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   Kinostart: 05.09.2019

Synonymes: Der junge Israeli Yoav versucht seine traumatischen Erlebnisse hinter sich zu lassen. Er verlässt seine Heimat und wagt in Paris einen Neubeginn.

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„Synonymes“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Der junge Israeli Yoav versucht seine traumatischen Erlebnisse hinter sich zu lassen. Er verlässt seine Heimat und wagt in Paris einen Neubeginn.

Yoav (Tom Mercier) verlässt seine Heimat und will in Paris von vorne beginnen, die Traumata der Vergangenheit und seine israelische Identität hinter sich lassen und neu starten. Doch schon kurz nach seiner Ankunft erfriert er beinahe, weil ihm sein komplettes Hab und Gut aus der kalten Wohnung gestohlen wird, als er unter der Dusche steht.

Glücklicherweise nehmen sich Emile (Quentin Dolmaire) und Caroline (Louise Chevillotte) seiner an, kleiden ihn neu ein, bieten ihm ein Dach über dem Kopf und ein Bündel Geld. Er bleibt mit den beiden in Kontakt, ehelicht Caroline sogar, um schneller französischer Staatsbürger zu werden. Hebräisch will er nie wieder sprechen, stattdessen streift er – bewaffnet mit einem Wörterbuch – durch die Straßen und besucht einen Integrationskurs.

Er hält sich mit verschiedenen Jobs über Wasser, erst als Sicherheitsmann, später als Aktmodell. Er landet so kurzzeitig in der Pornobranche. Sein Neustart gestaltet sich alles andere als einfach, überall trifft er auf stolze Juden und Israelis, bei denen er aneckt – aber auch sonst bereitet ihm das neue Leben Probleme. Kann er trotzdem in Frankreich Fuß fassen?

„Synonymes“ Hintergründe und Besetzung

Der israelische Regisseur Nadav Lapid erzählt mit „Synonymes“ eine von den eigenen Erfahrungen geprägte Geschichte über einen jungen Mann, der nach den traumatischen Erlebnissen während des Militärdienstes der Heimat den Rücken kehrt und sich nichts sehnlicher wünscht, als zu vergessen.

Lapid lässt seine Hauptfigur Yoav immer wieder auf andere Israelis und Juden treffen, die ihre stark nationalen Überzeugung offen heraus tragen. Im Gegensatz dazu sehen wir Yoav, wie er den blutigen Text der Marseilles im Integrationskurs zum Besten gibt. Hier wird bewusst aber dennoch nachvollziehbar provoziert.

Kritiker loben weiterhin die schauspielerische Leistung des Newcomers Tom Mercier, der mit seiner Körperlichkeit und Präsens – in seiner ersten Filmrolle überhaupt – zu überzeugen weiß. An seiner Seite sehen wir die im französischen Sprachraum bekannteren Jungschauspieler Quentin Dolmaire und Comedian Louise Chevillotte.

„Synonymes“ feierte 2019 auf der Berlinale seine Weltpremiere. Der Film fand dort großen Anklang und wurde mit dem Goldenen Bären, dem Hauptpreis der Veranstaltung, ausgezeichnet. In Frankreich startete das Drama bereits im März, in Deutschland ist der Film ab 05. September 2019 zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

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