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Stubbe muss den Mord an einer Jugendamtssachbearbeiterin aufklären.

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Kritikerrezensionen

  • Stubbe - Von Fall zu Fall: Im toten Winkel: Stubbe muss den Mord an einer Jugendamtssachbearbeiterin aufklären.

    Bei Hunderten von Krimis pro Jahr ist es durchaus ein Kunststück, wenn es Drehbuchautoren immer wieder gelingt, ihr Publikum zu überraschen; selbst wenn gewisse Muster mitunter wie Modeerscheinungen wirken. Besonders beliebt ist zum Beispiel das Ablenkungsmanöver: Während die Ermittler noch im Dunkeln tappen, wähnt man sich ihnen mindestens einen Schritt voraus, nur um schließlich festzustellen, dass man die ganze Zeit auf eine völlig falsche Fährte gesetzt hat. Deshalb ist auch in dieser „Stubbe“-Episode längst nicht alles klar, als der Fall geklärt zu sein scheint.

    In der Tiefgarage des Jugendamts wird eine Sachbearbeiterin tot gefunden; sie ist offenbar in höchster Wut erschlagen worden. Kurz zuvor hatte sie heftigen Streit mit einem Pärchen, dem sie das Sorgerecht für die Tochter der viel zu jungen Mutter entziehen wollte: Das Mädchen weist Spuren von Misshandlung auf. Die Aktentasche der Beamtin ist verschwunden; und mit ihr die Beweise, die sie ihrer Chefin (Nina Hoger) am Tag ihres Todes vorlegen wollte. Weil der Ziehvater (Matthias Ziesing) wegen Körperverletzung vorbestraft ist und außerdem unübersehbar zu Jähzorn neigt, gilt er selbstredend als Hauptverdächtiger. Als in seinem Auto die Tasche der Toten gefunden wird, scheinen sich weitere Nachforschungen zu erübrigen, zumal die Mutter (Anne Kanis), die ihrerseits ein offenbar hieb- und stichfestes Alibi hat, ihren Freund ans Messer liefert; das Pärchen kann ohnehin weder mit- noch ohneeinander. Ein Motiv hätte allerdings auch der Gatte der Toten (Oliver Stokowski), der sich zuletzt immer öfter mit seiner Frau gestritten hat; geschickt baut das Drehbuch (Nicolas Jacob und Olaf Winkler) entsprechende kleine Hinweis in die Handlung ein.

    Bodo Fürneisen inszeniert das brisante Thema mit angemessener Sensibilität; man kennt die Schlagzeilen, in denen den Jugendämtern immer wieder Untätigkeit vorgeworfen wird. Natürlich liegt es nahe, den sozialen Kindsvater für die Misshandlungen des Mädchens verantwortlich zu machen, aber auch die Interpretation dieses Details, muss der Hamburger Kommissar Stubbe (Wolfgang Stumph) feststellen, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als voreilig. Gleiches gilt für die Kurzschlussreaktion von Stubbes Tochter Christiane (Stephanie Stumph), die ihr ganzes Studium hinschmeißen will, als ihr kurz vor dem Abgabetermin ihrer Diplomarbeit der Laptop geklaut wird: Dummerweise hat sie es versäumt, die Daten auch extern zu sichern. tpg.

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