Filmhandlung und Hintergrund

Erste von zwei zusammenhängenden "Tatort"-Folgen, in denen sich die Leipziger und die Kölner Kommissare gegenseitig unterstützen.

Die 15-jährige Anna Römer wird von ihrer Mutter als vermisst gemeldet. Kurz darauf wird ein junges Mädchen in der Nähe des Leipziger Kinderstrichs tot aufgefunden. Bei dem Mordopfer handelt es sich jedoch nicht um Anna, sondern um die auf der Straße lebende Lisa Noack. Die Kommissare Saalfeld und Keppler hören sich in der Straßenkinderszene um und stoßen dabei auf Gerd Tremmel, den Leiter des Hilfsvereins „Kinderland e.V.“, und seine Frau Claudia, die Lisa als Ärztin kostenlos behandelt hat.

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    Kritikerrezensionen

    • Tatort: Kinderland: Erste von zwei zusammenhängenden "Tatort"-Folgen, in denen sich die Leipziger und die Kölner Kommissare gegenseitig unterstützen.

      Die Kölner „Tatort“-Kommissare Ballauf und Schenk ermitteln in einer Doppelfolge gemeinsam mit ihren Leipziger Kollegen Saalfeld und Keppler in einer Mordserie.

      Durchschnittlich 8,5 Millionen Zuschauer Sonntag für Sonntag – das spricht für das Erfolgsformat „Tatort“. Fürs lange Osterwochenende haben sich die Redaktionen von WDR und MDR nun etwas besonderes ausgedacht, eine Doppelfolge, in der die Duos Dietmar Bär/Klaus J. Behrendt und Simone Thomalla/Martin Wuttke in zusammenhängenden Fällen gemeinsam ermitteln. Das Konzept ist nicht neu, bereits vor 42 Jahren bestieg der Hamburger Hauptkommissar Trimmel das „Taxi nach Leipzig“, zum 30. „Tatort“-Jubiläum besuchten die Kölner Ermittler ihre Kollegen Kain und Ehrlicher um in „Quartett in Leipzig“ (2000) Morde im Burschenschaftsmilieu aufzuklären. Deutsch-deutscher Dialog bei dem heute längst keine Landes-, sondern höchstens noch Mentalitätsgrenzen überschritten werden.

      In Köln werden weibliche Leichen aus dem Rhein gefischt, in Leipzig verschwinden Mädchen, die von zu Hause ausgerissen sind. Um zerrüttete Familien geht es, um Straßenkinder, um Prostitution und einen Serienkiller. Ebenso bekannte wie bewährte Krimithemen, die Autor Jürgen Werner („Die Rosenzüchterin“) und Regisseur Thomas Jauch („Bloch – Inschallah“) – das eingespielte Team entwickelt gerade die ersten beiden Episoden für den neuen „Tatort“ aus Dortmund – flüssig und realitätsnah aufbereiten. Jede Folge ist in sich abgeschlossen, ein entführter Teenager (überzeugend: Lotte Flack) stellt das Bindeglied der beiden Geschichten dar. Dazu die üblichen Verdächtigen: ein arroganter Werbefachmann (Jan Henrik Stahlberg), eine gefühlskalte Ärztin (Margarita Broich)…

      Doppelter Einsatz, doppelte Quote – so einfach wird die Rechnung nicht aufgehen, doch die Aufdoppelung besitzt Pluspunkte. Die neuen Figurenkonstellationen machen Spaß: Behrendt und Wuttke schlagen sich im Gockelkampf die Nasen blutig – wohl der Anfang einer wunderbaren Freundschaft -, Bär und Thomalla landen schnell beim „Du“. Was Wuttkes Eifersucht weckt: „Ich wusste gar nicht, dass du auf adipöse Typen stehst“. Dazu fremdenverkehrstaugliche Stadtaufnahmen aus der Vogelperspektive, Tempo machende Zeitrafferbilder und die gewohnt launigen Hakeleien mit Rechtsmediziner Joe Bausch (Köln) und Kriminaltechniker Maxim Mehmet (Leipzig). Ein furios inszeniertes, (inzwischen seltenes) Action-Highlight beschließt das Ost-West-Crossover. Dann geht’s zum Absacker-Bier zu Gebhards rheinischer Bratwurstbude – wo Wuttke natürlich nur Limo trinkt. geh.

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