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   Kinostart: 28.06.2001
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Filmhandlung und Hintergrund

Vertrackter Cyberthriller, in dem der Idealismus eines jungen Computergenies und die Habgier eines skrupellosen Software-Monopolisten aufeinander prallen.

Das junge Computergenie Milo wird vom skrupellosen Software-Monopolisten Gary Winston engagiert sein noch nicht ausgereiftes revolutionäres Satellitenkommunikationssystem marktfertig zu programmieren. Doch der scheinbare Traumjob zieht den Idealisten in einen Sog von Mord und Machtgier. Milo weiß bald nicht mehr, wem er trauen kann, selbst seine Freundin wird ihm suspekt.

Das junge, ambitionierte Hackergenie Milo wird vom Softwaregiganten Gary Winston engagiert, um dessen noch unausgereiftes Satellitenkommunikationsprogramm fertigzustellen. Ohne zu zögern ziehen er und seine Freundin ins Silicon Valley. Der Traumjob entpuppt sich als Albtraum, als Milo Zusammenhänge zwischen dem Tod seines besten Freundes und der Firma seines Chefs entdeckt. Bei seinen Nachforschungen wird er immer tiefer in einen Strudel aus Mord und Machtgier hineingegezogen, bis er nicht mehr weiß, wer Freund oder Feind ist.

Als das junge Hackergenie Milo vom Softwaregiganten Winston engagiert wird, zieht er mit seiner Freundin unverzüglich nach Silicon Valley. Dort entdeckt er Zusammenhänge zwischen dem Tod seines besten Freundes und der Firma seines neuen Chefs. Regisseur Peter Howitt verzichtet auf Effektspielereien und setzt auf die schauspielerische Qualitäten von Tim Robbins und Ryan Philippe.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • startup: Vertrackter Cyberthriller, in dem der Idealismus eines jungen Computergenies und die Habgier eines skrupellosen Software-Monopolisten aufeinander prallen.

    Sei es „Hackers“, „Das Netz“ oder „Vernetzt - Johnny Mnemonic“, dem Genre des Cyberthrillers ist es bislang nicht gelungen, mit dem breiten Publikum eine gute Connection zu etablieren. Fraglich ist, ob das jüngste Hollywood-Produkt um Computerparanoia in dieser Hinsicht eine Ausnahme machen wird. Ryan Phillippe aus „Eiskalte Engel“ spielt ein Computergenie, das von einem skrupellosen Software-Monopolisten in Gestalt von Tim Robbins engagiert wird, sein Satellitenkommunikationssystem marktfertig zu programmieren. Doch der scheinbare Traumjob zieht den jungen Idealisten in einen Sog von Mord, Machtgier und Täuschungsmanövern.

    Das Drehbuch wurde von Howard Franklin verfasst, der u.a. „Im Namen der Rose“ adaptierte. Seine vertrackte Story um Paranoia und Vertrauensbruch wechselt zwischen äußerst spannenden und vorhersehbaren Momenten und verlässt sich zunehmend auf weit hergeholte Plotkonstruktionen. Dabei ist die Ausgangsidee, die Integrität ausbeuterischen Geschäftspraktiken gegenüberstellt, durchaus interessant und aktuell. Doch leider ist das sich entfaltende Intrigennetz in punkto Glaubwürdigkeit wenig überzeugend. Regisseur Peter Howitt („Sie liebt ihn - Sie liebt ihn nicht“) inszenierte den High-Tech-Thriller dafür mit geradlinig routinierten Stil und verzichtet weitgehend auf irritierende visuelle Spielereien.

    Stanford-Absolvent Milo (Phillippe) und sein bester Freund Teddy (Yee Jee Tso) sind (in bester Übereinstimmung mit Silicon-Valley-Aufstiegslegenden) im Begriff, aus ihrer Garage heraus ein neues Software-Programm zu entwickeln, das alle Kommunikationsgeräte per Satellit global verbinden würde. Sie, ebenso wie die Firma des Milliardärs Gary Winston (Tim Robbins ist gigantisch als Bill-Gates-Verschnitt), stehen kurz vor dem Durchbruch. Während die beiden Youngster planen, den Service kostenlos im Internet anzubieten, wittert Winston ein Riesengeschäft. Er engagiert Milo mit einem Angebot, das zu gut ist, um es auszuschlagen. Teddy hingegen bleibt seinen Prinzipien treu. Der charismatische Winston nimmt Milo unter seine Fittiche und wickelt ihn mit abwechselnd autoritären und kumpelhaften Verhalten ein. Als sich langsam Fragen über die Herkunft verschiedener Programmverbesserungen einschleichen und Teddy ermordet aufgefunden wird, beginnt Milo, seinen Mentor mit anderen Augen zu sehen und er weiß nicht mehr, wem er trauen kann. Seine eigene Freundin (Claire Forlani aus „Rendezvous mit Joe Black“) wird ihm suspekt, und auch seine schnuckelige Kollegin Lisa (Rachael Leigh Cook aus „Eine wie keine“) könnte eine von Winstons Marionetten sein.

    Angesiedelt in der nahen Zukunft, sind die Villa und das Bürogelände Winstons ein schicker Designer-Traum, wobei besonders seine digitalen Gemälde ins Auge fallen. Am sehenswertesten ist jedoch Robbins, der nach „Arlington Road“ erneut einen fabelhaften „bad guy“ mimt. An seiner Seite hält sich Phillippe wacker in der Rolle des hintergangenen Computer-Nerds. Wer mit „Antitrust“ punkten will, muss auf diese beiden bauen. ara.

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