Tatort: Exitus

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   2006
Tatort: Exitus Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Tatort: Exitus: Kommissar Eisner in einem dubiosen und unheimlichen Fall um den Missbrauch von Leichen.

Der Wiener SOKO-Inspektor Eisner wird mit einem ungewöhnlichen Fall betraut: Nach einem Autounfall stößt man im Inneren des Fahrzeugs nicht nur auf die beiden jungen Männer, die in Folge des Unglücks verstorben sind, sondern auch noch auf drei weitere Leichen. Deren Todeszeitpunkt jedoch liegt vor dem Unfall. Wie sich ermitteln lässt, hatte eine Klinik die bereits länger Verstorbenen der medizinischen Fakultät an der Universität übereignet. Ihr Transport im Unfallwagen aber bleibt unbegründbar.

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Kritikerrezensionen

  • Wenn’s um den Tod geht, hört der Spaß für die meisten Menschen auf. Selbst Pathologen, sonst für makabre Scherze stets zu haben, finden es nicht in Ordnung, wenn Verblichene einfach so verschwinden. Und genau das passiert in einem Wiener Klinikum.

    Auch wenn die Leichen irgendwann wieder in der Anatomie auftauchen: Zwischendurch machen die Toten offenbar Urlaub. Moritz Eisner (Harald Krassnitzer), vom Innenminister als Spezialagent für besondere Fälle eingesetzt, geht die Geschichte aus gleich zwei Gründen nahe: Durch Zufall hat er eine alte Frau kennen gelernt, die eben noch putzmunter war, dann ins Spital kam und dort prompt verstarb. Außerdem ist da noch Paula (Feo Aladag), die hübsche Pathologin am Klinikum, die er alsbald gar nicht mehr missen möchte, so dass man von Anfang um ihr Leben fürchtet. Ins Rollen kommt der Fall, als nach einem Verkehrsunfall fünf Tote geborgen werden; drei von ihnen haben das Zeitliche allerdings schon länger gesegnet. Die Verschundenen waren, als sie noch lebten, stets alleinstehend; und einige weisen nach ihrer Rückkehr seltsame Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule auf, die ihnen erst nach dem Exitus zugefügt worden sind.

    Thomas Roth (Buch und Regie) erzählt die Geschichte mit viel Wiener Schmäh und einer ordentlichen Portion schwarzen Humors. Allein die Ausflüge in die Keller der diversen medizinischen Einrichtungen, wo menschliche Präparate in allen möglichen Formen und Farben ausgestellt sind, sorgen je nach Temperament für wohliges Gruseln oder kaltes Grausen. Die makabren Witze tun ein Übriges. Angesichts der diversen Fachbegriffe und einer mitunter auch etwas unübersichtlichen Handlung ist es ganz praktisch, dass Eisners Tochter (Sarah Tkotsch), überdies Studentin der Medizin, vom Vater immer wieder auf den neuesten Stand gebracht wird. Etwas übertrieben fällt bloß Eisners Dauerfehde mit einem Sensationsreporter aus. Davon abgesehen besteht dieser ORF-„Tatort“ den Vergleich mit deutschen Sonntagskrimis problemlos. tpg.

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