Sternenfänger (1. Staffel, Folge 1-26) (2002)

Sternenfänger (1. Staffel, Folge 1-26) Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Sternenfänger (1. Staffel, Folge 1-26): Vorabendserie: Die 17-jährige Valery rebelliert heftig, als sie mit ihrer Mutter von Berlin an den Bodensee ziehen muss. Doch nach und nach findet sie Freunde, die wie sie ihren eigenen Traum vom Leben haben.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Neuerdings unterscheiden sich die Vorabendserien der ARD bloß noch durch den Drehort, alles andere ist identisch: Hübsche junge Menschen durchleben gute Zeiten, schlechte Zeiten; wenn sie nicht gerade unglücklich verliebt sind, haben sie Krach mit ihren Eltern. Richtig heil jedenfalls ist ihre Welt nie, und wenn doch, dann wirft ein nahendes Unheil unter Garantie seine düsteren Schatten voraus. Auch bei “Sternenfänger” erinnern Figuren, Handlung und Dramaturgie deutlich an die Strickmuster der beiden Soaps “Verbotene Liebe” und “Marienhof”, mit denen die neue Serie 26 Tage lang montags bis freitags ein Dreierpack bildet. Allerdings hat die jüngste Produktion fürs ARD-Werberahmenprogramm einen nicht zu unterschätzenden Bonus zu bieten: Entstanden ist die Serie in Überlingen am Bodensee, und Deutschland größtes Binnengewässer darf sich wieder mal von seiner prächtigsten Seite zeigen.

    Allerdings würde man “Sternenfänger” Unrecht tun, wenn man den Rest einfach als Sonnenuntergangs-Romantik mit Liebesleid abtun würde. Gerade die vier Hauptfiguren haben deutlich mehr Ecken und Kanten als das übliche Soap-Personal. Im Gegensatz zu “GZSZ” von RTL werden die jungen Leute, alle um die 18, auch nicht mit Katastrophen konfrontiert, sondern mit durchaus nachvollziehbaren Beziehungskonflikten, für die sich die Drehbücher zudem – ebenfalls im Gegensatz zur gängigen Soap – deutlich mehr Zeit nehmen. Dass Produktionsgesellschaft teamWorx außerdem die Vorzüge des Drehorts ins rechte Licht rückt und die Bilder mit angesagten Popsongs untermalt, ist ihr gutes Recht.

    Im Zentrum von “Sternenfänger” stehen Paula (Nora Tschirner) und Nico (Jochen Schropp). Seit vor zehn Jahren Paulas Eltern bei einem Verkehrsunfall starben, lebt sie bei Nicos Familie. Die beiden sind wie Bruder und Schwester und teilen ihre Leidenschaft für den See und das Bootsbauen. Was Paula wirklich für Nico empfindet, spürt sie erst, als eine Konkurrentin auftaucht: Valerie (Florentine Lahme) ist gerade mit ihrer Mutter aus Berlin an den Bodensee gezogen. “Kuhscheiße statt Ku-Damm”, schimpft sie, ändert ihre Meinung aber, als sie den schmucken Nico kennenlernt. Vierter im Bunde ist Fred (Oliver Pocher), der davon träumt, Radiomoderator zu werden, während ihn sein Vater unbedingt zum Nachfolger im familieneigenen Küchengeschäft machen will.

    Viel frühes Leid also, auch manche Unordnung und diverse Jugendklischees; aber dafür auch manch’ atemberaubend schöne Aufnahme und überzeugende junge Darsteller. Dass die ARD die Zielgruppe der Serie mit Tschirner und Pocher ködert (damals beide für MTV bzw. Viva tätig) ist zwar durchsichtig, dürfte aber kein Problem sein. Irritieren könnte hingegen die Tatsache, dass die Schauspieler ausnahmslos deutlich älter als ihre Rollen sind. Florentine Lahme ist sogar schon 27, was sich nun mal nicht verleugnen lässt. tpg.

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