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Stubbe ist zwar frisch verliebt, muss sich aber dennoch um einen verzwickten Mordfall kümmern.

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Kritikerrezensionen

  • Stubbe - Von Fall zu Fall: Verhängnisvolle Freundschaft: Stubbe ist zwar frisch verliebt, muss sich aber dennoch um einen verzwickten Mordfall kümmern.

    Wer Stumph mag, mag auch Stubbe. Deshalb wird der jüngste Fall des Sachsen in Hamburg fast nebensächlich, als eine Frau endlich wieder Bewegung in die schon viel zu lange brachliegende Gefühlswelt des Witwers bringt. Das wurde auch Zeit, schließlich ist Tochter Christiane (Stephanie Stumph, auch im wirklichen Leben Tochter von Wolfgang Stumph) längst flügge und die gutmütig gebrummten Wortgefechte mit Tante Charlotte (Margret Homeyer) schon lange eher Pflicht als Kür.

    Nun aber hat Wilfried Stubbe die schmucke Psychologin Claudia (Joana Schümer) kennen gelernt, was ihn doch ein wenig von den Ermittlungen ablenkt. Dabei sind die verzwickt genug: Am Hafen wird die Leiche einer Café-Besitzerin gefunden. Eine penibel gereinigte Matte in ihrem Kombi deutet darauf hin, dass sie ganz woanders ermordet worden ist, doch damit erschöpfen sich die Spuren auch. Es drängt sich zwar ein Verdacht auf, weil sich ein Freund (Oliver Bröcker) der Toten mit der Begleichung seiner Schulden schwer tut und angesichts der Polizei prompt das Weite sucht, doch erfahrungsgemäß sind die Hauptverdächtigen in solchen Krimis ja so gut wie nie die Täter.

    Ohnehin erregt alsbald ein ganz anderer Fall die Aufmerksamkeit Stubbes und seines Kollegen Zimmermann (Lutz Mackensy): Vor Jahren ist ein Junge verschwunden. Die Polizei hatte sich damals peinliche Pannen geleistet. Der Vater war ein guter Freund des Mordopfers, und da die Ermordete in einem früheren Leben Polizistin war, hat sie auf sein Drängen hin den Fall noch mal aufgerollt.

    Auch wenn Autorin Astrid Ströher alles tut, um das Mordmotiv im Unklaren zu lassen: In diesem Film gibt es nur einen prominenten Gastdarsteller (Hans Werner Meyer). Der spielt zwar eine vermeintliche Nebenrolle, doch es versteht sich von selbst, dass diese Figur viel tiefer in den Fall verstrickt ist, als es zunächst den Anschein hat. Trotzdem ist es durchaus reizvoll, wie die beiden Ermittler ein längst vergangenes Verbrechen aufklären; und das aktuelle sowieso. Und so stört bloß der Nebenstrang mit Tochter Christiane, deren Sorge um ihren Exfreund zwar aller Ehren wert ist, mit dem Rest der Geschichte aber rein gar nichts zu tun hat. Er dient offenbar einzig und allein dem Zweck, Stephanie Stumph auch weiterhin mitwirken zu lassen. tpg.

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