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Tatort: Roomservice

Filmhandlung und Hintergrund

In den Fall um den Tod eines Zimmermädchens ist auch ein Politiker verwickelt...

Ein Zimmermädchen stürzt im Treppenhaus eines Luxushotels zu Tode. Mord, Selbstmord oder Unfall, fragen sich die Hauptkommissare Lena Odenthal und Mario Kopper. Aber auch: Steht ihr Tod in Zusammenhang damit, dass der Politiker Joseph Sattler kurz zuvor in Suite 426 Sex mit der Frau hatte? Sattlers Verwicklung in den Fall wird erstaunlich schnell publik und schadet nicht nur seinem persönlichen Ruf, sondern auch dem aktuellen politischen Projekt, der Einführung einer Frauenquote auf europäischer Ebene.

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Kritikerrezensionen

  • Tatort: Roomservice: In den Fall um den Tod eines Zimmermädchens ist auch ein Politiker verwickelt...

    In einem Fall, der Parallelen zum Skandal um Dominique Strauss-Kahn aufweist, ermitteln Odenthal und Kopper gegen einen populären Politiker.

    Ein Zimmerma?dchen stu?rzt im Treppenhaus eines Luxushotels zu Tode. Mord, Selbstmord oder Unfall, fragen sich die Mannheimer Hauptkommissare Lena Odenthal und Mario Kopper bei ihrem inzwischen 62. Fall. Steht der Tod der jungen Frau in Zusammenhang damit, dass der bei seinen Wählern beliebte Politiker und Ex-Landesvater Joseph Sattler (Peter Sattmann) kurz zuvor noch mit ihr in Suite Nr. 426 Sex hatte? Sattlers Verwicklung in die Geschehnisse wird erstaunlich schnell publik und schadet nicht nur seinem perso?nlichen Ruf, sondern wohl auch dem aktuellen politischen Projekt - der Einführung einer Frauenquote auf europäischer Ebene.

    Von selbiger hält Odenthal, wie stets robust gespielt von Ulrike Folkerts, wenig, denn „gute Frauen brauche keine Quote“. Ganz anderer Meinung ist da Sattlers Gattin, die Rechtsanwältin Valerie Sattmann (Suzanne von Borsody), die in ihrer Funktion - „ja, das geht!“ - ihren Ehemann auch juristisch vertritt. Ein aktuelles, brisantes Thema, das hier nebenbei unter den Frauen - darunter die forsche LKA-Ermittlerin Johanna Stern (Lisa Bitter) - diskutiert wird. Und dann ist da natürlich noch die Parallele zum Skandal um den Ex-IWF-Pra?sidenten Dominique Strauss-Kahn, der die Autoren Stefan Da?hnert und Patrick Brunken sowie Regisseur Tim Trageser zu „Roomservice“ inspiriert hat.

    Um Macht und (Macht-)Missbrauch geht es, im „Ko?nigsdrama“ des Ehepaars Sattler genauso wie beim Kampf um die Ermittlungshoheit zwischen Odenthal und Stern. „Wozu sind Frauen fa?hig?“ lautet die zentrale Frage dieses „Tatorts“, bei dem sich die beiden Kommissarinnen sogar einen veritablen „bitch fight“ liefern, so heftig, dass die Männer den Kopf einziehen. Andreas Hoppe alias Kopper sowieso, leidet er doch schwer darunter, dass seine langjährige Mitbewohnerin bereits ihre Sachen gepackt hat und nun in zwei Tagen ausziehen will - vorher soll’s aber noch Pasta und Wein geben.

    Die diensta?lteste deutsche Fernsehkommissarin und ihr etwas müde wirkender Partner harmonieren gewohnt gut, spielen sich mühelos die Bälle zu und rekapitulieren - sattsam bekannt - in regelmäßigen Abständen die Fakten. Schöne Schnittbilder liefert der nächtliche Rheinhafen, immer wieder kreist Michael Merkels Kamera um die noble Herberge, in der der aalglatte Manager Dreusen (David C. Bunners) sein weißbeschürztes weibliches Personal herumscheucht und gleich in vielerlei Hinsicht ausbeutet. Eine sauber umgesetzte, grundsolide, aber auch wenig überraschende Episode, die vom beliebten Personal und dem Wiedererkennungseffekt lebt. geh.
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