Filmhandlung und Hintergrund

Romantikschnulze über die Gefühls- und Alltagsprobleme afroamerikanischer Frauen.

Die 40-jährige Stella - eine wohlhabende Börsenmaklerin, geschieden, mit einem elfjährigen Sohn - entkommt dem Berufsstreß, indem sie das Inselparadies Jamaica besucht. Dort lernt sie den Medizinstudenten Winston Shakespeare kennen und alsbald lieben. Der Umstand, dass er erst 20 ist, bereitet Stella bis zur letzten Filmminute arges Kopfzerbrechen, denn die Beziehung stößt auf mehr Ablehnung als sie geahnt hätte.

Stella ist 40, ebenso attraktiv wie erfolgreich, und trotzdem alleinstehend. Eines Tages macht sie mit ihrer Freundin Delilah spontan Kurzurlaub auf Jamaika. Es dauert nicht lange, da entwickelt sich zwischen Stella und dem Einheimischen Winston Shakespeare eine nette Romanze. Doch aus dem Flirt wird schon bald wahre Liebe, denn Winston schafft es, mit Witz und Charme Stelles Herz im Sturm zu erobern. Die Sache hat lediglich einen Haken: Stella könnte Winstons Mutter sein…

Bilderstrecke starten(3 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Stellas Groove: Männer sind die halbe Miete

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

0,0
0 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Stellas Groove: Männer sind die halbe Miete: Romantikschnulze über die Gefühls- und Alltagsprobleme afroamerikanischer Frauen.

    Der Erfolg von „Waiting To Exhale“ gab Hollywood berechtigten Grund zur Annahme, daß die bis dato recht stiefmütterlich behandelte demographische Gruppe von afroamerikanischen Frauen ein nicht zu unterschätzendes Potential in sich birgt. Mit der gefühlvollen Romantikschnulze „How Stella Got Her Groove Back“, die ebenfalls auf einem Bestseller der „Exhale“-Autorin Terry McMillan basiert, fährt Fox nun wieder auf einer ähnlichen Schiene. Es gibt zudem ein Wiedersehen mit der körperlich nach wie vor topfitten Angela Bassett („Tina - What’s Love Got To Do With It“), die sich als Titelheldin Stella im Tropenparadies Jamaica einen Lover nimmt, der altersmäßig ihr Sohn sein könnte.

    Damit wird das in letzter Zeit wieder bekräftigte Kinostereotyp von der Romanze zwischen reifem Mann und einer wesentlich jüngeren Frau (siehe „Bulworth“ und „Sechs Tage, sieben Nächte“) zur Abwechslung mal unter umgekehrten Vorzeichen präsentiert. Während diese auffällige Altersdiskrepanz im Film-Fall der Herren Beatty und Ford nur am Rande erwähnt wird, dient dieser Umstand hier als entscheidende Konflikt-Prämisse. Seinen Ausgang nimmt der semi-autobiografische Frauenfilm zunächst jedoch als romantischer Tagtraum: Die vierzigjährige Stella - eine wohlhabende Börsenmaklerin, geschieden, mit einem elfjährigen Sohn - entkommt dem Berufsstreß, indem sie mit ihrer besten Freundin Delilah (Whoopi Goldberg sorgt souverän für Humor und Herzschmerz) für eine Woche auf das Inselparadies Jamaica fliegt. Dort lernt sie den blendend aussehenden und wohlerzogenen Medizinstudenten Winston Shakespeare (Newcomer Taye Diggs ist mit makellosem Körper und strahlendem Lächeln Chippendales-Material erster Klasse) kennen und alsbald lieben. Der Umstand, daß er erst 20 ist, bereitet Stella bis zur letzten Filmminute arges Kopfzerbrechen. Die Mesalliance, die in Stellas Heimatort fortgesetzt wird, stößt auf gesellschaftliche und familiäre Ablehnung. Auch hinsichtlich ihrer jeweiligen Finanzlage und gemeinsamen Interessen eröffnet sich eine erhebliche Kluft.

    Der narrative Rhythmus ist sprunghaft, und insgesamt wirkt die Inszenierung des Newcomers Kevin Rodney Sullivan nicht immer so konzentriert, wie man es sich wünschen würde. Die traumhaften Locations - u. a. das luxuriöse Haus der Protagonistin - verankern das Beziehungsdrama fernab üblicher und garantieren den Zuschauerinnen eine Möglichkeit zur angenehmen Alltagsflucht. Wie bei „Waiting To Exhale“ spielen verschiedene Aspekte von Frauenbeziehungen (tiefe Freundschaft, Geschwisterrivalität) eine Rolle, wobei die Macher davon Abstand nahmen, das männliche Geschlecht gnadenlos herunterzuputzen. Vielmehr wird dem feministischen Recht gehuldigt, sich gegen gesellschaftliche Konventionen durchzusetzen, was durchaus den Nerv des Crossover-Publikums mittleren Alters treffen könnte. ara.

Kommentare