkeit auslässt, um Flückiger zu signalisieren, dass er nicht allzu erwünscht ist. Eindrucksvoll sind vor allem auch zwei Frauenfiguren: Stephanie Japp als leidende Politikergattin und Ursina Ladi als Wasserleichenwitwe. Auch der Schauplatz Luzern ist klug gewählt, weil optisch überaus reizvoll und filmisch weitaus weniger erschlossen als die Metropole Zürich. Fazit: Ein unspektakulärer, aber gerade auch deshalb sehenswerter, durch und durch sympathischer Film. fra.

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