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Stubbe kümmert sich sehr unkonventionell um die Familie eines Mordverdächtigen...

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Kritikerrezensionen

  • Stubbe - Von Fall zu Fall: Schmutzige Geschäfte: Stubbe kümmert sich sehr unkonventionell um die Familie eines Mordverdächtigen...

    Bei „Stubbe“ sind die Rollen klar verteilt: Der Titelheld (Wolfgang Stumph) ist für die Gefühle zuständig und hat daher eine unbestechliche Spürnase; sein Kollege Zimmermann (Lutz Mackensy) verkörpert hingegen den kühlen Technokraten, der das Gesetz buchstabengetreu auslegt und sich blind auf Indizien verlässt. Deshalb ist der jüngste Fall für Zimmermann klar, als Dirk Schumacher (Stephan Kampwirth), Mitarbeiter einer Luftfahrtfirma, nach dem Mord an seinem Chef quasi in flagranti ertappt wird; oder auch „red handed“, wie die Angelsachsen sagen: noch mit dem Blut an den Händen.

    Der Einstieg in diesen 31. „Stubbe“-Film ist packend gefilmt wie ein Psycho-Thriller (Regie: „Stubbe“-Routinier Thomas Jacob). Schumacher wird im Firmengebäude von einem Verfolger in die Enge getrieben, flüchtet sich in den Fahrstuhl, der prompt stecken bleibt; der Mann wirkt eher wie ein Opfer als wie ein Täter. Hauptkommissar Wilfried Stubbe sieht das ähnlich, erst recht, als er Schumachers Familie besucht: Das hoch verschuldete Ehepaar lebt mit fünfeinhalb Kindern (das sechste ist unterwegs) in einem halbfertigen Haus. Der Mann kann kein Mörder sein, zumal irgendjemand das Sicherheitssystem der Firma manipuliert hat; es muss noch eine weitere Person im fraglichen Stockwerk des Gebäudes gewesen sein. Deshalb hintergeht Stubbe seinen Partner, erwirkt die Freilassung Schumachers und sucht nach dem „unsichtbaren Dritten“.

    Tatsächlich entwickelt sich der Fall (Drehbuch: Markus Stromiedel) bei weiterer Recherche in eine ganz andere Richtung. Offenbar hatten der Firmengründer und sein Stellvertreter hinsichtlich der Zukunft des Betriebs unterschiedliche Vorstellungen. Der eine wollte die Firma erhalten, der andere strebte die Fusion mit einem französischen Konkurrenten an. Doch dann stellt sich heraus, dass die Dinge genau andersherum lagen. Aber auch diese Erkenntnis bringt die Kommissare bei der Suche nach dem wahren Täter nicht weiter.

    Eine starke, packende Geschichte, zu der wie schon zuletzt in „Verhängnisvolle Freundschaft“ Stubbes neue Liebe (Joana Schümer) eine hübsche Ergänzung darstellt, während der Erzählstrang mit Tochter Chrissie (Stubbe-Tochter Stephanie) erneut wie angeklebt wirkt; das Techtelmechtel der Journalistikstudentin mit einem neuen Dozenten ist ein Fremdkörper. tpg.

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