Filmhandlung und Hintergrund

Erster Fall für Wotan Wilke Möhring und Petra Schmidt-Schaller als neue "Tatort"-Ermittler.

Kommissar Falke ist stinksauer. Sein bisheriger Partner und bester Freund Jan Katz lässt sich in den Innendienst versetzen, das grenzt für ihn an Hochverrat. Stattdessen bekommt er die junge Juristin Katharina Lorenz zugeteilt, die er zunächst nicht ernst nehmen kann. Dabei hat sein neuer Fall es in sich: In einem noblen Stadtteil von Hamburg ist mal wieder ein Auto ausgebrannt, doch dieses Mal ist eine Frau dabei gestorben.

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Kritikerrezensionen

  • Tatort: Feuerteufel: Erster Fall für Wotan Wilke Möhring und Petra Schmidt-Schaller als neue "Tatort"-Ermittler.

    Als streetwiser Hamburger Jung‘ komplettiert Wotan Wilke Möhring die Tatort-Riege des NDR. Ein überzeugendes Debüt aus dem Hause Wüste Film, das Lust auf mehr macht.

    Kommissar Falke (Wotan Wilke Möhring) ist stinksauer. Sein bisheriger Partner und bester Freund Jan Katz (sympathisch gereift: Sebastian Schipper) lässt sich still und heimlich in den Innendienst versetzen, das grenzt für ihn an Hochverrat. Stattdessen bekommt er die junge Juristin Katharina Lorenz (Petra Schmidt-Schaller) zugeteilt, die er zunächst nicht ernst nehmen kann. Dabei hat sein neuer Fall es in sich: In einem noblen Stadtteil von Hamburg ist mal wieder ein Auto ausgebrannt, doch dieses Mal ist eine Frau dabei gestorben. War es ein tragischer Unfall? Oder Mord? Schnell wird die Stimmung in der Stadt explosiv. Eine Bürgerwehr bildet sich, um weitere Autobrände zu verhindern und stachelt damit die autonome Szene weiter an. Schließlich wird ein Kopfgeld auf den Täter ausgesetzt und die Lage gerät außer Kontrolle.

    Maria Furtwängler in Niedersachsen, Axel Milberg in Kiel, Til Schweiger und nun Wotan Wilke Möhring in Hamburg - der NDR kann eine beachtliche, facettenreiche Ermittlerriege vorweisen. Auch Kommissar Falke hat ein unverwechselbares Profil: hemdsärmlig, kompetent und grade heraus, ein Einzelgänger, aber kein Gefühlskrüppel, wie die Buddy-Momente mit seinem Kumpel Jan Katz beweisen, die einen angenehmen Kontrast zu den zeitweise harten Milieuschilderungen bilden. Dass die Mischung gelingt, ist auch dem Drehbuchautor Markus Busch zu verdanken, der Figuren und Story ausreichend Tiefgang verschafft hat, sowie dem Regisseur Özgür Yildirim („Chiko“), dem in seinem ersten Fernsehfilm die leisen und die schrillen Töne gleichermaßen gelingen. Ein urbaner „Tatort“ der jungen Firma Wüste Medien, der Hamburg in seiner gesellschaftlichen Bandbreite zeigt und ein interessantes Team zusammenwachsen lässt. Der nächste Fall, soviel steht schon fest, führt auf eine der ostfriesischen Inseln. Man darf gespannt sein, wie sich Kommissar Falke und seine neue Kollegin dort schlagen. sw.

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