Stunde der Wahrheit

Kinostart: 01.06.1968

Filmhandlung und Hintergrund

Orson Welles inszeniert sich selbst als sterbenden Kaufmann, der ein Seemannsgarn wahr werden lassen möchte.

Im Macao des 19. Jahrhunderts verbringt der reiche alte Kaufmann Charles Clay seine Abende damit, dass er sich von seinem jüdischen Angestellten Levinsky aus den Kontobüchern seiner Firma vorlesen lässt. Eines Tages erzählt ihm Levinsky jedoch von einem reichen Mann, der einen Matrosen dafür bezahlte, seine junge Frau zu schwängern. Von Levinsky als Seemannsgarn abgetan, setzt sich Clay in den Kopf, die Geschichte Wirklichkeit werden zu lassen.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Stunde der Wahrheit: Orson Welles inszeniert sich selbst als sterbenden Kaufmann, der ein Seemannsgarn wahr werden lassen möchte.

    Für das französische Fernsehen entstandene Verfilmung einer Novelle von Karen Blixen, adaptiert von Orson Welles. Welles inszenierte sich selbst in der Rolle des alternden Kaufmanns, der nicht von ungefähr an die Titelfigur von „Citizen Kane“ erinnert. Jeanne Moreau („Der Prozess“) trat als junge Prostituierte Virginie zum vierten Mal für Welles vor die Kamera. In den Dialogen und dem Kommentar relativ genau an der Vorlage bleibend, ist der nur eine knappe Stunde lange Film schon allein deshalb sehenswert, weil es sich um Welles ersten Farbfilm handelt.

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