Filmhandlung und Hintergrund

Herausragend besetztes Politdrama, das aus der Sicht einer Arbeiterfamilie vom Aufstand des 17. Juni 1953 erzählt.

Bitterfeld im Frühjahr 1953: In der Familie Mannschatz hängt der Haussegen schief, weil Schwiegersohn Hartmut hinter dem Rücken seiner Frau Claudia eine Arbeit in Mecklenburg angenommen hat. Die private Zerreissprobe des Ehepaares wird in den Hintergrund gedrängt, als der politische Aufstand vom 17. Juni auch auf Bitterfeld übergreift und Hartmut in der Streikleitung seines Betriebes tätig ist. Die Ereignisse greifen auch in das Leben von Vater Alfred Mannschatz ein: Der altgediente Sozialdemokrat tritt aus der SED aus, seine langjährige Freundschaft mit dem Parteifunktionär Pfefferkorn bekommt tiefe Risse. Sowjetische Panzer beenden den kurzen politischen Frühling. Hartmut Brücken soll verhaftet werden.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Tage des Sturms: Herausragend besetztes Politdrama, das aus der Sicht einer Arbeiterfamilie vom Aufstand des 17. Juni 1953 erzählt.

    Das Gespann Thomas Freundner (Regie), Erich Loest (Autor) und Hans-Werner Honert (Produzent und Koautor) hat mit „Tage des Sturms“ einen Film geschaffen, der auf wunderbare Weise das Kleine mit dem großen Ganzen, das Private mit Politischem und Historischem vermengt. Freud und Leid der Familie Mannschatz dienen als Vehikel, über das die Zuschauer behutsam an die politischen Ereignisse herangeführt werden. Die Aktion des Aufstandes wird wohl dosiert und angenehm unspektakulär gezeigt. Den Machern liegen vor allem die betroffenen Menschen am Herzen - ganz gleich auf welcher Seite sie standen. Und sie hatten ein Ensemble zur Verfügung, dass die Motivation, das Gefühlsleben ihrer Figuren greifbar macht.

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