Filmhandlung und Hintergrund

Jim Jarmusch verfolgt Außenseiter in Amerika.

Eva kommt aus Ungarn nach New York zu Cousin Bela, der sich Willie nennt. Der schlägt sich mit Freund Eddie mit kleinen Gaunereien durchs Leben. Nach zehn Tagen verlässt Eva die Stadt. Ein Jahr später haben Willie und Eddie 600 Dollar beim Zocken gewonnen und fahren nach Cleveland, wo Eva bei einer Tante lebt. Angeödet von der Langeweile in der Provinz, macht sich das Trio nach Florida auf. Das Paradies entpuppt sich als Fata morgana. Sie verlieren das Geld. Am Ende steigt Willie ins Flugzeug nach Budapest, aus dem er Eva herausholen wollte.

Eine junge Ungarin trifft ihren Cousin und dessen Freund in Amerika. Ästhetisch reizvolles, wegen Verständigungsproblemen weitgehend sprachloses Roadmovie mit Musik von Screamin‘ Jay Hawkins und hervorragenden darstellerischen Leistungen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Stranger than Paradise: Jim Jarmusch verfolgt Außenseiter in Amerika.

    „Stranger than Paradise“ endet mit Eva und Eddie am Rollfeld, die dem startenden Flugzeug zusehen. Der zweite, mit deutschen Geldern finanzierte Spielfilm von Jim Jarmusch ist in die Episoden „The New World“, „One Year Later“ und „Paradise“ gegliedert, aufgenommen in starren Einstellungen und Plansequenzen. Die Szenen aus dem Emigrantenleben zeigen mit Minimaldialog Außenseiter und das Gefühl von Fremden in der Fremde. Der „billig geniale“ Film wurde in Cannes 1984 mit der Caméra d’Or, in Locarno 1984 mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichnet.

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