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Super süß und super sexy

   Kinostart: 10.10.2002
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Filmhandlung und Hintergrund

Slapstickkomödie über das sexuelle Jagdfieber eines Girltrios und den Charme von Hollywoods "Sweetest Thing" Cameron Diaz.

Mehr oder weniger, um sich selbst vor Enttäuschungen in der Liebe zu schützen, hat Christina Walters (Cameron Diaz), ihres Zeichens Bilderbuchbabe vom Scheitel bis zum Absatz, den festen Beziehungen abgeschworen. Das ändert sich, als ihr Auge auf den charmanten Peter (Thomas Jane) fällt. Um ihn zu überraschen, reist Christine mit ihren Freundinnen Cortney (Christina Applegate) und Jane (Selma Blair) dem Traummann quer durch die USA hinterher. Die Fahrt entwickelt sich zum ebenso ereignis- wie lehrreichen Road Trip.

Geschlechterkampf-Situationskomödie nach bestem Hollywoodmuster verspricht und hält Roger Kumbles turbulente Roadmovie-Romanze mit Starbesetzung.

Christina Walters ist ein Männermagnet, der nur kurzfristige, verpflichtungsfreie Anziehungen sucht. Alles ändert sich, als sie in der Disco Traummann Peter kennen lernt und ihm mit Freundin Courtney zur Hochzeit seines Bruders nachreist. Auf dem turbulenten Roadtrip warten auf die Girls einige Überraschungen, die größte davon schließlich in der Kirche.

Christina Walters ist beruflich erfolgreich und ein Vorzeige-Single. Zusammen mit ihren Freundinnen Courtney und Jane macht sie San Franciscos Discos unsicher und verdreht den Männer reihenweise den Kopf. Bis sie eines abends Peter Donahue kennen lernt - der sie eiskalt abblitzen lässt. Wutentbrannt muss Christina erkennen, dass er bei ihr damit ins Schwarze getroffen und sie sich in ihn verliebt hat. Kurzentschlossen reist sie daraufhin zusammen mit Courtney zur Hochzeit seines Bruders. Was üble Folgen nach sich zieht…

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Super süß und super sexy: Slapstickkomödie über das sexuelle Jagdfieber eines Girltrios und den Charme von Hollywoods "Sweetest Thing" Cameron Diaz.

    Eine Diaz macht den Sommer lautet das Credo dieser romantischen Slapstickkomödie, die auf den Spuren von „Sex and the City“ und „Verrückt nach Mary“ mit einer Diaz-Show „The Sweetest Thing“ in Hollywood feiert. Pünktlich zum Sommeranfang (Start: 20. Juni) bringen sich drei Girls aus San Francisco in Partylaune, locken Bewunderer mit dem Versprechen ihrer Reize, sortieren Fallobst nach Laune in die Losertonne und verlieben sich, wie im Falle von Diaz, dann doch. Mit dieser Besetzung sollte die sommerliche Jagdsaison hoffnungsvoll eröffnet werden.

    Worum es im zweiten Spielfilm von Roger Kumble, seit „Eiskalte Engel“ im erotischen Kino-Geschlechterkrieg bewandert, vornehmlich geht, klärt ein Rückblick auf „Drei Engel für Charlie“. Als Wohnzimmer-Discoqueen, die mit Po-Boogie zwischen den Möbeln hüpfte, schaffte es Cameron Diaz sogar in angesehene Feuilletons. In „The Sweetest Thing“ wird dieses süße Hors d’Ouevre zum Hauptgang. Entweder solistisch, wenn Diaz die Straßen von San Francisco hochwackelt oder limitiert bekleidet vor dem Spiegel über die Schwerkraft und ihre Folgen fürs Gewebe jammert. Oder auch im Duo, wenn sie und Filmfreundin Christina Applegate sich „Basic Instinct“-iv über das Discoparkett schieben, am Auto zum Party-Oldie „The Pina Colada Song“ die Wäsche wechseln oder in einer Boutique selbstironisch zur „Pretty Woman“- Montage aufrufen. Szenen wie diese und das erkennbare verbindende Motto „Es ist geil, ein Girl zu sein“ bilden das Spaßgerüst dieser Komödie, ergänzt von Leihgaben aus dem Archiv der Farrelly-Brüder mit einem thematischen Schwerpunkt über die Begleiterscheinungen von erlebtem oder simuliertem Oralsex. Zweimal betroffen davon ist Selma Blair, der vermeintliche Trauerfall des Girltrios. So bringt sie verlegen einen befleckten Rock zur Reinigung und ist plötzlich peinlich berührter Mittelpunkt, oder hängt am Penis-Piercing ihres dummen, aber sexuell aktiven Waschbrettbauches fest, während wie bei den Zucker-Abrahams-Komödien die ganze Nachbarschaft Gesellschaft leistet. Die Handlung, die diese derbe Situationskomik verbindet, rückt angesichts des Showprogramms der Girls in den Hintergrund. So bleibt es immerhin übersichtlich, wenn Diaz ihren Traummann (Thomas Jane) kennen lernt, von ihm zu fantasieren beginnt, ihn bis zu einer Hochzeit verfolgt, die sich dann als seine entpuppt. Starke Identifikationsgefühle beim weiblichen Publikum sind zu erwarten, wenn intime Einblicke in Frauenbündnisse gewährt, vertraute Erfahrungen humoristisch angesprochen werden und die Macht über Männer ausgekostet wird. Doch in der Opferrolle jammern muss das andere Geschlecht nicht, kann es doch, zwischenmenschlichen Forschungsgeist vorgebend, hier ungeniert Voyeur spielen. Wenn so beide Seiten glücklich werden können, ist als Datemovie auch eine Zuschauermillion denkbar. kob.

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