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Undercover-Ermittler Cenk Batu schleust sich bei der Organmafia ein.

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Kritikerrezensionen

  • Tatort: Leben gegen Leben: Undercover-Ermittler Cenk Batu schleust sich bei der Organmafia ein.

    In seinem fünften Fall bekommt es der Hamburger Tatort-Ermittler Cenk Batu alias Mehmet Kurtulus mit der Organ-Mafia zu tun.

    Dieser Tatort aus Hamburg ist immer für eine Überraschung gut, denn die Filme mit Cenk Batu sind bislang in Tonart und Bildsprache sehr unterschiedlich gewesen. Ihnen gemeinsam war jedoch die relativ schnelle Erzählweise sowie das besonders hohe persönliche Engagement des verdeckten Ermittlers. Auch in diesem Fall bringt Batu sich voll ein: Das Hamburger LKA hat Hinweise auf eine Organhändler-Bande, die einen versteckten Operationssaal in der Hansestadt betreibt. Cenk Batu wird als Fahrer in die Bande eingeschleust, um die Hintermänner zu identifizieren. Schon sein erster Auftrag lautet, die 14-jährige Amelie (Michelle Barthel) abzuholen, der Organe entnommen werden sollen, diese kann jedoch auf der Fahrt fliehen. Batu gelingt es, sie wiederzufinden. Er fühlt sich verantwortlich für Amelie und versteckt sie bei Freunden. Nun gerät er von zwei Seiten unter Druck: die Organhändler wollen ihr Opfer, sein Chef Uwe Kohnau (Peter Jordan) will Beweise.

    Nach der dramatischen Liebesgeschichte im letzten Fall „Vergissmeinnicht“ ist „Leben gegen Leben“ ein klassischer erzählter „Tatort“. Nils Willbrandt, der für Drehbuch und Regie verantwortlich zeichnet, setzt auf ein eher spekulatives Thema, das er sehr emotional, spannend und visuell vielfältig behandelt. Mehmet Kurtulus spielt ebenso kantig wie querköpfig und stellt erneut unter Beweis, dass Cenk Batu eine echte Bereicherung in der Riege der „Tatort“-Figuren ist. Der Ermittler ist in den fünf Filmen eine facettenreiche Figur geworden, deren Leben und Leiden zwar nur am Rande auftaucht, aber dennoch die Haltung der Filme entscheidend mitbestimmt. Peter Jordan bleibt als Batus Vorgesetzter ein würdiger Sparringspartner. Als verzweifelt-renitente Jugendliche überzeugt die mehrfach ausgezeichnete Nachwuchsschauspielerin Michelle Barthel („Keine Angst“). sw.

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